Business-Skills: Tipps, die Sie im Beruf weiterbringen

Ihr Körper spricht immer!

Körpersprache im Beruf

Wie Sie mit Körpersprache im Beruf punkten

In unserer Arbeitswelt ist Kommunikation ein entscheidender Erfolgsfaktor. Kommunikation gehört zu den Top Führungsskills. Doch nicht alle Nachrichten werden durch Worte übermittelt. Ein großer Teil unserer Kommunikation findet nonverbal statt, durch unsere Körpersprache. In diesem Blog-Beitrag erkunden wir, wie Sie Ihre Körpersprache bewusst einsetzen können, um im Beruf zu punkten und erfolgreich zu sein.

 

1. Was ist Körpersprache und wie wirkt sie in der Kommunikation?

Körpersprache ist die nonverbale Form der Kommunikation, die durch Gesten, Mimik, Haltung und Bewegungen des Körpers ausgedrückt wird. Während Worte uns explizit sagen, was jemand denkt oder fühlt, vermittelt die Körpersprache oft subtile, aber dennoch kraftvolle Botschaften über unsere Emotionen, Absichten und Einstellungen. Ein bemerkenswerter Aspekt der Körpersprache ist ihre oft unbewusste Natur. Selbst wenn wir uns nicht aktiv darauf konzentrieren, sendet unser Körper unaufhörlich Signale aus, die von anderen interpretiert werden. Ein Nicken, eine Augenbewegung oder eine Handgeste können viel über unsere Gedanken und Gefühle preisgeben, ohne dass wir auch nur ein Wort sagen.

Die unbewusste Kraft der Körpersprache

Selbst wenn wir nicht aktiv darauf achten, sendet unser Körper ständig Signale aus, die von anderen interpretiert werden. Sicher haben Sie schon von dem berühmten Axiom von Paul Watzlawick gehört: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Diese unbewussten Gesten, wie das Zusammenziehen der Augenbrauen, das Überkreuzen der Arme oder das Zucken der Schultern, können viel über unsere Gefühle und Gedanken preisgeben, auch wenn wir sie nicht verbal äußern.

Beispiele für verschiedene Arten von Körpersprache und ihre Bedeutung:

  1. Mimik: Ein Lächeln signalisiert oft Freundlichkeit und Zustimmung, während eine zusammengezogene Stirn auf Verwirrung oder Unbehagen hindeuten kann.
  2. Gesten: Offene Handflächen zeigen oft Offenheit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit, während Zeigen mit dem Finger oft als aggressiv oder anklagend wahrgenommen wird.
  3. Haltung: Aufrechte Haltung kann Selbstbewusstsein und Autorität ausstrahlen, während ein gebeugter Rücken das Gegenteil signalisieren kann.
  4. Blickkontakt: Ein angemessener Blickkontakt zeigt Interesse und Aufmerksamkeit, während vermeidender Blickkontakt Desinteresse oder Unbehagen anzeigen kann.
  5. Berührungen: Eine freundliche Berührung auf der Schulter kann Sympathie ausdrücken, während ein festes Händeschütteln oft Selbstsicherheit und Entschlossenheit signalisiert oder ein lascher Händedruck auf Unsicherheit hinweist.

Diese Beispiele verdeutlichen, dass unsere Körpersprache oft lauter spricht als unsere Worte und eine wichtige Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation spielt. Ein bekanntes Zitat von Seneca sagt: „Deine Miene spricht aus, was auch immer Du verheimlichst.“

2. Authentizität und Glaubwürdigkeit

In der zwischenmenschlichen Kommunikation spielt Authentizität eine entscheidende Rolle. Eine kongruente Körpersprache, die im Einklang mit unseren verbalen Aussagen steht, trägt maßgeblich zur Glaubwürdigkeit bei. Wenn unsere Worte und unsere Körpersprache übereinstimmen, vermitteln wir ein Gefühl von Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit.

Auf der anderen Seite können Inkongruenzen zwischen unseren verbalen Äußerungen und unserer Körpersprache Misstrauen erzeugen. Wenn zum Beispiel jemand sagt, dass er begeistert ist, aber gleichzeitig mit gesenkter Stimme spricht und einen müden Gesichtsausdruck hat, kann dies den Eindruck erwecken, dass die Begeisterung nicht echt ist. Menschen sind intuitiv in der Lage, solche Diskrepanzen wahrzunehmen, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind, und sie reagieren möglicherweise skeptisch oder distanziert.

Um Authentizität und Glaubwürdigkeit durch bewusste Körpersprache zu verbessern, können folgende Tipps hilfreich sein:

  1. Selbstreflexion: Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre eigene Körpersprache zu beobachten und zu analysieren. Achten Sie darauf, ob Ihre Gesten, Mimik und Haltung mit Ihren Worten und Gefühlen übereinstimmen. Gerne unterstütze ich Sie dabei.
  2. Bewusstsein schärfen: Seien Sie sich bewusst über die Botschaften, die Sie durch Ihre Körpersprache senden. Legen Sie sich ein persönliches Repertoire an Gestiken zu.
  3. Übung macht den Meister: Setzen Sie sich bewusst in Situationen, in denen Sie Ihre Körpersprache gezielt einsetzen möchten, beispielsweise bei Präsentationen, Verhandlungen oder wichtigen Gesprächen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Haltungen und Gesten, um herauszufinden, was am besten funktioniert.

Indem Sie Ihre Körpersprache bewusst steuern und sicherstellen, dass sie mit Ihren Worten und Gefühlen übereinstimmt, können Sie Authentizität und Glaubwürdigkeit in Ihren beruflichen Interaktionen stärken und das Vertrauen Ihrer Kollegen, Kunden und Vorgesetzten gewinnen.

3. Selbstbewusstsein und Präsenz:

Selbstbewusstsein spielt eine entscheidende Rolle in der beruflichen Entwicklung und im Umgang mit anderen. Eine selbstbewusste Körpersprache kann dazu beitragen, Selbstsicherheit auszustrahlen und das Vertrauen anderer zu gewinnen.

