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Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, dass Online-Meetings und Workshops viel effizienter werden, wenn es ein klares Ziel, einen roten Faden und eine Moderation gibt. Viele Unternehmen haben erkannt, dass eine professionelle Moderation auch in Präsenz-Meetings eine große Wirkung zeigt.

  • Was ist der Vorteil der Moderations-Methode?

Die Moderations-Methode ist das inhaltslose Begleiten und Steuern eines Prozesses innerhalb einer Gruppe – bei Workshops, Meetings, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen. Dabei hat der Moderator einen Blick auf das Thema und das Ziel, ordnet und strukturiert die Inhalte und Beiträge aus der Gruppe, aktiviert die Teilnehmer und lädt zur Interaktion ein. Im sogenannten Interaktions-Dreieck zwischen Moderator, Thema und Gruppe übernimmt der Moderator auch den Beziehungsaufbau, gibt Hilfestellung, löst Konflikte und steuert den Informationsfluss. Auch soll der Moderator Transparenz rund um das Thema und seine Hintergründe beziehungsweise die Ziele liefern. Ein guter Moderator motiviert die Teilnehmer zudem, sich aktiv am Prozess zu beteiligen, er achtet auf die Zeit und er fasst die Ergebnisse zusammen. Dabei rückt seine eigene Meinung in den Hintergrund.

  • Was braucht ein Moderator für diesen Arbeitsprozess?

In erster Linie braucht ein Moderator Organisationstalent und eine gute Kommunikations-Fähigkeit beziehungsweise Empathie. Er muss sich um ein gutes Klima zwischen den Teilnehmern ebenso kümmern wie um die Motivation der Gruppe. Er soll die gängigen Fragetechniken beherrschen und aktiv zuhören können. Er braucht Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen, um die Gruppe und den Arbeitsprozess steuern zu können und natürlich auch Konfliktfähigkeit. Er muss sachlich bleiben, geht lösungsorientiert vor und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Um die angestrebten Ergebnisse zu erreichen, sollte der Moderator auch zielorientiert sein und in seinem Werkzeugkoffer über genügend Techniken und Verfahren haben, um den Gruppen-Prozess situativ sinnvoll steuern zu können.

  • Erfolg mit Moderation

Wenn man den Moderator mit einem Steuermann vergleicht, dann setzt er die Segel und hält das Ruder fest in der Hand. Wenn der Moderator erfolgreich sein will, sollte er das Zitat von Jürg Meier festzurren:

„Nur wer weiß, wo er hinsegeln will, setzt die Segel richtig.“

 

 

 

 

 

Moderation von Meetings

Wer kennt es nicht seit dem Jahr 2020? Ein Online-Meeting jagt das nächste, die Gespräche sind öd, manche Teilnehmer reden endlos, andere kommen nie zu Wort und am Ende versanden die Aufgaben im Nirwana. Gute Meetings brauchen eine Moderation, das ist bei Online- oder Hybrid-Meetings oder Telefonkonferenzen noch viel evidenter als bei Präsenz-Besprechungen.

Die Aufgabe der Moderation ist das Lenken und Steuern von Gesprächen, Besprechungen, Diskussionen, Workshops etc, um ein Ziel zu erlangen. Dabei fungiert der Moderator in der Regel als unbeteiligter, neutraler Begleiter. Der Moderator unterstützt alle Teilnehmer, insbesondere auch die zurückhaltenden, Beiträge zu äußern und bremst dominate Redner. Der Moderator gibt den Rahmen vor, er sorgt für Gleichgewicht bei den Wortmeldungen und er unterstützt die Gruppe bei einer Entscheidungsfindung. Der Moderator ist dafür zuständig, dass das Gespräch beim Thema bleibt und muss ausufernde Diskussionen einschränken beziehungsweise die Teilnehmer wieder zurückholen zum eigentlichen Thema. Er ist auch dafür verantwortlich, dass die vorgegebene Zeit eingehalten wird und dass das Gespräch in dieser Zeit auch zu einem Ergebnis kommt beziehungsweise die Arbeitsaufträge verteilt sind und ein Protokoll erstellt wird.

Ein guter Moderator eines Online-Meetings sollte gängige Methoden der Themenbearbeitung und die nötigen Online-Tools dazu wie Whiteboard, Mir etc sowie verschiedene Interventions-Techniken beziehungsweise Frage-Techniken kennen. Ist der Moderator dieFührungskraft, dann er/sie sollte natürlich auch gutes Feedback geben können und wissen, wie man herausfordernde Situationen meistert.

Hier meine Tipps für erfolgreiche Online-Moderation

  1. Gute Vorbereitung inklusive Technik-Check und fundierte Planung
  2. Regeln erstellen und auf die Etikette achten
  3. Aufmerksamkeit der Teilnehmer fokussieren
  4. Interaktion ermöglichen und soziale Präsenz schaffen
  5. Breakout-Sessions in Kleingruppen einplanen
  6. Die richtigen Tools zur Präsention einsetzen – ABER: weniger ist mehr!
  7. Moderator hat die Aufgabe, zu lenken, Orientierung zu schaffen, zu motivieren und zur Effizienz des Meetings beizutragen
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Möchten Sie gerne in das Thema Moderation eintauchen und brauchen Sie Inputs für gelungene Moderationen in Präsenz- oder Online-Settings, gerne biete ich Ihnen ein individuelles Training zu diesem Thema an. Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch!