Aktives Zuhören ist eines der wichtigsten Tools in der Kommunikation, manche nennen es auch die Königsdisziplin der Gesprächsführung, andere eine sozial-kommunikative Handlungskompetenz. Jedenfalls zielt es darauf ab, den Gesprächspartner besser zu verstehen. Gilt gleichermaßen für privat wie im Job.

Das Zuhören hat zwei wichtige Komponenten:

Informationen aufnehmen und
– die Gefühle und Empfindungen des Sprechers zu erfassen.

Wir hören in einem Gespräch aktiv zu, wenn wir uns bemühen, sowohl die Sachinhalte als auch die Beziehungsinhalte wahrzunehmen und zu verstehen. Durch diese Aufmerksamkeit wird die Kommunikation erleichtert. Mit aktivem Zuhören zeigen Sie Interesse, mehr zu der getätigten Aussage zu erfahren, weil Sie dem Gesprächspartner signalisieren, dass Sie Ihn wirlich verstehen wollen.

Im Prinzip heißt das, sich während des Zuhörens folgende Fragen zu stellen: Was sagt mein Gesprächspartner? Was meint er? Was will er damit erreichen?

Eine wichtige Aufgabe beim aktiven Zuhören besteht darin, die „Tür“ beim Gesprächspartner zu öffnen, also Aufmerksamkeit zu signalisieren. Dazu gehören Blickkontakt, Zuzwinkern oder zustimmendes Kopfnicken. Auch mit der Körperhaltung signalisieren wir unsere Bereitschaft zum Zuhören, ebenso wie mit verbalen Ausdrücken wie Ja, wirklich, echt, gut….

In meinen Seminaren „Wertschätzende Kommunikation“ und „Moderation“ üben die Teilnehmer auch die Techniken des Aktiven Zuhörens. Ich möchte Ihnen diese hier kurz vorstellen:

  • Paraphrasieren ist das sinnvolle Wiederholen des Gesagten. Dabei wiederholt man die Aussage des Senders noch einmal in eigenen Worten, so wie man es verstanden hat. Sie meinen, dass… Sie glauben….Wenn ich Sie richtig verstehe…
  • Beim Verbalisieren werden die Gefühle des Gegenübers gespiegelt. Es werden die vermittelten Emotionen des Senders in eigene Worte verpackt. Beispiel: Ich kann dir richtig ansehen, wie sehr dich das Verhalten der Kollegin verletzt hat…. Ich verstehe, dass Sie enttäuscht sind…
  • Nachfragen ist eine gezielte Methode, damit die Aussage klarer wird. Zum Beispiel bei Arbeitsaufträgen oder in der Auftragsklärung ist das Nachfragen extrem wichtig, um zu erkennen, ob beide Parteien das gleiche Ziel vor Augen haben.

Aktives Zuhören hat viel mit Wertschätzung zu tun. Wertschätzung zeigt man,

  • Indem man den Standpunkt des Gegenübers verstehen möchte
  • Wert der Gedanken und Gefühle des Anderen anerkennt
  • Mit Worten und Taten Anerkennung kommuniziert

Jeder von uns kennt den berühmten Satz von Paul Watzlawick „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Aber was bedeutet das für unsere tägliche Kommunikation? Was lernen wir aus diesem Satz, um im Beruf und im Alltag überzeugend zu kommunizieren? Wie gelingt Kommunikation?

Grundsätzlich gilt, dass jede Botschaft einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt hat. Wenn zwei Menschen miteinander reden, läuft der Prozess immer auf diesen beiden Ebenen gleichzeitig ab. Auf der Inhalts- oder Sachebene geht es um Informationen, um Daten, um Fakten und Argumente, um das WAS. Dieser Teil der Information richtet sich an das Denken, an den Verstand des Gegenübers.

Unter dieser sicht- und hörbaren Oberfläche liegt die Beziehungsebene. Sie müssen sich das wie einen großen Eisberg vorstellen, der aus dem Wasser ragt. Die Spitze ist vergleichbar mit dem Inhalt, alles was unter Wasser ist, ist die Beziehungsebene. Ich brauche Ihnen wahrscheinlich nicht zu sagen, dass das der größere und gewaltigere Teil des Eisbergs ist. Um etwas zu erreichen, um verstanden zu werden, müssen wir vor allem den unteren Teil des Eisbergs in Bewegung setzen.

Auf der Beziehungsebene – quasi dem was unter Wasser passiert, entscheidet sich, ob unsere Kommunikation funktioniert. Hier spielt das Unterbewusstsein eine große Rolle, es geht es um das WIE der Kommunikation. Was halten wir voneinander? Wie stehen wir zueinander ? Wie bewerten wir einander? Der Beziehungsebene sind die Botschaften zugeordnet, die wir nonverbal kommunizieren, Mimik, Gestik, Gefühle.