Selbstbewusste Körpersprache und Selbstsicherheit

Eine selbstbewusste Körpersprache strahlt Selbstsicherheit aus, indem sie Stärke, Entschlossenheit und Gelassenheit vermittelt. Menschen, die selbstbewusst auftreten, halten sich oft aufrecht, nehmen Raum ein und haben eine offene Körperhaltung. Sie machen direkten Blickkontakt und bewegen sich mit Entschlossenheit. Diese Signale senden eine klare Botschaft aus, dass sie sich ihrer selbst bewusst sind und Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben.

Präsenz durch Körpersprache

Präsenz bedeutet, im Moment präsent und fokussiert zu sein und die volle Aufmerksamkeit anderer auf sich zu ziehen. Durch die richtige Körpersprache kann man Präsenz zeigen und Aufmerksamkeit erregen. Eine aufrechte Haltung und eine offene Körperhaltung helfen dabei, physisch präsent zu sein und Autorität auszustrahlen. Ein angemessener Blickkontakt und eine ruhige, aber bestimmte Stimme unterstützen das Gefühl von Präsenz und machen es leichter, die Aufmerksamkeit anderer zu halten.

Praktische Übungen zur Stärkung von Selbstbewusstsein und Präsenz durch Körpersprache

  1. Spiegelübung: Stehen Sie vor einem Spiegel und beobachten Sie Ihre Körperhaltung und Gesten. Experimentieren Sie mit verschiedenen Posen und finden Sie heraus, welche Ihnen Selbstbewusstsein verleiht.
  2. Power-Posen: Nehmen Sie vor einem wichtigen Meeting oder einer Präsentation eine Power-Pose ein. Das kann eine breite Haltung mit aufrechtem Rücken und offenen Armen sein. Diese Posen können das Testosteronspiegel erhöhen und das Selbstvertrauen steigern.
  3. Atemübungen: Atmen Sie tief ein und aus, um Ihre Körperhaltung zu entspannen und Spannungen abzubauen. Eine ruhige und kontrollierte Atmung trägt dazu bei, Präsenz zu zeigen und Nervosität zu reduzieren.

Indem Sie diese Übungen regelmäßig praktizieren und bewusst an Ihrer Körpersprache arbeiten, können Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken und eine beeindruckende Präsenz entwickeln, die Sie in Ihrer beruflichen Karriere voranbringt.

4. Empathie und Verbindung

Eine einfühlsame Körpersprache ist ein Schlüssel zur Entwicklung von Empathie und zum Aufbau starker zwischenmenschlicher Verbindungen. Durch die richtige Körpersprache können wir zeigen, dass wir uns um die Gefühle und Bedürfnisse anderer kümmern und eine tiefe Verbindung zu ihnen aufbauen.

Empathie durch Körpersprache zeigen

Empathie bedeutet, die Gefühle und Perspektiven anderer zu verstehen und mit ihnen mitzufühlen. Durch die richtige Körpersprache können wir Empathie zeigen, indem wir einfühlsam auf die Gefühle und Bedürfnisse anderer reagieren. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir mitfühlend nicken, um Zustimmung oder Verständnis zu signalisieren, oder eine beruhigende Hand auf die Schulter legen, um Trost und Unterstützung zu bieten. Durch solche Gesten zeigen wir, dass wir uns um das Wohlergehen anderer kümmern und mit ihnen in Verbindung treten möchten.

Tipps zum Lesen und Reagieren auf die Körpersprache anderer:

  1. Achten Sie auf nonverbale Signale: Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Gesprächspartners genau und achten Sie auf Gesten, Mimik und Haltung.
  2. Spiegeln Sie positive Signale: Wenn Ihr Gesprächspartner eine offene Körperhaltung zeigt oder lächelt, spiegeln Sie diese Signale, um eine positive und unterstützende Atmosphäre zu schaffen. Das zeigt, dass Sie sich auf ihn einstellen und eine Verbindung herstellen möchten.
  3. Seien Sie aufmerksam: Hören Sie nicht nur auf das, was Ihr Gesprächspartner sagt, sondern auch auf die subtilen Signale, die seine Körpersprache sendet. Diese können oft mehr über seine Gefühle aussagen als Worte.

Durch die bewusste Wahrnehmung und Reaktion auf die Körpersprache anderer können wir eine tiefere zwischenmenschliche Verbindung aufbauen und Empathie zeigen, was wiederum zu stärkeren Beziehungen und erfolgreicher Kommunikation führt.

5. Körpersprache im Berufsleben

Die Körpersprache spielt eine entscheidende Rolle im Berufsleben und kann in verschiedenen Situationen im Arbeitsumfeld erfolgreich eingesetzt werden, sei es bei Präsentationen, Meetings, Verhandlungen oder im Networking.

Konkrete Anwendungen von Körpersprache im Arbeitsumfeld:

  1. Präsentationen: Eine selbstbewusste Körpersprache kann den Erfolg einer Präsentation maßgeblich beeinflussen. Eine aufrechte Haltung, Gesten zur Betonung wichtiger Punkte und ein angemessener Blickkontakt können dazu beitragen, das Publikum zu überzeugen und zu begeistern.
  2. Meetings: In Meetings ist es wichtig, eine offene und zugewandte Körpersprache zu zeigen, um Interesse und Engagement zu signalisieren. Aktives Zuhören, angemessene Gesten und Blickkontakt tragen dazu bei, eine positive Atmosphäre zu schaffen und die Effektivität der Besprechung zu steigern.
  3. Verhandlungen: In Verhandlungssituationen kann die Körpersprache entscheidend sein, um Selbstsicherheit und Autorität zu zeigen. Eine aufrechte Haltung, ein fester Händedruck und direkter Blickkontakt können dazu beitragen, Respekt zu gewinnen und die Verhandlungsposition zu stärken.

6. Zusammenfassung und Fazit

In der Welt der beruflichen Kommunikation spielt Körpersprache eine entscheidende Rolle. Eine bewusste und effektive Nutzung der Körpersprache kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg in verschiedenen beruflichen Situationen ausmachen.

