Tipps und Tricks für bessere Präsentationen, souveränen Auftritt und zur Vorbereitung einer Präsentation

Wie sie Ihre Präsentationsangst überwinden

 

Rund 40 Prozent der Menschen leiden unter Redeangst oder Präsentationsangst. Doch kaum ein Thema ist so sehr von Halbwissen geprägt. Die Folge: falsche Strategien, Lampenfieber, das bleibt – und ein Glaube, der sich hartnäckig hält: „Ich bin einfach kein guter Redner.“

Dabei liegt das Problem selten am Talent. Es liegt an den Mythen, die wir über Präsentationsangst glauben – und die uns daran hindern, öffentliches Sprechen wirklich zu lernen.

Wenn Sie Präsentationsangst überwinden wollen, ist der erste Schritt: verstehen, was wirklich dahintersteckt.

Mythos 1: Mutige Menschen haben keine Präsentationsangst

Was viele denken: Wer keine Angst zeigt, hat auch keine.

Was stimmt: Selbst erfahrene Redner:innen, Schauspieler und CEOs berichten von Lampenfieber. Der Unterschied: Sie haben gelernt, damit umzugehen – nicht, es auszuschalten.

Mut bedeutet nicht die Abwesenheit von Angst. Mut bedeutet, trotzdem auf die Bühne zu gehen. Redeangst ist kein Persönlichkeitsmerkmal – sie ist eine Reaktion, die sich trainieren lässt.

Mythos 2: Mit genug Erfahrung verschwindet die Präsentationsangst von alleine

Was viele denken: Irgendwann gewöhnt man sich daran.

Was stimmt: Erfahrung allein reicht nicht. Ohne gezielte Methodik bleibt die Angst – manchmal jahrzehntelang. Wer die richtigen Techniken kennt, überwindet sie strukturiert, nicht zufällig.

Wiederholung ohne Reflexion ist keine Entwicklung. Es ist Stillstand mit mehr Praxis.

Wer Präsentationsangst wirklich überwinden möchte, braucht mehr als Routine. Er braucht ein System.

Mythos 3: Präsentationsangst ist ein Zeichen von Schwäche

Was viele denken: Wer angespannt ist, wirkt unprofessionell.

Was stimmt: Präsentationsangst ist neurobiologisch. Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen einem Raubtier und 300 Blicken im Raum – die Stressreaktion ist dieselbe. Das ist keine Charakterschwäche.

Unser Gehirn ist ein Muskel. Und Muskeln lassen sich trainieren. Das gilt für Selbstbewusstsein genauso wie für Auftritt und Stimme.

Mythos 4: Man muss einfach öfter präsentieren, dann wird es besser

Was viele denken: Übung macht den Meister.

Was stimmt: Wiederholung ohne Reflexion festigt schlechte Muster. Wer immer dasselbe falsch macht, macht es irgendwann perfekt falsch.

Der Unterschied zwischen zehn Jahren Erfahrung und einem Jahr Erfahrung zehnmal wiederholt? Methode und Feedback.

Was wirklich hilft: bewusstes Üben mit Struktur, Rückmeldung und dem Ziel, konkrete Verhaltensweisen zu verändern – nicht nur öfter aufzutreten.

Mythos 5: Das Publikum merkt, wie nervös ich bin

Was viele denken: Alle sehen, dass ich rot werde und zittere.

Was stimmt: Studien zeigen, dass Nervosität von außen weit weniger wahrgenommen wird als von innen gefühlt. Dieses Phänomen nennt sich in der Psychologie der „Illusion of Transparency“ – wir überschätzen systematisch, wie viel andere von unserem inneren Zustand wahrnehmen.

Was das Publikum tatsächlich bemerkt: mangelnde Vorbereitung. Ihr schlechtes Gefühl ist kein Beweis für einen schlechten Auftritt.

Präsentationsangst überwinden: Was wirklich hilft

Redeangst ist keine Charakterfrage. Sie ist eine Kompetenzfrage.

Und Kompetenz lässt sich aufbauen – mit der richtigen Methode, gezieltem Feedback und einem strukturierten Lernweg. Genau das unterscheidet Menschen, die öffentliches Sprechen meistern, von jenen, die es immer wieder verschieben.

