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Tipps zum Vorbereiten einer Präsentation

Meistern Sie Ihre Präsentation!

Tipps für eine erfolgreiche Vorbereitung

 

Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Sich nicht vorzubereiten, heißt, sich auf das Scheitern vorzubereiten.“

Eine erfolgreiche Präsentation erfordert eine gründliche Vorbereitung. Beginnen Sie damit, das Ziel Ihrer Präsentation klar zu definieren und eine klare Struktur zu entwickeln. Erstellen Sie dann eine überzeugende Einleitung und einen schlüssigen Schluss, um Ihr Publikum zu fesseln und Ihre Botschaft effektiv zu vermitteln. Denken Sie auch daran, Ihre Präsentation visuell ansprechend zu gestalten und ausreichend zu üben, um selbstbewusst und überzeugend aufzutreten.

Um sicherzustellen, dass Ihre Präsentation ein Erfolg wird, ist eine gründliche Vorbereitung unerlässlich. Egal, wie vertraut Sie mit dem Thema sind, eine professionelle Herangehensweise ist entscheidend. Denn Ihr Ziel ist es nicht nur, Informationen zu vermitteln, sondern Ihr Publikum zu fesseln, zu inspirieren und von Ihren Botschaften zu überzeugen. Daher beginnt eine erfolgreiche Vorbereitung auch mit der Botschaft oder dem Ziel. Die Leitfrage dazu: Was soll dem Publikum von meiner Präsentation in Erinnerung bleiben? Formulieren Sie Ihre Botschaft in einem Satz!

 

Generelle Fragen für die Vorbereitung:

  • Wann und wo findet die Präsentation statt?
  • Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
  • Wie gestaltet sich der Ablauf?
  • Welches Publikum erwartet Sie? Wer sind die Zuhörer und welche Erwartungen haben sie?
  • Was sind die Erwartungen des Auftraggebers an Ihre Präsentation?
  • Warum halten Sie diese Präsentation und warum wurden Sie als Redner ausgewählt?
  • Welches Präsentationsmedium ist für Ihre Zwecke am besten geeignet?

Inhaltliche Fragen:

  • Was ist meine Kernbotschaft?
  • Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Präsentation?
  • Was möchten Sie Ihren Zuhörern vermitteln oder sie von überzeugen?
  • Welche Kernpunkte sind besonders wichtig?
  • Sind meine Inhalte relevant?
  • Welche Argumente sind Ihre Hauptstützen?

Technische Fragen:

  • Welche technischen Hilfsmittel benötigen Sie für Ihre Präsentation?
  • Welche Kommunikationsmittel stehen zur Verfügung (Internet, Laptop, Beamer, Mikrofon, Leinwand usw.)?
  • Welche Unterlagen müssen Sie vorbereiten?
  • Wie können Sie Ihre Präsentation erfolgreich beginnen und das Interesse des Publikums wecken?

Eine sorgfältige Vorbereitung  ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Präsentation, die Ihr Publikum begeistert und überzeugt.

 

Holen Sie sich gleich meine Checkliste zur Vorbereitung einer Präsentation!

 

Meine Tipps für gelungene Einstiege in eine Präsentation finden Sie auf YouTube!

 

Wie Ihre Zuhörer garantiert einschlafen

Erfolgsfaktoren fürs Präsentieren

 

Präsentationsfehler vermeiden

 

In meinen Seminaren „Brillant Präsentieren“ und „Der perfekte Auftritt“ beginne ich regelmäßig mit einer Provokation: Was müssen Sie tun, damit Ihr Publikum garantiert einschläft?

Die Methode dahinter heißt Kopfstandtechnik – eine kreative Denkmethode, die Probleme auf den Kopf stellt, um Lösungen sichtbar zu machen. Aus den gesammelten Einschlaf-Garantien leiten wir gemeinsam die Erfolgsfaktoren guter Präsentationen ab.

Das Ergebnis ist jedes Mal verblüffend ehrlich. Denn die meisten Präsentationsfehler sind keine Geheimnisse – sie werden nur konsequent wiederholt.

Hier meine fünf Highlights.

1. Monoton und leise sprechen

Sprechen ist wie Musik. Wer nicht artikuliert, nicht moduliert, keine Pausen setzt und durchgehend auf einem Lautstärke- und Tonhöhenniveau bleibt, verliert sein Publikum in Minuten. Nicht wegen mangelnder Kompetenz – sondern weil das Gehirn auf Reizarmut mit Abschaltung reagiert.

Stimme ist Instrument. Wer sie nicht bewusst einsetzt, verschenkt einen der wirkungsvollsten Hebel in der Präsentation.

2. Sich nicht bewegen

Wer stocksteif hinter dem Pult steht oder sich nicht vom Fleck bewegt, wirkt starr – und wird auch so wahrgenommen. Körpersprache ist keine Dekoration, sie ist Kommunikation.