Störungen auf der Beziehungsebene wirken sich auf die Sachebene aus. In meinen Trainings mache ich die Klienten stets darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, insbesondere in Mediengesprächen, aber auch bei Präsentationen und Vorträgen zunächst eine gute Beziehungsebene herzustellen. Außerdem entscheidet oft nicht, WAS ich sage, sondern WIE ich etwas sage, über den Erfolg eines Gespräches.

Das Kommunikationsquadrat

Das Kommunikationsquadrat von Friedrich Schulz von Thun geht sogar davon aus, dass jede Botschaft vier Aspekte hat: Sachinhalt, Appell, Beziehung und Selbstkundgabe. Diese Aspekte werden auch als vier Seiten einer Nachricht bezeichnet. Schulz von Thun beschreibt die Mehrschichtigkeit von Aussagen so: »Wenn ich als Mensch etwas von mir gebe, bin ich auf vierfache Weise wirksam. Jede meiner Äusserungen enthält, ob ich will oder nicht, vier Botschaften gleichzeitig: eine Sachinformation (worüber ich informiere), eine Selbstkundgabe (was ich von mir zu erkennen gebe), einen Beziehungshinweis (was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe), einen Appell (was ich bei dir erreichen möchte).«

Das Sender – Empfänger Modell

Das von Stuart Hall entwickelte Sender – Empfänger – Modell definiert Kommunikation als Übertragung einer Nachricht von einem Sender A zu einem Empfänger B. Damit diese Nachricht eindeutig verstanden werden kann, müssen Sender und Empfänger die gleiche Codierung bzw Decodierung verwenden. Wenn Sender und Empfänger zum Beispiel aber unter einem Begriff jeweils etwas anderes verstehen, kommt es zu Störungen in der Kommunikation.

Eine klare, deutlich, prägnante und gewaltfreie Kommunikation ist meiner Ansicht nach der Schlüssel zum erfolgreichen Umgang mit Menschen. Die verschiedenen Kommunikationstechniken wie beispielsweise Aktives Zuhören oder Wertschätzende Kommunikation etc. kann man lernen. Für Unternehmen biete ich Trainings zu Kommunikation & Rhetorik und zu Wertschätzender Kommunikation für firmeninterne Seminare an.

 

Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass Lampenfieber, eine gewissen Nervosität vor einem Auftritt, einer Rede, einem Vortrag, einer Präsentation etwas Positives ist. Lampenfieber ist eine natürliche Stressreaktion des Körpers, bei der Adrenalin ausgeschüttet wird. Pulsfrequenz und Blutdruck steigen automatisch an. Energien werden freigesetzt. Es bringt unseren Körper auf Hochtouren! Das Adrenalin schießt ein und macht uns wach, macht uns bereit.

Wenn sich die Nervosität allerdings in schwitzenden Händen, Herzrasen, Stimmversagen oder Ähnlichem äußert, dann braucht es Abhilfe. Zunächst einmal rate ich allen Betroffenen, sich einmal bewusst zu machen, dass kaum jemand im Publikum merkt, dass Sie nervös sind.

Vorbereitung ist alles

Lampenfieber tritt immer in neuen und ungewöhnlichen Situationen auf. Daher ist mein Rat, sich gut auf die Situation vorzubereiten und sich mit den Gegebenheiten vor Ort aktiv auseinanderzusetzen. Wenn man mit dem Thema vertraut und inhaltlich gut vorbereitet ist und sich vorher mit den Räumlichkeiten der Veranstaltung oder dem Ablauf vertraut macht, dann ist ein Teil des Schreckens schon genommen. Denn Lampenfieber ist besonders ausgeprägt, wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt.

In meinen Präsentationsseminaren und Rhetoriktrainings werde ich immer nach den ultimativen Tipps und Übungen gefragt, die kurz vor einem Auftritt, einer Rede oder einer Präsentation gegen Lampenfieber und Nervosität helfen.

Hier möchte ich eine Atemübung zum Stressabbau vorstellen:

Bevor man dann auf die Bühne geht, ans Rednerpult tritt oder das Rotlicht der Kamera aufleuchtet, empfehle ich eine kleine Atemübung, die die Spannung löst. Stellen Sie sich hüftbreit mit lockeren Knien hin und legen Sie eine Hand auf den Bauchnabel. Versuchen Sie, Ihren Atem bewusst wahrzunehmen. Atmen Sie tief in den Bauch ein, halten Sie den Atem für einen Moment an, dann atmen Sie mit einem fffffff so lange aus, bis Sie keine Luft mehr im Bauch haben. Versuchen Sie, die Atmung automatisch kommen zu lassen, ohne sie bewusst zu steuern.