Nach über 30 Jahren Erfahrung mit Hintergrund als ORF-Wirtschaftsjournalistin und als Trainerin mit  Tausenden von Teilnehmer:innen in Präsentationstrainings – weiß ich: Die meisten Menschen scheitern nicht am fehlenden Wissen. Sie scheitern an der Angst, es zu zeigen.

Deshalb habe ich den Online-Kurs „Nie mehr Präsentationsangst“ entwickelt.

Was Sie erwartet:

  • 4 Module, 15 Lerneinheiten
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  • Methoden, die neurologisch wirken – nicht nur motivieren
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Der Einstieg entscheidet. Nicht nach drei Minuten – in den ersten zwanzig Sekunden.

Wer als Führungskraft, Expertin oder Redner:in vor Publikum tritt, hat genau dieses Zeitfenster, um Aufmerksamkeit zu gewinnen, Vertrauen aufzubauen und eine Botschaft zu verankern. Was in dieser Phase passiert – oder eben nicht passiert – bestimmt, wie das Publikum den Rest der Präsentation aufnimmt.

Das ist keine Meinung. Das ist Kommunikationspsychologie.

Warum der Einstieg in eine Präsentation so entscheidend ist

Menschen treffen Urteile blitzschnell – das zeigt die Forschung zu Ersteindruck und sogenannten „Thin Slices“: Innerhalb von Sekunden werden Kompetenz, Vertrauenswürdigkeit und Sympathie bewertet. Wer dieses Potenzial mit einer schwachen Eröffnung verschenkt, kämpft den Rest der Präsentation gegen einen schlechten ersten Eindruck an.

Ein starker Einstieg in eine Präsentation erfüllt gleichzeitig mehrere Funktionen:

  • Er weckt Neugier und aktiviert Aufmerksamkeit
  • Er signalisiert Haltung, Kompetenz und Persönlichkeit
  • Er gibt dem Publikum eine klare Erwartung für das, was folgt
  • Er schafft emotionale Verbindung – noch bevor der Inhalt beginnt

10 Techniken für einen überzeugenden Präsentationseinstieg

In meinem Kurzvideo „10 gelungene Einstiege in Präsentationen“ stelle ich die wirksamsten Methoden vor – praxisnah, sofort umsetzbar, aus über 1.000 Trainings und Coachings destilliert.

Sie lernen u. a.:

  • Wie Sie mit einer provokativen Frage sofort kognitive Beteiligung erzeugen
  • Warum eine persönliche Geschichte mehr Wirkung hat als jede Statistik – und wann es umgekehrt ist
  • Wie Sie mit einem unerwarteten Einstieg die Erwartungshaltung brechen und im Gedächtnis bleiben
  • Welche Einstiegsformate für welche Zielgruppen funktionieren – und welche nach hinten losgehen

Für wen ist dieses Video?

Für Führungskräfte, die regelmäßig vor internen oder externen Gruppen präsentieren. Für Expertinnen, die ihr Wissen auf Konferenzen sichtbar machen wollen. Für alle, die aufgehört haben zu glauben, dass ein guter Inhalt für sich selbst spricht.

Denn: Kompetenz allein überzeugt nicht. Auftritt schon.

→ Jetzt Video ansehen und Ihren nächsten Präsentationseinstieg gezielt vorbereiten.

Redeangst überwinden: Was wirklich hilft – und was Sie aufhören sollten zu glauben

 

Warum Nervosität vor einem Auftritt kein Problem ist – und drei Techniken, die funktionieren

Ich höre es in jedem Seminar. Von Führungskräften, die täglich vor Teams stehen. Von Expertinnen, die ihr Fach besser kennen als irgendjemand im Raum. Von CEOs, die Entscheidungen treffen, die Märkte bewegen.

„Ich habe fürchterliches Lampenfieber.“

Meine Antwort ist immer dieselbe: Das ist kein Fehler. Das ist Biologie.

Was Lampenfieber wirklich ist

Lampenfieber ist eine natürliche Stressreaktion. Der Körper schüttet Adrenalin aus, Pulsfrequenz und Blutdruck steigen, Energien werden freigesetzt. Das Nervensystem bringt Sie auf Hochtouren – genau dann, wenn Sie es brauchen.

Das Problem ist nicht das Lampenfieber. Das Problem ist die Interpretation.

Wer Lampenfieber als Bedrohung liest, wird blockiert. Wer es als Signal liest – Achtung, das hier zählt – wird fokussiert.