Gesten unterstreichen Aussagen. Bewegung im Raum signalisiert Präsenz. Der obere Körper sollte lebendig sein, auch wenn Sie standfest stehen. Nutzen Sie den Raum, den Sie haben – physisch wie kommunikativ.

3. Frontalvortrag ohne Unterbrechung

Der Frontalvortrag hat denselben Ruf wie der Frontalunterricht: verdient schlecht. Wer ausschließlich vorträgt, ohne das Publikum einzubeziehen, ohne Dramaturgie, ohne Spannungsbogen, wird mit seiner Botschaft nicht ankommen.

Im Englischen gibt es dazu einen Satz, den ich in jedem Training zitiere: Be a shower, not a teller. Zeigen statt nur sagen. Interaktion statt Einbahnstraße.

4. Endlose PowerPoint-Folien im Einheitsdesign

Unser Gehirn behält rund 30 Prozent von dem, was wir sehen – und bis zu 50 Prozent von dem, was wir gleichzeitig sehen und hören. Aber nur dann, wenn es ausreichend Abwechslung und Reize bekommt.

PowerPoint ist ein Werkzeug, kein Konzept. Wer Folie um Folie im gleichen Layout aufruft, erzeugt visuelle Betäubung. Inszenierung, Illustration, Interaktion – das sind die Alternativen, die in Erinnerung bleiben.

5. Abgedunkelter Raum + Folienwüste

Die Königsdisziplin des Einschlafens: Punkte 4 und 5 kombinieren. Ein dunkler Raum, eine endlose Foliensequenz, lange Textpassagen – das ist kein Vortrag, das ist ein Schlafprogramm.

Für eine kurze Video- oder Filmsequenz ist Abdunklung erlaubt. Danach gilt: zurück ins Licht. Buchstäblich. Tageslicht hält das Publikum wach und aufmerksam – das ist keine Metapher, das ist Neurologie.

Was diese fünf Fehler gemeinsam haben

Sie alle ignorieren dasselbe Grundprinzip: Eine Präsentation ist kein Monolog. Sie ist ein Angebot an das Publikum.

Wer das versteht, hört auf zu senden – und beginnt zu kommunizieren.

 

Sie möchten wissen, wie spannende, wirkungsvolle Präsentationen wirklich funktionieren? → Zum Präsentations-Coaching

Das Zauberwort Neuro

Ich bin ein großer Fan der bereits verstorbenen Kommunikationstrainerin Vera Birkenbiehl. Ihre Bücher wie etwa „Rhetorik – Redetraining für jeden Anlass“ oder „Intelligente Wissensspiele“ begleiten mich in meinen Seminarvorbereitungen.

Besonders gerne mag ich Assoziationen zu einem Thema. Dazu lasse ich die Teilnehmer in meinen Trainings und Seminaren Begriffe suchen, deren Anfangsbuchstaben im Schlüsselwort enthalten sind.

„NEURO“ ist so ein Schlüsselwort, das ich gerne in diversen Workshops und Redetraings verwende. Für mich ist „NEURO“ ein Zauberwort!

Was aber hat NEURO mit Rhetorik zu tun?

Das N steht für neu, neuartig. Alles was neu ist, weckt beim Zuhörer und Leser Interesse. Sobald Menschen das Wort neu hören oder lesen, werden sie aufmerksam.

Das E steht für emotional. Emotionen sind der Schlüssel zum Unterbewusstsein. Emotionale Worte lösen im Unterbewusstsein Empfindungen aus. Dadurch werden abstrakte Informationen konkret und empfindsam.

Das U steht für überraschend. Überraschungen sorgen für Spannung und Aufmerksamkeit und lassen unsere Gehirnzellen anspringen. Je ungewöhnlicher, desto besser. Überraschen Sie Ihr Publikum beim Präsentieren, denn wie bei Neuigkeiten wird durch Überraschungen das Langzeitgedächtnis stimuliert.

Das R steht für radikal. Gemeint ist, dass die Botschaften, die Sie präsentieren, radikal einfach sein sollen. Short and simple. Radikal meint auch, dass die Sprache einfach sein soll. So einfach, dass es wirklich jeder versteht!

Und letztendlich das O steht für Ordnung und organisiert. Unser Gehirn braucht Struktur. Um klar und strukturiert reden zu können, braucht es eine organisierte Vorbereitung. Wer Ordnung schafft und strukturiert argumentiert, sorgt dafür, dass sich die Botschaften bei den Zuhörern leichter verankern.

Wenn Sie bei der Vorbereitung einer Rede oder Präsentation mit dem Zauberwort „NEURO“ arbeiten, werden sich Ihre Rede-Auftritte verbessern.

Gerne biete ich Ihnen zur Vorbereitung einer Rede oder Präsentation ein individuelles Präsentationscoaching an.