In diesem Blogbeitrag haben wir die vielfältigen Aspekte der Körpersprache im Berufsleben beleuchtet. Wir haben herausgearbeitet, wie eine authentische und kongruente Körpersprache zur Glaubwürdigkeit beiträgt, Selbstbewusstsein und Präsenz ausstrahlt und Empathie und Verbindung zu anderen fördert. Darüber hinaus haben wir konkrete Anwendungen von Körpersprache in verschiedenen beruflichen Situationen sowie Tipps zur Verbesserung des beruflichen Netzwerks und zur Förderung von Karrierechancen durch bewusste Körpersprache diskutiert.

Bedeutung der bewussten Körpersprache im beruflichen Kontext

Die bewusste Körpersprache ist von entscheidender Bedeutung für den beruflichen Erfolg. Sie ermöglicht es uns, unsere Botschaften klar und überzeugend zu vermitteln, das Vertrauen unserer Kollegen und Kunden zu gewinnen und starke zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Eine authentische und einfühlsame Körpersprache kann dazu beitragen, Konflikte zu vermeiden, Missverständnisse zu klären und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern.

Einladung zur Reflexion und zum Experimentieren mit den besprochenen Techniken

Abschließend möchte ich Sie dazu einladen, über Ihre eigene Körpersprache nachzudenken und zu reflektieren, wie Sie sie im beruflichen Kontext einsetzen. Experimentieren Sie mit den besprochenen Techniken und beobachten Sie, wie sich Ihre Interaktionen und Beziehungen verbessern. Denken Sie daran, dass die bewusste Nutzung der Körpersprache eine kontinuierliche Übung ist und dass Sie durch regelmäßiges Training Ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können.

Nutzen Sie sie daher bewusst und effektiv, um Ihre Ziele zu erreichen und Ihre Karriere voranzutreiben. Indem Sie sich der Macht Ihrer Körpersprache bewusst werden und lernen, sie gezielt einzusetzen, können Sie im Beruf einen entscheidenden Vorteil erlangen. Beginnen Sie noch heute damit, Ihre Körpersprache zu optimieren, und beobachten Sie, wie sich Ihre beruflichen Beziehungen und Erfolge verbessern! Sehr gerne stehe ich Ihnen als Auftritts-Coach dabei zur Seite.

Mein Buchtipp*

Stefan Verra: Hey, dein Körper spricht!: Worum es bei Körpersprache wirklich geht

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** Dieser Blog-Beitrag wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt, um Recherche und Inhaltserstellung zu erleichtern. **

 

Schwierige Gespräche

So meistern Sie schwierige Gespräche im Job und privat

Schwierige Gespräche zu führen kann eine große Herausforderung sein, sei es am Arbeitsplatz, in persönlichen Beziehungen oder in anderen Lebensbereichen. Doch es gibt bestimmte Techniken und Strategien, die Ihnen helfen können, diese Gespräche erfolgreich zu navigieren und positive Ergebnisse zu erzielen. Hier sind einige Tipps, die Ihnen dabei helfen können:

1. Vorbereitung ist der Schlüssel

Bevor Sie in ein schwieriges Gespräch gehen, nehmen Sie sich Zeit, um sich vorzubereiten. Überlegen Sie, was Sie sagen möchten, und überlegen Sie sich mögliche Reaktionen und Gegenargumente. Je besser Sie vorbereitet sind, desto selbstbewusster werden Sie auftreten. Stellen Sie sich vorab ein paar Fragen:
– Was ist passiert? Was weiß ich? Was weiß ich nicht?
– Was löst das bei mir aus? Welche Emotionen sind im Spiel?
– Was könnte ich aus der Situation lernen?
– Wofür ist das eine Gelegenheit?
– Was ist jetzt zu tun? Was will ich erreichen?
– Wie finden wir eine Lösung?

2. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt und Ort

Achten Sie darauf, dass Sie das Gespräch zur geeigneten Zeit und an einem geeigneten Ort führen. Vermeiden Sie Ablenkungen und stellen Sie sicher, dass beide Parteien genügend Zeit und Raum haben, um sich auszutauschen.

3. Bleiben Sie ruhig und sachlich

Auch wenn das Gespräch emotional werden kann, ist es wichtig, ruhig und sachlich zu bleiben. Versuchen Sie, Ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten und konzentrieren Sie sich auf die Fakten und Argumente. Wenn die Emotionen hochgehen, atmen Sie tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus.

4. Aktives Zuhören

Hören Sie nicht nur zu, sondern zeigen Sie auch aktiv, dass Sie den Standpunkt des Gegenübers verstehen wollen, was die andere Person sagt. Wiederholen Sie ihre Argumente in eigenen Worten und stellen Sie Fragen, um sicherzustellen, dass Sie richtig verstanden haben. Stellen Sie Rückfragen oder lösungsorientierte Fragen und setzen Sie Ich-Botschaften als Instrument ein. BSP: „Ich verstehe Ihren Standpunkt und bitte Sie, dass wir gemeinsam an einer Lösung arbeiten.“

5. Lösungsorientiert denken

Konzentrieren Sie sich darauf, gemeinsam Lösungen zu finden, anstatt sich auf Schuldzuweisungen oder Vergangenheitsvorwürfe zu konzentrieren. Seien Sie offen für Kompromisse und suchen Sie nach Win-Win-Lösungen, die für beide Seiten akzeptabel sind. BSP: „Mein Vorschlag wäre, dass wir statt des Problems eine Lösung diskutieren. Was wäre Ihr Vorschlag?“

6. Körperliche Signale beachten

Achten Sie auf nonverbale Signale wie Körpersprache und Mimik. Diese können oft mehr über die wahre Bedeutung dessen verraten, was jemand sagt, als die Worte selbst. Mit körpersprachlichen Signalen können Sie eine verbale Situation, die aus dem Ruder zu laufen droht, auch deeskalieren.

7. Abschluss und Follow-up

Schließen Sie das Gespräch mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und Vereinbarungen ab. Vereinbaren Sie gegebenenfalls auch einen Zeitplan für ein Follow-up, um sicherzustellen, dass die besprochenen Themen weiterverfolgt werden.