Wenn Sie diese Übung einige Male wiederholen, werden Sie merken, dass Sie entspannter und ruhiger werden. Der Atem fließt frei und Sie können nun die positiven Effekte des Lampenfiebers nützen: Sie sind hochkonzentriert, Ihre Aufmerksamkeit ist erhöht. Sie sind präsent. Nehmen Sie eine selbstbewusste Körperhaltung ein und treten Sie vor Ihr Publikum. Vertrauen Sie auf sich selbst („ich schaffe das“) und schon nach kurzer Zeit werden Sie merken, dass sich das Lampenfieber verflüchtigt.

Alle anderen Tipps gegen Lampenfieber habe ich in einer praktischen Checkliste für Sie zusammengefasst!

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Wirkungskompetenz

Wie sich jemand gibt, wie er auftritt, wie er sich bewegt, wie groß er ist, welche Kleidung er trägt, ob er seinen Mund verzieht, ob er auffällige Accessoires trägt, wohin er blickt, was er mit seinen Händen tut, das alles prägt unsere Meinung über diesen Menschen so stark, dass die Worte, die er spricht, zweitrangig sind. Wenn Ihr Gegenüber oder Ihr Publikum Ihren Worten glauben soll, müssen Sie zuerst glaubwürdig sein.

Der erste Eindruck ist eine Entscheidung, die ein jeder von uns innerhalb von Millisekunden fällt: Will ich mich auf diese Person einlassen oder nicht, ist sie mir sympathisch oder nicht?

Bei dieser ersten Einschätzung des Gegenübers kommen folgende Aspekte zum Tragen:

  • Wie geht die Person auf mich zu?
  • Wie dynamisch ist ihr Gang?
  • Was machen die Arme beim Gehen?
  • Wann nimmt der Mensch mit mir Blickkontakt auf?
  • Wie groß ist die Körperspannung?
  • Wie viel Raum nimmt die Person ein?
  • Wo platziert sie/er sich?
  • Wie nahe kommt sie/er mir?
  • Wie reicht die Person mir die Hand?

Bereits die ersten 30 Sekunden hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Diesen ersten Eindruck können wir zwar nie mehr ganz auslöschen, allerdings können wir ihn überlagern, wir können ihn revidieren. Denn der Mensch ist ja im Gegensatz zum Tier mit einem bewussten Verstand ausgestattet, der uns erlaubt, uns zu hinterfragen und auch einen zweiten Eindruck wirken zu lassen. Nichtsdestotrotz ist Körpersprache immer sichtbar, unser Körper spricht immer. Empfindungen, Gefühle, Gedanken spiegeln sich ebenso in der Körpersprache wie Unsicherheit, Antriebslosigkeit, Offenheit oder Ehrlichkeit etc.

Wirkung kommt vor Wort

Daher beschäftige ich mich in den Trainings und Coachings zum Thema Kommunikation auch immer mit Körperhaltung, Mimik und Gestik und versuche meine Klienten zu sensibilisieren, dass neben Rhetorik und Körpersprache auch die innere Einstellung für ein gutes Gespräch, eine Präsentation oder eine Rede entscheidend ist. (Körper-)Haltung hat auch etwas mit Geisteshaltung zu tun!

Eine positive Grundeinstellung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor beim Sprechen oder Präsentieren. Über die Macht des ersten Eindrucks, die Macht der Wirkung wusste schon der italienische Philosoph Niccolò Machiavelli Bescheid: „Sie müssen nicht gut sein, Sie müssen nur gut wirken.“

Geheimnisse guter Redner

Reden lernet man durch Reden, haben wir von Cicero gelernt. In meinen Trainings werde ich immer wieder gefragt, warum manche Menschen gut rüberkommen beim Publikum und beim Sprechen vor anderen Menschen einfach eine gute Figur machen, während andere kaum wahrgenommen werden, obwohl sie auch etwas zu sagen hätten.

Ich bin überzeugt, dass man dafür eine gewisse rhetorische Fähigkeit und vor allem viel Übung benötigt. Aber auch mit kleinen Details kann man eine gute Wirkung erzielen.

Hier meine 5 Erfolgsrezepte für Menschen, die bessere Redner werden wollen.

1. Sicherer Stand

Bodenhaftung ist das Stichwort. Wer fest und sicher steht, wirkt auch sicher und kann sein Publikum viel eher überzeugen. Gerne zeige ich Ihnen in meinen Coachings einige Übungen dazu.