Und noch etwas: Ihr Publikum sieht deutlich weniger von Ihrer Nervosität, als Sie spüren. Das ist keine Aufmunterung. Das ist neuropsychologische Realität.

Drei Techniken, die vor Auftritten wirklich helfen

1. Vorbereitung ist keine Frage der Disziplin – sie ist eine Frage der Strategie

Lampenfieber ist besonders stark, wenn Ungewissheit im Spiel ist. Wenn Sie nicht wissen, was auf Sie zukommt: welcher Raum, welche Technik, welches Publikum, welcher Ablauf.

Die Konsequenz ist einfach: Eliminieren Sie Ungewissheit, wo immer möglich.

Besichtigen Sie den Raum vorab. Testen Sie die Technik. Kennen Sie Ihre Kernbotschaft auswendig – nicht das Manuskript, die Botschaft. Inhaltliche Sicherheit ist der stärkste Anker gegen Nervosität.

Und: Normalisieren Sie die Situation in Gedanken. Nicht als Selbstbetrug, sondern als Haltung. Ich bin vorbereitet. Ich bin kompetent. Ich schaffe das. Das ist kein Motivationsspruch – das ist mentale Steuerung.

2. Atemkontrolle als Führungsinstrument

Tief durchatmen klingt banal. Es ist es nicht.

Kontrollierte Atmung reguliert das autonome Nervensystem – sie senkt Cortisol, stabilisiert die Stimme und gibt Ihnen die Kontrolle zurück, die Stress Ihnen gerade entziehen will.

In Stresssituationen atmen die meisten Menschen flach und schnell. Das verstärkt das Stressgefühl. Der Umkehrschluss funktioniert genauso: ruhige, tiefe Atmung signalisiert dem Gehirn Sicherheit.

Machen Sie es zur Routine. Nicht nur wenn es brennt.

3. Die Atemübung, die ich seit Jahren empfehle

Kurz vor dem Auftritt – hinter der Bühne, im Vorraum, auf dem Weg zum Podium:

  • Stellen Sie sich hüftbreit hin, Knie leicht locker
  • Eine Hand auf den Bauchnabel
  • Tief in den Bauch einatmen
  • Kurz halten
  • Langsam mit einem langen fffffff ausatmen – bis kein Atem mehr da ist
  • Den nächsten Atemzug automatisch kommen lassen, ohne ihn zu steuern

Wiederholen Sie das drei bis fünfmal. Sie werden ruhiger. Die Stimme trägt wieder. Die Konzentration schärft sich.

Was dann bleibt, ist das Beste am Lampenfieber: erhöhte Wachheit, Fokus, Präsenz. Genau das, was einen starken Auftritt von einem durchschnittlichen unterscheidet.

Was Executive Presence damit zu tun hat

Nervosität ist kein Zeichen von Schwäche. Sie zu verstecken kostet Energie. Sie zu nutzen ist Können.

Führungskräfte mit starker Executive Presence wirken nicht deshalb souverän, weil sie kein Lampenfieber haben. Sie wirken souverän, weil sie gelernt haben, es zu kanalisieren.

Das ist kein Talent. Das ist Handwerk.

Alle weiteren Tipps gegen Lampenfieber habe ich in meinem kostenlosen E-Book für Sie zusammengefasst!

Eine Nahaufnahme eines Mikrofons auf einem Ständer mit verschwommenen bunten Lichtern im Hintergrund. Der Text über dem Mikrofon lautet „Angela Pengl-Böhm“ und der Dokumenttitel darunter lautet „E-Book Lampenfieber? Nein danke!“. Zusätzlicher Text und eine Website werden ebenfalls angezeigt.

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Sollten Sie unter REDE- oder PRÄSENTATIONSANGST leiden, dann empfehle ich Ihnen meinen brandneuen Onlinekurs NIE MEHR PRÄSENTATIONSANGST.

 

Ein Laptop, auf dem verschiedene Bildschirme zum Thema Überwindung von Präsentationsangst angezeigt werden. Der Text auf dem Bildschirm ist auf Deutsch und lautet „Online-Videokurs: Nie mehr Präsentationsangst“. Der Hintergrund enthält Abbildungen und Tools für Präsentationen, die Ihnen helfen sollen, selbstbewusst zu präsentieren.