Indem Sie diese Tipps befolgen, können Sie schwierige Gespräche effektiver führen und positive Ergebnisse erzielen. Denken Sie daran, dass Kommunikation ein Lernprozess ist, und je öfter Sie sich schwierigen Gesprächen stellen, desto besser werden Sie darin.

 

 

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Die Macht der positiven Zielformulierung

Ziele positiv formulieren

Wie Sie Ihre Träume in greifbare Erfolge verwandeln

 

Das Setzen von Zielen ist der Schlüssel zum Erfolg, sei es im Beruf, persönlichen Wachstum oder sportlichen Leistungen. Leider scheitern viele Menschen daran, ihre Ziele zu erreichen, oft aufgrund unklarer oder negativer Formulierungen. In diesem Blogbeitrag werden wir die transformative Kraft der positiven Zielformulierung erkunden und wie sie uns dabei unterstützt, unser volles Potenzial zu entfalten und greifbare Erfolge zu erzielen. Ich möchte Ihnen die Macht der positiven Zielformulierung  aufzeigen und wie sie uns dabei unterstützt, das Beste aus uns herauszuholen. Egal ob im Beruf oder privat.

Klare Vision schaffen

Der erste Schritt zur erfolgreichen Zielformulierung ist eine klare und lebendige Vision. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Ziel aussieht und fühlt, visualisieren Sie es bis ins kleinste Detail. Eine lebhafte Vision macht es einfacher, sie in die Realität umzusetzen und motiviert uns, hart für ihre Verwirklichung zu arbeiten.

Die Kunst der positiven Formulierung

Ein entscheidender Aspekt bei der Zielformulierung ist die Verwendung positiver Sprache. Das bedeutet, dass Sie sich darauf konzentrieren, was Sie erreichen möchten, anstatt sich auf das zu konzentrieren, was Sie vermeiden möchten. Ein gutes Ziel ist ein Annäherungsziel. Es wird schon aus der Formulierung heraus klar, dass Sie etwas erreichen möchten. Setzen Sie den Fokus auf das Gewünschte, um eine positive Motivation zu entwickeln, die Sie auch antreibt.

Ein negativ formuliertes Ziel wäre zum Beispiel: „Ich möchte nicht mehr übergewichtig sein.“ Dabei arbeitet unser Gehirn im Vermeidungsmodus. Im Annährungsmodus hingegen richten wir den Fokus auf das was wir erreichen wollen, zum Beispiel auf eine Verhaltensänderung. Positiv formuliert könnte das Ziel dann lauten: „Ich möchte mich gesünder ernähren und bis Jahresende mein Idealgewicht von Kilo XY erreichen.“ Ein positives Ziel gibt uns eine klare Richtung und motiviert uns, unser Bestes zu geben.

Hindernisse als Chancen sehen

Auf dem Weg zu Ihrem Ziel werden Sie möglicherweise auf Hindernisse stoßen. Anstatt uns von Rückschlägen entmutigen zu lassen, sollten wir sie als Chancen zum Wachsen und Lernen betrachten. Positive Zielformulierungen helfen uns dabei, den Fokus auf Lösungen zu legen und uns von unseren Zielen nicht abbringen zu lassen.

SMARTe Ziele und mehr

Viele von Ihnen kennen wahrscheinlich die SMART Methode, um realistische Ziele zu setzen. SMART steht für Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant und Terminiert. Diese Methode ist ein einfaches Werkzeug zur Zielformulierung und sehr populär. Ich persönlich schätze auch eine Methode aus der Positiven Psychologie, den positiven Zielrahmen von Daniela Blickhan (c) Positive Psychologie und Coaching. Von der Lösungs- zur Wachstumsorientierung. Jungfernmann Verlag 2021). Dabei geht es um das Entwickeln einer konkreten Zielvorstellung  in Verbindung mit einer Vision.

Die POSITIV Formel für Ihre Ziele

(Quelle: Daniela Blickhan)

Die Kriterien dieser Art der Zielformulierung lassen sich mit dem Akronym POSITIV zusammenfassen

Positiv: Wie schon oben beschrieben, formulieren Sie Ihr Ziel positiv, prägnant, ohne sprachliche Verneinung und in der Gegenwart.

Oekologisch: Hier geht es um den Kontext oder die Kosten. Welchen Preis sind Sie bereit, für dieses Ziel zu bezahlen im übertragenen Sinne? Wie wird Ihr Umfeld reagieren, wenn Sie das Ziel erreicht haben?

Sinnspezifisch: Formulieren Sie das Ziel so konkret, dass Sie es mit allen Sinnen wahrnehmen können. Was hören Sie, was sehen Sie, was fühlen Sie, was riechen Sie, was schmecken Sie in Ihrem Ziel?

Individuell: Formulieren Sie Ihr Ziel so, dass die Erreichung in ihrer eigenen Kontrolle liegt.

Testbar: Formulieren Sie das Ziel so konkret, dass es überprüfbar ist. Woran werden Sie merken, dass Sie ihr Ziel erreicht haben?

Interessant: Was bedeutet das Ziel für Sie persönlich?

Visionär: Was ist die Vision hinter Ihrem Ziel? Betrachten Sie Ihr Ziel im Zusammenhang mit einer übergeordneten Vision oder einem größeren Zweck.

Buchtipp (*):

 

 

Daniela Blickhan: Positive Psychologie und Coaching. Von der Lösungs- zur Wachstumsorientierung. Jungfernmann Verlag 2021

 

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Fazit

Die Kunst der positiven Zielformulierung ist ein mächtiges Werkzeug, um unsere Träume in greifbare Erfolge zu verwandeln. Indem wir klare Visionen entwickeln, positive Sprache verwenden und Hindernisse als Chancen betrachten, können wir SMARTe Ziele setzen und uns kontinuierlich weiterentwickeln. Mit der POSITIV-Formel können wir sicherstellen, dass unsere Ziele nicht nur erreicht werden, sondern auch einen tiefen persönlichen Sinn haben und zu unserer persönlichen Entwicklung beitragen.

Schreiben Sie mir ein Email und ich sende Ihnen gerne meine Checkliste zur positiven Zielformulierung zu!

 

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5 wertvolle Tipps für gelungene Gespräche

Wie geht Smalltalk?