2. Lockere Knie

Fest und sicher zu stehen, bedeutet aber nicht, steif wie ein Stock zu sein. Wenn wir Menschen nervös sind, neigen wir dazu, uns anzuspannen und steif zu werden. Um gut rüber zu kommen und entspannt zu wirken, müssen die Knie locker sein. Nur dann kann der Atem auch fließen und der Stress löst sich auf.

3. Aktive Gesten

Sehr oft fragen mich Seminarteilnehmer „Was soll ich mit meinen Händen tun?“ So wie die Knie, sollen auch die Hände locker sein. Beim Sprechen auf einer Bühne müssen die Hände sichtbar sein. Am besten halten Sie die Hände oberhalb der Gürtellinie und verwenden sie für kleine aktive Gesten, die Ihre Worte unterstreichen. Man sagt: Die Geste formuliert das Wort.

4. Blickkontakt mit dem Publikum

Gerne lasse ich in meinen Trainings den übenden Redner folgende Übung zum Blickkontakt absolvieren: Betreten Sie die Bühne, bevor Sie mit dem Sprechen beginnen, holen Sie sich von jedem Seminarteilnehmer einen Blick. Für viele Menschen ist das unerträglich, ich weiß. Aber das ist eine perfekte Übung, um sich dessen bewusst zu werden, dass der Blickkontakt die Verbindung zum Publikum darstellt. Nur wenn diese Verbindung da ist, kommt das gesprochene Wort auch an. Dann werden Sie gehört.

5. Genügend Raum

Hier geht es um das Thema Entfaltung. Wer wie ein kleines Häufchen Elend auf wenigen Quadratzentimetern auf der Bühne steht, wird kaum wahrgenommen. Denken Sie sich vor Ihrem Redeauftritt: Ich habe etwas zu sagen, ich bin es wert, dass man mir zuhört. Daher nehme ich mir auch den Raum, den ich benötige. Erscheinen Sie auf der Bühne in dem Bewusstsein, dass der Platz jetzt Ihnen gehört und sie sich den Raum nehmen dürfen, den Sie benötigen.

Das Zauberwort Neuro

Ich bin ein großer Fan der bereits verstorbenen Kommunikationstrainerin Vera Birkenbiehl. Ihre Bücher wie etwa „Rhetorik – Redetraining für jeden Anlass“ oder „Intelligente Wissensspiele“ begleiten mich in meinen Seminarvorbereitungen.

Besonders gerne mag ich Assoziationen zu einem Thema. Dazu lasse ich die Teilnehmer in meinen Trainings und Seminaren Begriffe suchen, deren Anfangsbuchstaben im Schlüsselwort enthalten sind.

„NEURO“ ist so ein Schlüsselwort, das ich gerne in diversen Workshops und Redetraings verwende. Für mich ist „NEURO“ ein Zauberwort!

Was aber hat NEURO mit Rhetorik zu tun?

Das N steht für neu, neuartig. Alles was neu ist, weckt beim Zuhörer und Leser Interesse. Sobald Menschen das Wort neu hören oder lesen, werden sie aufmerksam.

Das E steht für emotional. Emotionen sind der Schlüssel zum Unterbewusstsein. Emotionale Worte lösen im Unterbewusstsein Empfindungen aus. Dadurch werden abstrakte Informationen konkret und empfindsam.

Das U steht für überraschend. Überraschungen sorgen für Spannung und Aufmerksamkeit und lassen unsere Gehirnzellen anspringen. Je ungewöhnlicher, desto besser. Überraschen Sie Ihr Publikum beim Präsentieren, denn wie bei Neuigkeiten wird durch Überraschungen das Langzeitgedächtnis stimuliert.

Das R steht für radikal. Gemeint ist, dass die Botschaften, die Sie präsentieren, radikal einfach sein sollen. Short and simple. Radikal meint auch, dass die Sprache einfach sein soll. So einfach, dass es wirklich jeder versteht!

Und letztendlich das O steht für Ordnung und organisiert. Unser Gehirn braucht Struktur. Um klar und strukturiert reden zu können, braucht es eine organisierte Vorbereitung. Wer Ordnung schafft und strukturiert argumentiert, sorgt dafür, dass sich die Botschaften bei den Zuhörern leichter verankern.

Wenn Sie bei der Vorbereitung einer Rede oder Präsentation mit dem Zauberwort „NEURO“ arbeiten, werden sich Ihre Rede-Auftritte verbessern.

Gerne biete ich Ihnen zur Vorbereitung einer Rede oder Präsentation ein individuelles Einzelcoaching an.