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Ein professioneller Auftritt ist kein Zufall. Ob Präsentation im Unternehmen, ein wichtiger Vortrag auf einer Bühne oder ein Meeting mit Führungskräften – wer souverän auftritt, gewinnt Vertrauen, überzeugt durch Klarheit und bleibt nachhaltig in Erinnerung.

Die gute Nachricht: Auftrittskompetenz ist erlernbar.
Mit den 7 A des Auftretens erhalten Sie eine klare Orientierung, wie Sie Schritt für Schritt mehr Sicherheit, Präsenz und Ausstrahlung entwickeln.

 

1. Aktivierung

Jeder starke Auftritt beginnt mit Energie. Durch Bewegung, mentale Vorbereitung oder kleine Rituale aktivieren Sie Körper und Geist. So sind Sie präsent, wach und fokussiert, wenn es darauf ankommt.

2. Aufrichten

Ihre Körperhaltung ist Ihre Visitenkarte. Aufrecht, stabil und offen zu stehen oder zu sitzen, vermittelt Selbstbewusstsein und innere Stärke. Haltung beeinflusst Wirkung – und schafft zugleich Ihre innere Balance.

3. Auftreten

Der erste Eindruck zählt: Stimme, Kleidung, Gestik und Mimik prägen Ihr Auftreten. Wichtig ist, dass Ihr Außenbild zu Ihrer Persönlichkeit passt. So wirken Sie authentisch und gewinnen Glaubwürdigkeit bei Ihrem Publikum.

4. Ankommen

Bevor Sie sprechen, nehmen Sie sich Zeit, im Raum anzukommen. Suchen Sie sich bewusst einen guten Standpunkt, von dem aus Sie den Raum überblicken und Blickkontakt aufnehmen können. Lassen Sie den Blick über die Zuhörer*innen wandern, nehmen Sie die Atmosphäre auf und finden Sie Ihre Präsenz. Wer bewusst ankommt, wirkt sofort souveräner.

5. Atmen

Atmung ist das Fundament jeder Präsentation. Sie hilft, Nervosität zu regulieren, gibt Ihrer Stimme Kraft und Ruhe und sorgt für Gelassenheit. Wer bewusst atmet, strahlt Klarheit und Kontrolle aus.

6. Anfangen

Der Einstieg entscheidet über den gesamten Auftritt. Ein klarer, starker erster Satz schafft Aufmerksamkeit und Sympathie. Gelingt der Anfang, trägt er Sie durch die gesamte Präsentation und gibt Ihnen Sicherheit.

7. Applaus genießen

Viele unterschätzen diesen Moment. Applaus ist nicht nur das Feedback des Publikums – er ist auch die Gelegenheit, Selbstwirksamkeit zu spüren. Wer den Applaus annimmt, zeigt Präsenz bis zum Schluss. Bleiben Sie aufrecht, halten Sie Blickkontakt und gönnen Sie sich diesen Augenblick.


Fazit: Mit den 7 A souverän präsentieren

Die 7 A des Auftretens sind ein praktischer Leitfaden, um Lampenfieber zu überwinden, mehr Präsenz aufzubauenund mit Selbstsicherheit zu überzeugen. Jede Führungskraft und jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter kann das trainieren.

Möchten auch Sie mit Ihrer Präsentation in Erinnerung bleiben, dann holen Sie sich in einem effizienten 1:1 Training oder Coaching mit mir Impulse und Anregungen sowie ein professionelles Feedback, das Sie sofort umsetzen können.

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Tipps zum Vorbereiten einer Präsentation

Meistern Sie Ihre Präsentation!

Tipps für eine erfolgreiche Vorbereitung

 

Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Sich nicht vorzubereiten, heißt, sich auf das Scheitern vorzubereiten.“

Eine erfolgreiche Präsentation erfordert eine gründliche Vorbereitung. Beginnen Sie damit, das Ziel Ihrer Präsentation klar zu definieren und eine klare Struktur zu entwickeln. Erstellen Sie dann eine überzeugende Einleitung und einen schlüssigen Schluss, um Ihr Publikum zu fesseln und Ihre Botschaft effektiv zu vermitteln. Denken Sie auch daran, Ihre Präsentation visuell ansprechend zu gestalten und ausreichend zu üben, um selbstbewusst und überzeugend aufzutreten.