 

In meinen Kommunikations-Seminaren kommt häufig die Frage: Wie geht Smalltalk? Kürzlich habe ich für das Magazin News dazu einen Beitrag verfasst. Hier lesen Sie eine Kurzversion: Die Kunst des Smalltalks:

Smalltalk ist eine wertvolle Fähigkeit, die es uns ermöglicht, mit Leichtigkeit und Vertrauen Gespräche mit fremden Menschen zu führen. Es ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Austauschs, der uns hilft, neue Kontakte zu knüpfen und unsere Karriere voranzutreiben. Doch wie gelingt es, Smalltalk erfolgreich zu führen? In diesem Blogbeitrag stelle ich Ihnen 5 Tipps vor, die Ihnen helfen sollen, die Kunst des Smalltalks zu meistern.

 

Tipp 1: Ein gelungener Einstieg

Der erste Eindruck zählt. Starten Sie das Gespräch mit einer interessanten und offenen Frage, die den Gesprächspartner dazu ermutigt, aktiv am Austausch teilzunehmen. Vermeiden Sie dabei banale Phrasen und zeigen Sie echtes Interesse an der Person. Eine gelungene Einstiegsfrage könnte zum Beispiel lauten: „Was hat Sie dazu bewogen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen?“ oder „Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Thema gemacht?“ Indem Sie den richtigen Einstieg wählen, legen Sie den Grundstein für eine angenehme Konversation.

Tipp 2: Aktives Zuhören

Beim Smalltalk ist aktives Zuhören eine unverzichtbare Fertigkeit. Schenken Sie Ihrem Gesprächspartner Ihre volle Aufmerksamkeit und zeigen Sie durch Gestik und Mimik, dass Sie wirklich interessiert sind. Stellen Sie gezielte Nachfragen, um den anderen dazu zu ermutigen, mehr über seine Ansichten und Erfahrungen zu berichten. Auf diese Weise entsteht eine angenehme Gesprächsatmosphäre, in der eine tiefere Verbindung möglich ist.

Tipp 3: Passende Themen wählen

Wählen Sie Themen, die für beide Gesprächspartner interessant sein könnten. Sprechen Sie über aktuelle Ereignisse, Hobbys, Reisen oder gemeinsame Interessen. Meiden Sie kontroverse Themen wie Politik oder Religion, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass Ihr Gegenüber daran interessiert ist. Durch die Wahl passender Themen schaffen Sie eine angenehme Gesprächsatmosphäre, in der sich beide Gesprächspartner wohl fühlen.

Tipp 4: Körpersprache und Sympathie

Ihre Körpersprache spielt eine entscheidende Rolle beim Smalltalk. Lächeln Sie, halten Sie Blickkontakt und zeigen Sie ein offenes und freundliches Auftreten. Durch positive Körpersignale vermitteln Sie Sympathie und Offenheit, was zu einer angenehmen Interaktion beiträgt. Zeigen Sie auch Verständnis und Empathie für die Aussagen Ihres Gesprächspartners und ermutigen Sie ihn, seine Gedanken und Gefühle zu teilen.

Tipp 5: Übung macht den Meister

Wie bei jeder Fertigkeit ist Übung der Schlüssel zum Erfolg. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um Smalltalk zu üben und Ihre Fähigkeiten zu verbessern. Seien Sie mutig und sprechen Sie mit verschiedenen Menschen, sei es bei beruflichen Veranstaltungen, im Alltag oder bei gesellschaftlichen Anlässen. Je öfter Sie sich in Smalltalk-Situationen begeben, desto selbstbewusster und geschickter werden Sie darin.

Meine Buchtipps (*):

Bei Amazon finden Sie viele praktische Anleitungen, wie Sie mit Smalltalk und guter Kommunikation erfolgreich mitreden können.
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Richtig Netzwerken

Netzwerken – aber richtig!

 

Wer erfolgreich sein will, braucht meist auch ein gutes Netzwerk. Menschen, die gut vernetzt sind, können ihre Karriere schneller vorantreiben oder haben größere unternehmerische und gesellschaftliche Chancen. Networking ist ein Door-Opener für die berufliche Weiterentwicklung. Hier meine Tipps für gutes Netzwerken.

 

Wer erfolgreich Netzwerken möchte, sollte authentisch sein und echtes Interesse an anderen Menschen zeigen. Stellen Sie offene Fragen und hören Sie aufmerksam zu, um ein tieferes Verständnis für ihre Bedürfnisse und Ziele des Gegenübers zu bekommen. Bieten Sie Ihre Hilfe und Unterstützung an, wo immer möglich, und bleiben Sie in Kontakt, indem Sie regelmäßig Follow-up-E-Mails oder Telefonanrufe machen. Denken Sie daran, dass Networking ein langfristiger Prozess ist, der auf gegenseitigem Nutzen beruht, also seien Sie geduldig und investieren Sie Zeit und Mühe in den Aufbau von Beziehungen.

Um ein gutes Netzwerk aufzubauen, gibt es viele Möglichkeiten wie Netzwerkveranstaltungen oder Online-Plattformen wie LinkedIn. Eine wichtige Frage ist, welche Kontakte für einen selbst wichtig sind. Ein gutes Netzwerk besteht aus Menschen mit ähnlichen Zielen sowie aus Personen, die bereits das Karrierelevel erreicht haben, das man selbst anstrebt. Diese Personen können als Mentoren fungieren und wertvolle Ratschläge geben.

Ein gutes Netzwerk hat drei Vorteile: regelmäßige soziale, inhaltliche und wirtschaftliche Interaktionen. Beim Networking geht es nicht darum, möglichst viele Visitenkarten zu sammeln, sondern um qualitative Beziehungen. Dazu ist persönlicher Austausch notwendig, der regelmäßig stattfinden sollte. Eine wichtige Grundlage des Networkings ist Vertrauen, das durch Ehrlichkeit und regelmäßigen Kontakt aufgebaut wird.