Redeangst überwinden


Kaum jemand, der die Situation nicht kennt. Allein die Vorstellung, vor einer größeren Menschenmenge reden oder vortragen zu müssen, sei es im beruflichen oder im privaten Kontext, lässt viele Menschen erstarren. Redeangst gehört zu den am weitesten verbreiteten Ängsten.

Das muss nicht sein! Die Angst vor dem Sprechen kann man überwinden. Machen Sie sich zunächst einmal bewusst, dass Sie nicht alleine sind. Reden, Vortragen, Präsentieren flösst den meisten Menschen Respekt ein beziehungsweise macht es sie nervös.

Hier meine persönlichen Tipps gegen Redeangst:

1. Lernen Sie einige Entspannungsübungen

In meinen Trainings zeige ich Ihnen gerne einfache, kurze, leicht anwendbare Übungen zur Entspannung sowie Techniken aus dem Mentaltraining, um den Stress zu bekämpfen. Richtiges Atmen hilft ebenfalls gegen Redeangst.

2. Bereiten Sie sich gut und richtig vor

Auch wenn Sie das Thema der Rede oder Präsentation noch so gut kennen oder Experte im Thema sind, die richtige Vorbereitung ist das A und O einer guten Rede und nimmt Ihnen im Vorfeld schon viel Stress. Eine Checkliste zur Vorbereitung einer Rede oder Präsentation finden Sie hier.

3. Fokussieren Sie Ihr Rede-Ziel

Ziele fungieren wie ein Kompass. Fragen Sie sich: „Was will ich mit meinem Vortrag erreichen? Was will das Publikum wissen und was interessiert meine Zuhörer?“ Mit diesem Ziel im Auge formulieren Sie Ihre Botschaft. Wenn Sie Ihre Botschaft auswendig kennen, reduziert sich ihre Redeangst automatisch.

4. Gehen Sie bewusst mit Ihren Ängsten um und üben Sie Ihre Rede im vertrauten Umfeld

Wenn Sie Ihre Rede oder Präsentation fertig haben, lesen Sie die Rede laut vor und/oder bitten Sie eine Ihnen nahestehende Person, Ihnen beim Üben zuzuhören. Dann wissen Sie gleich, ob Ihre Inhalte und Formulierungen auch verstanden werden. Entsprechend dieses Feedbacks adaptieren Sie Ihren Vortrag. Mein persönlicher Tipp: Nehmen Sie sich mit dem Smartphone selbst auf – damit erkennen Sie Stärken und Schwächen sehr genau. Üben Sie so lange, bis Sie das Gefühl haben, dass Ihre Rede wirklich sitzt.

5. Lernen Sie, unmittelbar vor dem Auftritt ruhig zu bleiben.

Atmen Sie bewusst, aktivieren Sie Ihr Zwerchfell, indem Sie gähnen, und atmen Sie auch tief aus, am besten auf einem leicht hörbaren „f“ und zählen Sie dabei im Geist mit. Wenn Sie einige Male lang und tief ausatmen, werden Sie ruhiger. Atem- und Entspannungsübungen helfen Ihnen, die Nerven zu behalten. Auch ein kleiner Spaziergang in der frischen Luft wirkt wahre Wunder und vermindert den Stress. Denken Sie dabei an etwas Schönes oder stellen Sie sich vor, wie Sie den Applaus genießen werden, wenn Sie die Rede hinter sich haben.

6. Teilen Sie Ihre Angst offen mit den Zuhörern

Wir sind alle nur Menschen, also sagen Sie ruhig vor der Präsentation, dass Sie ein wenig aufgeregt sind. Keiner wird Sie deshalb auslachen. Seine Ängste und Bedenken offen zuzugeben, zeugt von Mut und macht Sie beim Publikum sympathisch. Und selbst wenn Sie während der Rede den Faden verlieren oder sich verhaspeln, so ist das kein Malheur. Trinken Sie einen Schluck Wasser, atmen Sie tief ein, suchen Sie sich Ihren Anknüpfungspunkt am Stichwortzettel und sprechen Sie einfach weiter. Eine kleine Pause tut auch den Zuhörern gut, damit Sie das Gesagte verarbeiten können.

7. Halten Sie den Blickkontakt zum Publikum aufrecht

Suchen Sie sich im Publikum eine Person, die Ihnen gewogen ist oder sympathisch erscheint. Wenn Sie nervös werden, schauen Sie zu dieser Person, das gibt Ihnen Sicherheit.

 

Sind Sie beim Sprechen vor Publikum auch nervös? Redeangst und Lampenfieber müssen nicht sein!

 

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