Um sicherzustellen, dass Ihre Präsentation ein Erfolg wird, ist eine gründliche Vorbereitung unerlässlich. Egal, wie vertraut Sie mit dem Thema sind, eine professionelle Herangehensweise ist entscheidend. Denn Ihr Ziel ist es nicht nur, Informationen zu vermitteln, sondern Ihr Publikum zu fesseln, zu inspirieren und von Ihren Botschaften zu überzeugen. Daher beginnt eine erfolgreiche Vorbereitung auch mit der Botschaft oder dem Ziel. Die Leitfrage dazu: Was soll dem Publikum von meiner Präsentation in Erinnerung bleiben? Formulieren Sie Ihre Botschaft in einem Satz!

 

Generelle Fragen für die Vorbereitung:

  • Wann und wo findet die Präsentation statt?
  • Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
  • Wie gestaltet sich der Ablauf?
  • Welches Publikum erwartet Sie? Wer sind die Zuhörer und welche Erwartungen haben sie?
  • Was sind die Erwartungen des Auftraggebers an Ihre Präsentation?
  • Warum halten Sie diese Präsentation und warum wurden Sie als Redner ausgewählt?
  • Welches Präsentationsmedium ist für Ihre Zwecke am besten geeignet?

Inhaltliche Fragen:

  • Was ist meine Kernbotschaft?
  • Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Präsentation?
  • Was möchten Sie Ihren Zuhörern vermitteln oder sie von überzeugen?
  • Welche Kernpunkte sind besonders wichtig?
  • Sind meine Inhalte relevant?
  • Welche Argumente sind Ihre Hauptstützen?

Technische Fragen:

  • Welche technischen Hilfsmittel benötigen Sie für Ihre Präsentation?
  • Welche Kommunikationsmittel stehen zur Verfügung (Internet, Laptop, Beamer, Mikrofon, Leinwand usw.)?
  • Welche Unterlagen müssen Sie vorbereiten?
  • Wie können Sie Ihre Präsentation erfolgreich beginnen und das Interesse des Publikums wecken?

Eine sorgfältige Vorbereitung  ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Präsentation, die Ihr Publikum begeistert und überzeugt.

 

Holen Sie sich gleich meine Checkliste zur Vorbereitung einer Präsentation!

 

Meine Tipps für gelungene Einstiege in eine Präsentation finden Sie auf YouTube!

 

Die Kunst der Präsentation

Überzeugende Performance durch die fünf „I“

 

Präsentieren gehört für die meisten Menschen im Berufsleben zum Alltag. Informationen verständlich und effektiv zu vermitteln und die Zuhörerinnen und Zuhörer mit der Präsentation zu begeistern, ist eine Kunst, die man erlernen kann. Eine erfolgreiche Präsentation geht weit über das bloße Vorzeigen von Folien hinaus. Sie muss das Publikum mitreißen, überzeugen und inspirieren. Dabei spielen fünf Schlüsselelemente eine entscheidende Rolle: Information, Interaktion, Inszenierung, Illustration und Inspiration.

Information: Eine gute Präsentation beginnt mit klaren und präzisen Informationen. Das Publikum muss verstehen, worum es geht, und die präsentierten Fakten sollten leicht zu behalten sein. Das bedeutet, komplexe Themen verständlich aufzubereiten und unnötige Details zu vermeiden. Klarheit und Relevanz sind hier das A und O.

 

Interaktion: Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Interaktion mit dem Publikum. Stelle sicher, dass deine Präsentation nicht nur einseitig ist, sondern Raum für Fragen, Diskussionen und Feedback bietet. Das Einbeziehen des Publikums schafft eine aktive Beteiligung und steigert das Interesse sowie die Aufmerksamkeit für deine Präsentation.

 

Inszenierung: Die Inszenierung ist der visuelle und dramaturgische Aspekt deiner Präsentation. Eine ansprechende Gestaltung, eine überzeugende Dramaturgie und eine klare Struktur sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit deines Publikums zu fesseln. Nutze Techniken wie Storytelling, um deine Botschaft wirkungsvoll zu vermitteln und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

 

Illustration: Grafiken, Bilder und Visualisierungen sind mächtige Werkzeuge, um komplexe Inhalte verständlich und einprägsam zu machen. Sie helfen dabei, abstrakte Konzepte zu veranschaulichen und das Verständnis zu vertiefen. Achte darauf, dass deine Illustrationen nicht nur dekorativ sind, sondern einen klaren Mehrwert bieten und deine Botschaft unterstützen.