Beim Networking sollte der Austausch auf gegenseitigem Nutzen beruhen und nicht einseitig sein. Gute Vorbereitung ist bei persönlichen Gesprächen wichtig. Man sollte sich über den Gesprächspartner und dessen Werdegang informieren und überlegen, welche Gemeinsamkeiten es gibt. Eine klare Zielsetzung für das Gespräch ist ebenfalls wichtig.

Bei der eigenen Vorstellung sollte man sich eine interessante Geschichte aus der eigenen Vita überlegen, die zum Beispiel ein Hobby mit dem Beruf verknüpft. Respektvoller Umgang, ein offenes und positives Auftreten sowie eine zugewandte Körpersprache sind wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Networking.

Meinen Gastkommentar mit Tipps zum Netzwerken lesen Sie in NEWS!

Lebendige Meetings gestalten

Kreativitätsmethoden für Meetings und Workshops

3 beliebte Methoden, um Meetings und Workshops

zum Leben zu erwecken

Haben Sie schon einmal in einem Meeting gesessen, wo ein neues Projekt diskutiert wurde und alle schwiegen? Das Flipchart blieb leer, die Uhr tickte, und kreative Ideen schienen in weiter Ferne zu sein. In solchen Momenten kann die Stille drückend sein. Doch es gibt Wege, um die Kreativität in Gruppendiskussionen zu entfachen. In meinen Moderationsseminaren und Workshops habe ich drei besonders wirkungsvolle Kreativitätsmethoden identifiziert, die Meetings und Workshops beleben können: Brainwriting, Kopfstand und die Walt Disney Methode.

1. Brainwriting

Brainstorming ist eine bewährte Methode, um kreative Ideen zu generieren. Dabei werden zu einer Frage oder Problemstellung mündlich Ideen gesammelt und auf einem Medium festgehalten. Beim Brainwriting hingegen schreiben die Teilnehmer ihre Ideen nieder. Jeder bringt spontan Gedanken zu Papier, ohne sich von anderen beeinflussen zu lassen. In einer Gruppe von beispielsweise sechs Personen schreibt jeder auf drei Blättern je sechs Ideen. Die Blätter werden dann weitergereicht, bis alle Felder gefüllt sind. Anschließend werden die Ideen gemischt und anonymisiert vorgelesen. Dies fördert eine offene Diskussion und verhindert, dass Ideen nach dem Absender bewertet werden.

2. Der Kopfstand oder die paradoxe Frage

Beim Kopfstand wird die Aufgabenstellung auf den Kopf gestellt oder eine paradox klingende Frage gestellt. Zum Beispiel: „Was müssen wir tun, damit unsere Kunden das Produkt auf keinen Fall kaufen?“ Durch diese Umkehrung werden neue Perspektiven eröffnet und festgefahrene Denkmuster aufgebrochen. Diese Methode eignet sich besonders für die Ideenfindung in festgefahrenen Situationen und kleinen Gruppen bis zu 20 Personen. Nach dem Brainstorming werden die Antworten auf die umgekehrte Frage analysiert und Ideen abgeleitet, um das ursprüngliche Problem zu lösen.

3. Walt-Disney-Methode

Die Walt Disney Methode ist eine weitere effektive Technik, um auf neue Ideen zu kommen und Denkblockaden zu überwinden. Dabei nimmt das Team verschiedene Perspektiven ein, wie die von Politikern, Superhelden, Wissenschaftlern oder Innovatoren, und führt das Brainstorming aus dieser Rolle heraus. Eine andere Variante dieser Methode ist die Rollenverteilung nach Walt Disneys Ansatz: Träumer, Realist und Kritiker. Jede Rolle betrachtet das Problem aus einer bestimmten Perspektive und trägt so zur Ideenfindung bei. Diese Methode fördert die Konkretisierung von Ideen und ihre Alltagstauglichkeit.

  • Träumer*in: Denkt groß und visionär, es gibt keine Grenzen. Motto: „Alles ist möglich.“
  • Realist*in: Macher*in, hat praktische und realistische Denkansätze, soll die träumerischen Ideen umsetzen. Motto: „Legen wir los.“
  • Kritiker*in: Sucht Stolpersteinen und Widersprüche, soll Fehlerquellen frühzeitig identifizieren. Motto: „Warte mal…“

Indem Sie diese Kreativitätstechniken in Ihre Meetings und Workshops integrieren, können Sie die Teilnehmer aktivieren, neue Ideen generieren und innovative Lösungsansätze entwickeln. Probieren Sie es aus und beobachten Sie, wie Ihre Meetings zu kreativen und produktiven Arbeitsrunden werden!

Weitere Kreativitäts-Methoden für Meetings und Workshops

 

Weitere Methoden und Techniken für die Moderation von Workshops und Meetings habe ich in meinem E-Book Werkzeugkoffer Moderation beschrieben. Das E-Book können Sie bequem hier bestellen.

 

** Dieser Blog-Beitrag wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt, um Recherche und Inhaltserstellung zu erleichtern. **

10 Tipps für eine gute Kommunikation im Beruf und privat – für mehr Kommunikationserfolg

Überarbeitet am 03.05.2024

Wertschätzende Kommunikation

Die Kunst des respektvollen Austauschs

Der indische Philosoph Krishnamurti brachte es auf den Punkt: „Die höchste Form der menschlichen Intelligenz ist es, zu beobachten ohne zu bewerten.“

In der heutigen Welt, in der wir oft in trennender Sprache kommunizieren, ist es entscheidend, die Kunst der Wertschätzung zu beherrschen. Anstatt uns auf Fehler zu konzentrieren und Negatives zu betonen, sollten wir lernen, das Positive anzuerkennen und die Stärken anderer zu fördern.

Die Bedeutung einer verbindenden Sprache: Eine verbindende Sprache beobachtet und beschreibt Verhalten ohne Wertung. Sie zeigt Gefühl, berücksichtigt Bedürfnisse und formuliert Bitten statt Forderungen. Wertschätzende Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil eines respektvollen Austauschs, der Beziehungen stärkt und eine positive Atmosphäre schafft. Eine verbindende Sprache ist frei von Urteilen und zeigt Respekt gegenüber anderen. Sie drückt Gefühle aus, berücksichtigt Bedürfnisse und formuliert Bitten statt Forderungen. Diese Art der Kommunikation fördert Verständnis und Zusammenarbeit.

 

 

Wertschätzung ausdrücken

Lob und Wertschätzung ausdrücken

Häufig wird Wertschätzung mit Lob verwechselt. Doch während Lob oft oberflächlich ist, geht es bei Wertschätzung um eine tiefere Anerkennung. Statt einfach zu sagen „Ihre Präsentation war großartig!“, kann eine Führungskraft durch eine persönliche Nachricht echte Wertschätzung ausdrücken. Zum Beispiel: „Ich bin beeindruckt von Ihrer Präsentation gestern. Ihre Fähigkeit, Alternativen aufzuzeigen und das Umfeld einzubeziehen, hat mich besonders beeindruckt.“

 

Wertschätzende Kommunikation in vier Schritten

Beobachtung – Gefühl – Bedürfnis – Bitte: Die Schritte zur Wertschätzenden Kommunikation

Um die Wirksamkeit Wertschätzender Kommunikation zu verdeutlichen, möchte ich Ihnen die vier Schritte anhand eines Beispiels näherbringen.

Herr M. hat ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten, das mit den Worten beginnt: „Sie sind unzuverlässig. Schon wieder habe ich Ihre Unterlagen nicht zeitgerecht erhalten. Außerdem kommen Sie immer zu spät zu unserem Team-Meeting.“ In dieser Situation wird Herr Müller getadelt, was eine trennende Sprache zeigt, in der Beobachtung und Bewertung miteinander vermischt sind. Eine alternative Herangehensweise könnte wie folgt aussehen: „Wir hatten bei unserem letzten Mitarbeitergespräch vereinbart, dass Sie auf Pünktlichkeit achten und Ihre Präsentationen jeweils am Tag vor dem Team-Meeting fertigstellen. Ich bin irritiert, weil mir die Einhaltung von Abmachungen wichtig ist. Es ärgert mich, dass ich Ihre Unterlagen immer noch nicht erhalten habe und dass Sie gestern bei dem wichtigen Termin 15 Minuten zu spät gekommen sind. Ich bin frustriert, wenn der Zeitplan nicht eingehalten wird und die Kollegen auf eine Person warten müssen.“ Hier wird die Beobachtung mit Gefühlen verbunden, die entstehen, wenn ein Bedürfnis nicht erfüllt wird. Im vierten Schritt der Wertschätzenden Kommunikation wird dann eine konkrete Bitte geäußert, um die Situation zu verbessern. Denn es ist erfolgversprechender, zu sagen, was man möchte, anstatt zu beschreiben, was man nicht möchte. Statt „Bitte kommen Sie nächsten Montag nicht wieder zu spät.“ könnte es konkret so ausgedrückt werden: „Ich bitte Sie um Ihre verbindliche Zusage, dass Sie mir Ihre Unterlagen bis Montag um 15:00 Uhr schicken und dass Sie am Dienstag pünktlich um 09:00 Uhr zum Meeting kommen.“

Wertschätzende Kommunikation ist ein wunderbares Werkzeug für bewusstes Sprechen. Das Ergebnis ist eine klare und positive Kommunikation, verbunden mit einer Kultur der Offenheit, Akzeptanz und gegenseitigen Wertschätzung.

In meinem firmeninternen Seminar Verbal Power: Die Macht der wertschätzenden Kommunikation unterstütze ich Menschen und Unternehmen dabei, durch eine positive Sprache und mit einer wertschätzenden Kommunikation das Miteinander zu verbessern. Erzielen Sie mit klaren Worten eine große Wirkung, stärken Sie Ihre rhetorischen Fähigkeiten und begeistern Sie mit Authentizität und Empathie. In der Sprache liegt die Kraft, gerade im digitalen Zeitalter gewinnt das persönliche Gespräch an Bedeutung.

Möchten auch Sie lernen, wie man Wertschätzung ausdrückt? Sehr gerne biete ich Ihnen dazu auch ein individuelles Training an, um Ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

 

Buchtipp*

„Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens“ von Marshall B. Rosenberg. Es ist ein Klassiker zum Thema und bietet praktische Anleitungen für eine wertschätzende und konstruktive Kommunikation.

 

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Die meisten von uns kennen das: der Schreibtisch ist voll, das Telefon klingt, der Email-Postkosten geht über, der Chef wartet auf eine Präsentation. Wir sind unter Stress und leider steigt bei vielen Menschen unter Anspannung auch die Fehlerquote. Aus dem Mentaltraining kennen wir verschiedene Methoden, die uns helfen, besser mit stressigen Situationen umzugehen.

Mein persönlicher Tipp: In der Ruhe liegt die Kraft.

Meine 5 Strategien gegen Stress am Arbeitsplatz

 

1. Realistische Ziele setzen

Ein Ziel ist ein Ort oder ein Zustand, den wir erreichen möchten. Sich ein Ziel zu setzen, ist erst der Anfang. Wie man richtig Ziele setzt, kann man lernen:

1. Setzen Sie sich ein konkretes Ziel. Es reicht nicht, wenn Sie beispielsweise denken: „Ich möchte erfolgreicher sein.“ Gehen Sie ins Detail und beschreiben Sie für sich selbst, was Erfolg ausmacht, woran Sie konkret den Erfolg messen. Bleiben Sie dabei realistisch. Wenn Sie bisher noch nie gelaufen sind, werden Sie nicht gleich mit einem Marathon starten.

2. Formulieren Sie Ihr Ziel schriftlich.

3. Machen Sie sich bewusst: Warum will ich das? Was motiviert mich? Was ist meine intrinsische Motivation?

4. Setzen Sie sich einen Zeitrahmen und nutzen Sie die Möglichkeit, neben einem langfristigen Ziel auch kurzfristige Ziele zu formulieren, damit erhöht sich die Erfolgschance.

5. Formulieren Sie ihr Ziel positiv: Sie wollen nicht weg von etwas, sondern hin zu etwas Neuem. Also sagen Sie nicht: Ich will nicht mehr übergewichtig sein. Sondern: Ich ernähre mich gesund und wiege in einem halben Jahr soundsoviel Kilo.