 

Inspiration: Last but not least geht es bei einer guten Präsentation darum, das Publikum zu inspirieren. Präsentiere nicht nur Informationen, sondern teile auch deine Leidenschaft, deine Ideen und deine Visionen. Gib deinem Publikum einen Grund, sich für das Thema zu interessieren, und motiviere sie, neue Wege zu denken und zum Handeln überzugehen.

Insgesamt sind die fünf I’s – Information, Interaktion, Inszenierung, Illustration und Inspiration – unverzichtbare Elemente für eine überzeugende Präsentation. Damit werden Sie in der Lage sein, Ihre Botschaft effektiv zu vermitteln und das Publikum zu begeistern.

 

Wie Ihre Zuhörer garantiert einschlafen

Erfolgsfaktoren fürs Präsentieren

 

Präsentationsfehler vermeiden

 

In meinen Seminaren „Brillant Präsentieren“ und „Der perfekte Auftritt“ beginne ich regelmäßig mit einer Provokation: Was müssen Sie tun, damit Ihr Publikum garantiert einschläft?

Die Methode dahinter heißt Kopfstandtechnik – eine kreative Denkmethode, die Probleme auf den Kopf stellt, um Lösungen sichtbar zu machen. Aus den gesammelten Einschlaf-Garantien leiten wir gemeinsam die Erfolgsfaktoren guter Präsentationen ab.

Das Ergebnis ist jedes Mal verblüffend ehrlich. Denn die meisten Präsentationsfehler sind keine Geheimnisse – sie werden nur konsequent wiederholt.

Hier meine fünf Highlights.

1. Monoton und leise sprechen

Sprechen ist wie Musik. Wer nicht artikuliert, nicht moduliert, keine Pausen setzt und durchgehend auf einem Lautstärke- und Tonhöhenniveau bleibt, verliert sein Publikum in Minuten. Nicht wegen mangelnder Kompetenz – sondern weil das Gehirn auf Reizarmut mit Abschaltung reagiert.

Stimme ist Instrument. Wer sie nicht bewusst einsetzt, verschenkt einen der wirkungsvollsten Hebel in der Präsentation.

2. Sich nicht bewegen

Wer stocksteif hinter dem Pult steht oder sich nicht vom Fleck bewegt, wirkt starr – und wird auch so wahrgenommen. Körpersprache ist keine Dekoration, sie ist Kommunikation.

Gesten unterstreichen Aussagen. Bewegung im Raum signalisiert Präsenz. Der obere Körper sollte lebendig sein, auch wenn Sie standfest stehen. Nutzen Sie den Raum, den Sie haben – physisch wie kommunikativ.

3. Frontalvortrag ohne Unterbrechung

Der Frontalvortrag hat denselben Ruf wie der Frontalunterricht: verdient schlecht. Wer ausschließlich vorträgt, ohne das Publikum einzubeziehen, ohne Dramaturgie, ohne Spannungsbogen, wird mit seiner Botschaft nicht ankommen.

Im Englischen gibt es dazu einen Satz, den ich in jedem Training zitiere: Be a shower, not a teller. Zeigen statt nur sagen. Interaktion statt Einbahnstraße.

4. Endlose PowerPoint-Folien im Einheitsdesign

Unser Gehirn behält rund 30 Prozent von dem, was wir sehen – und bis zu 50 Prozent von dem, was wir gleichzeitig sehen und hören. Aber nur dann, wenn es ausreichend Abwechslung und Reize bekommt.

PowerPoint ist ein Werkzeug, kein Konzept. Wer Folie um Folie im gleichen Layout aufruft, erzeugt visuelle Betäubung. Inszenierung, Illustration, Interaktion – das sind die Alternativen, die in Erinnerung bleiben.

5. Abgedunkelter Raum + Folienwüste

Die Königsdisziplin des Einschlafens: Punkte 4 und 5 kombinieren. Ein dunkler Raum, eine endlose Foliensequenz, lange Textpassagen – das ist kein Vortrag, das ist ein Schlafprogramm.

Für eine kurze Video- oder Filmsequenz ist Abdunklung erlaubt. Danach gilt: zurück ins Licht. Buchstäblich. Tageslicht hält das Publikum wach und aufmerksam – das ist keine Metapher, das ist Neurologie.

Was diese fünf Fehler gemeinsam haben

Sie alle ignorieren dasselbe Grundprinzip: Eine Präsentation ist kein Monolog. Sie ist ein Angebot an das Publikum.

Wer das versteht, hört auf zu senden – und beginnt zu kommunizieren.

 

Sie möchten wissen, wie spannende, wirkungsvolle Präsentationen wirklich funktionieren? → Zum Präsentations-Coaching

Selbstmotivation

Gerade in schwierigen, energieraubenden Zeiten brauchen wir alle nicht nur Lob und Ausgleich zur Arbeit, sondern vor allem auch Selbstmotivation. Jeder Mensch kann eigenverantwortlich Wege finden, um in einer positiven Grundeinstellung zu bleiben. Wer gerade als Manager oder Führungskraft ein produktives Arbeitsumfeld schaffen möchte, muss  selbst mit Begeisterung und Leidenschaft dabei sein. Viele Führungskräfte unterschätzen, wie die eigene Performance, das eigene Mindset die Leistung und Produktivität im Team beeinflussen. Die Stärke und Effizienz eines Teams hängt sehr stark von der Einstellung der Führungskraft ab – und von der Bereitschaft, eine positive Grundhaltung im Team zu schaffen. Das gilt in allen Arbeitssettings, analog wie online – in der virtuellen Arbeitswelt bekommt es wahrscheinlich eine noch größere Bedeutung.

1. Positive Emotionen

Schon Shakespeare sagte: „Was Ihr nicht mit Lust tut, gedeiht auch nicht.“ Und um es in die moderne Welt zu transferieren, zitiere ich gerne Steve Jobs: „Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, besteht darin, zu lieben, was man tut.“ Aus vielen Studien wissen wir, dass Arbeit viel leichter von der Hand geht, wenn man sie mit Freude macht. Es geht dabei um die eigene Grundhaltung. Sein eigenes Mindset! Der berühmte Kommunikations-Wissenschafter Paul Watzlwick hat in seinem Buch Wie wirklich ist die Wirklichkeit bereits in den 60er Jahren diese positive Grundeinstellung beschrieben – nämlich als selbsterfüllende Prophezeiung. Egal, ob Du denkst, Du kannst etwas oder Du kannst es nicht, Du wirst in jedem Fall recht behalten.

Was heisst das? Unsere Gedanken bilden unsere Welt. Das, was wir denken, versucht unser Körper umzusetzen. Emotionen beeinflussen, was wir wahrnehmen und wie wir diese Wahrnehmung interpretieren. Unser Denken, hat Einfluss auf unser tägliches Tun und auf unsere Wirkung bei anderen Menschen. Eine positive Grundeinstellung ist der Schlüssel für erfolgreiche Beziehungen in allen Lebenslagen.

2.  Umgang mit den eigenen Ressourcen

Stärken, Skills, Ressourcen, mit denen sich ein Mensch identifiziert, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Idenität. Leider konzentrieren wir uns im Leben, in der Schule, im Job viel zu lange mit Schwächen und lenken unsere Aufmerksamkeit auf negative Reize. Soziale Normen und Glaubenssätze verhindern oft, dass wir frei über unsere Stärken sprechen. Viele von uns haben den Spruch „Eigenlob stinkt“ tief verankert. Und seien wir einmal ehrlich! Wann haben Sie sich das letzte Mal gefragt, welche Stärken oder Ressourcen Sie auszeichnen?

  • Was ich besonders gut?
  • Was habe ich zuletzt gelernt?
  • Was hilft mir weiter?
  • Was begeistert mich?
  • Welche Fähigkeiten unterstützen mich in meinem Job?

Das Wissen um die eigenen Ressourcen, das Vertrauen in das eigene Können ermöglicht Wachstum. Stärken geben Energie und ermöglichen die beste Leistung. Nützen Sie Ihr Stärken – das führt nicht nur zu Erfolg, sondern auch zu positiven Emotionen und Selbstmotivation.

3. Erweiterung der eigenen Komfortzone

Lernen macht high. Lernen ist eine Superkompetenz. Menschen mit einem dynamischen Selbstbild möchten sich weiterentwickeln und wachsen. Neugier, Interesse an Neuem macht Lust auf mehr.