2. Prioritäten setzen

Prioritäten schaffen Ordnung. Nützen Sie Begriffe wie dringend, sehr wichtig, wichtig, weniger wichtig, nützlich… und schreiben Sie ein Übersichtsliste mit allen Aufgaben. Ich persönlich mache das jede Woche – handschriftlich und hebe die wichtigsten Aufgaben mit einem Marker hervor. Was nicht geschafft wurde, wandert auf die Liste der kommenden Woche.

3. Nein sagen

In meinen Trainings formuliere ich gerne: „Nein ist ein Satz“. Vielen von uns fällt es schwer, diese vier Buchstaben auszusprechen, weil wir Angst vor den Konsequenzen haben und sie verlieren sich in langen Erklärungen. Nein sagen kann man lernen. Meine wichtigste Erkenntnis zu diesem Thema: Es genügt das Nein. Höflich, aber bestimmt. Auch eine Absage lässt sich freundlich formulieren. Beispiel: Danke, dass Du mit diesem Problem auf mich zukommst. Ich arbeite gerade an einem wichtigen Projekt. Bitte suche Dir Unterstützung bei einem anderen Kollegen.

4. Fokus auf Lösungen

Gerade wenn wir Stress haben, verfallen wir gerne ins Jammern. Wir sehen den Berg an Arbeit, wir ärgern uns, wir zerbrechen uns den Kopf über Probleme, statt uns auf die Suche nach Lösungen zu begeben. Wenn wir uns auf das Ziel fokussieren und in unserer Haltung positiv bleiben, kommen wir schneller zu einer Lösung.

5. Ruhe und bewusste Pausen

Gerade wenn wir viel zu tun haben, braucht unser Gehirn dazwischen immer wieder eine kleine Auszeit. Kurze Ruhephasen wirken wie ein Wunder. Regeneration ist wichtig – auch zwischendurch. Wie im Sport sollte nach jeder anstrengenden Phase eine Zeit der Entspannung folgen. Aufstehen, ein paar Schritte gehen, sich ein Glas Wasser aus der Küche holen oder vielleicht ein paar Schritte im Park spazieren gehen, frische Luft einatmen, jedenfalls weg vom Bildschirm. Kleine Auszeiten erhöhen die Konzentrationsfähigkeit. Nach einer kurzen Pause sind wir wieder leistungsfähiger und haben einen freien Kopf.

 

Eine positive Fehlerkultur entwickeln

„Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen!“

In unserer Gesellschaft neigen wir dazu, Fehler als Defizit zu betrachten, anstatt als Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Viele von uns denken ungern an ihre Schulzeit zurück, aus verschiedenen Gründen, darunter auch der Umgang mit Fehlern im Schulsystem. Fehler und Schwächen gelten oft als Zeichen des Versagens. Jeder Fehler wird markiert und je mehr Fehler ein Schüler macht, desto schlechter werden die Noten. Gespräche zwischen Lehrern und Schülern konzentrieren sich oft ausschließlich auf Fehler, anstatt auch positive Aspekte hervorzuheben oder Fehler als natürlichen Bestandteil des Lernprozesses anzuerkennen. Dies führt dazu, dass in der Schule die Vermeidung von Fehlern oberste Priorität hat. Doch diese Herangehensweise ist kontraproduktiv, denn das Gehirn lernt aus Fehlern. Wer versucht, Fehler zu vermeiden, traut sich weniger, verliert an Selbstbewusstsein und Eigeninitiative.

Der Spruch „Aus Fehlern wird man klug“ ist bekannt. Wir können alle lernen, positiv mit Fehlern umzugehen, anstatt bei jeder Kleinigkeit eine Katastrophe heraufzubeschwören. Eine positive Fehlerkultur beginnt mit der Akzeptanz von Fehlern. Fehler sind nichts, wofür man sich schämen muss. Sie sind Ansporn, Dinge zu verbessern. Fehler sollten als Teil des Weges betrachtet werden, der zum Ziel führt. Ähnlich wie die japanische Kaizen-Philosophie, die besagt, dass es immer etwas zu verbessern gibt.

Eine positive Fehlerkultur betrachtet Fehler sachlich und trennt zwischen Person und Handlung. Niemand ist perfekt, daher können Fehler passieren. Es geht nicht darum, wer den Fehler gemacht hat, sondern wie er passiert ist. Bewusstsein darüber, dass aus Fehlern neue Ideen und Entwicklungen entstehen können, ist entscheidend.

Als Führungskraft ist es wichtig, Fehler einzugestehen und das Lernpotenzial zu verdeutlichen. Durch Offenheit und Ehrlichkeit ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, Ihnen zu folgen und Fehler schneller zuzugeben, was oft Schaden verhindern kann.

Merkmale einer positiven Fehlerkultur:

  1. Offener Umgang mit Fehlern
  2. Respekt für Fehlereingeständnisse
  3. Fokus auf Lösungen und die Zukunft

Zu einer positiven Fehlerkultur gehört auch eine konstruktive Feedback-Kultur und Kommunikation. Offene Kommunikation ohne Strafen ermutigt Mitarbeiter, Fehler zuzugeben, was die Möglichkeit einer schnellen Behebung des Schadens erhöht. Eine positive Fehlerkultur steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter, fördert ihre Entwicklung und erhöht ihre Motivation. Das Ignorieren von Fehlern hemmt die Entwicklung und verhindert Lösungen und Innovationen.

Für Führungskräfte bedeutet dies Selbstreflexion und Überprüfung ihrer eigenen Fehlerkultur. Eine positive Einstellung zur Fehlerkultur und ein konstruktiver Umgang mit Fehlern fördern eine wertschätzende Kommunikation und lösungsorientiertes Handeln. Wenn ein Mitarbeiter einen Fehler zugibt, sollte dies als Chance betrachtet und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, wie solche Fehler vermieden werden können.

Gemäss dem Motto von Henry Ford: Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen!

Sie möchten Ihren Umgang mit Fehlern analysieren und vom Problemdenken hin zu Lösungen kommen, sehr gerne berate ich Sie. Schreiben Sie mir genre Ihr Anliegen!