Stellen Sie sich jeden Tag die Frage:

  • Was habe ich heute gelernt?
  • Wo habe ich mich weiterentwickelt?
  • Hatte ich heute mit anderen Menschen zu tun, die mich inspirieren und von denen ich etwas Positives mitnehmen kann?

4. Tägliche Selbstreflexion

Erfolgreiche Menschen haben nicht nur einen vorbildlichen Zugang zu ihren eigenen Ressourcen und ein auf Erfolg programmiertes Mindset, sondern praktizieren auch verschiedenste Techniken aus dem Mentaltraining wie Meditation und Selbstreflexion. Gerade die Selbstreflexion und das tägliche Niederschreiben der eigenen Erfolge lege ich meinen Coachees gerne ans Herz. Stellen Sie sich am Abend vor dem Schlafengehen oder nach dem Büro folgende Fragen und notieren Sie in einem kleinen Büchlein (Erfolgstagebuch) die Antworten.

  • Was hat mir heute Freude gemacht?
  • Was habe ich erfolgreich umgesetzt und was war mein Beitrag dazu?
  • Wofür bin ich heute dankbar?
  • Worauf bin ich stolz?

Die Technik der Selbstreflexion trägt in vielen Lebensbereichen zur Motivation bei – und sie hat einen riesigen Vorteil. Man kann sie jederzeit einsetzen, nicht nur am Abend. Beim Warten auf die U-Bahn, in der Warteschlange im Supermarkt oder am Weg ins Büro können Gedanken an die Erfolge der letzten Tage sehr motivierend wirken.

5. In der Ruhe liegt die Kraft

Wir alle sind getrieben von unserem Job, von Emails, von Terminen, von privaten Verpflichtungen. Wer aber leistungsstark sein möchte, braucht Pausen. Gerade in Zeiten, wo virtuelle Termine und Online-Meetings überhand nehmen, tun kleine Pausen gut, um bei sich anzukommen und das Gehirn dabei zu unterstützen, alle Reize des Tages zu verarbeiten. Ein kurzer Spaziergang in der frischen Luft, ein Mini-Büro-Workout, ein Power-Napp – was auch immer zu Ihrer Entspannung beiträgt, planen Sie mindestens ein bis zwei Mal am Tag eine kleine Pause ein. Vielleicht gemeinsam mit einem Kollegen und mit dem Team. Was ich persönlich gerne mag in stressigen Zeiten ist ein kleiner Zielspaziergang. Ich gehe hinaus aus dem Büro in einen nahegelegenen Park, denke an ein Ziel, das ich mir gesetzt habe und lasse mich von den Bildern der Natur inspirieren. Wieder zurück am Schreibtisch, hole ich mir diese Bilder, die ich verankert habe, ins Gedächtnis und komme sofort in den Flow beim Arbeiten.

6.  Mit Affirmationen arbeiten

Auch positive Glaubenssätzen können uns unterstützen, unsere Ziele zu erreichen und motiviert zu bleiben. Wer seine Gedanken durch Affirmationen dauerhaft verändert, der ändert mit der Zeit auch sein Verhalten und seine Emotionen. Suchen Sie sich positive Emotionen – das unterstützt Sie auch, Herausforderungen leichter zu bestehen – schreiben Sie diese auf und lesen Sie diese Affirmationen immer wieder laut beziehungsweise lernen Sie die Glaubenssätze auswendig. Hier einige Beispiele

  • Ich konzentriere mich auf das Positive in meinem Leben
  • Meine Arbeit macht mir Freude
  • Ich bin lernfähig und offen für neue Herausforderungen
  • Ich bin motiviert und begeistert und werde mein Ziel erreichen
  • Ich bin stark und kann mit dieser Situation umgehen

Wenn Sie Unterstützung benötigen und die Techniken der Selbstmotivation beziehungsweise andere Interventionen aus dem Mental Coaching kennenlernen möchten, biete ich Ihnen gerne in individuelles Training an. Für Firmenkunden habe ich einen Workshop zum Thema Virtuelle Führung, in dem auch das Thema Motivation einen großen Part einnimmt, am Programm. Kontaktieren Sie mich gerne für ein unverbindliches Gespräch.

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