Ein professioneller Auftritt ist kein Zufall. Ob Präsentation im Unternehmen, ein wichtiger Vortrag auf einer Bühne oder ein Meeting mit Führungskräften – wer souverän auftritt, gewinnt Vertrauen, überzeugt durch Klarheit und bleibt nachhaltig in Erinnerung.
Die gute Nachricht: Auftrittskompetenz ist erlernbar. Mit den 7 A des Auftretens erhalten Sie eine klare Orientierung, wie Sie Schritt für Schritt mehr Sicherheit, Präsenz und Ausstrahlung entwickeln.
1. Aktivierung
Jeder starke Auftritt beginnt mit Energie. Durch Bewegung, mentale Vorbereitung oder kleine Rituale aktivieren Sie Körper und Geist. So sind Sie präsent, wach und fokussiert, wenn es darauf ankommt.
2. Aufrichten
Ihre Körperhaltung ist Ihre Visitenkarte. Aufrecht, stabil und offen zu stehen oder zu sitzen, vermittelt Selbstbewusstsein und innere Stärke. Haltung beeinflusst Wirkung – und schafft zugleich Ihre innere Balance.
3. Auftreten
Der erste Eindruck zählt: Stimme, Kleidung, Gestik und Mimik prägen Ihr Auftreten. Wichtig ist, dass Ihr Außenbild zu Ihrer Persönlichkeit passt. So wirken Sie authentisch und gewinnen Glaubwürdigkeit bei Ihrem Publikum.
4. Ankommen
Bevor Sie sprechen, nehmen Sie sich Zeit, im Raum anzukommen. Suchen Sie sich bewusst einen guten Standpunkt, von dem aus Sie den Raum überblicken und Blickkontakt aufnehmen können. Lassen Sie den Blick über die Zuhörer*innen wandern, nehmen Sie die Atmosphäre auf und finden Sie Ihre Präsenz. Wer bewusst ankommt, wirkt sofort souveräner.
5. Atmen
Atmung ist das Fundament jeder Präsentation. Sie hilft, Nervosität zu regulieren, gibt Ihrer Stimme Kraft und Ruhe und sorgt für Gelassenheit. Wer bewusst atmet, strahlt Klarheit und Kontrolle aus.
6. Anfangen
Der Einstieg entscheidet über den gesamten Auftritt. Ein klarer, starker erster Satz schafft Aufmerksamkeit und Sympathie. Gelingt der Anfang, trägt er Sie durch die gesamte Präsentation und gibt Ihnen Sicherheit.
7. Applaus genießen
Viele unterschätzen diesen Moment. Applaus ist nicht nur das Feedback des Publikums – er ist auch die Gelegenheit, Selbstwirksamkeit zu spüren. Wer den Applaus annimmt, zeigt Präsenz bis zum Schluss. Bleiben Sie aufrecht, halten Sie Blickkontakt und gönnen Sie sich diesen Augenblick.
Fazit: Mit den 7 A souverän präsentieren
Die 7 A des Auftretens sind ein praktischer Leitfaden, um Lampenfieber zu überwinden, mehr Präsenz aufzubauenund mit Selbstsicherheit zu überzeugen. Jede Führungskraft und jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter kann das trainieren.
Möchten auch Sie mit Ihrer Präsentation in Erinnerung bleiben, dann holen Sie sich in einem effizienten 1:1 Training oder Coaching mit mir Impulse und Anregungen sowie ein professionelles Feedback, das Sie sofort umsetzen können.
https://egxg4zi28pk.exactdn.com/wp-content/uploads/2025/12/Auftrittscoaching.png?strip=all1125750Angela Pengl-Böhmhttps://egxg4zi28pk.exactdn.com/wp-content/uploads/2025/02/LOGO-KT-NEU-2025.pngAngela Pengl-Böhm2025-09-15 13:57:382026-02-12 14:00:11Die 7 A des Auftretens: So starten Sie Ihre Präsentation souverän
Eine Frau in einem blaugrünen Blazer und einem magentafarbenen Oberteil spricht energisch zu einem Publikum und verwendet dabei Techniken, um das Publikum zu begeistern, während sie vor einem Bildschirm steht, auf dem das Wort „INSPIRATION“ angezeigt wird.
Sie möchten nicht nur präsentieren, sondern nachhaltig wirken? Sie möchten Menschen von einer Idee überzeugen oder sie inspirieren statt eine Folienschlacht abzuspulen?
Dann braucht es mehr als Fachwissen und Charts. Wer sein Publikum wirklich erreichen und begeistern will – emotional wie rational – muss bewusst präsentieren. Wie das gelingt, lesen Sie in diesem Blogbeitrag, in dem ich Ihnen 10 praxisnahe Techniken vorstelle, die Herz und Hirn verbinden.
1. Starten Sie mit einem starken Aufhänger Der erste Eindruck zählt. Beginnen Sie Ihre Präsentation mit einer provokanten These, einem persönlichen Erlebnis oder einer überraschenden Frage. Damit bekommen Sie sofort die Aufmerksamkeit des Publikums.
2. Erzählen Sie Geschichten – echt und emotional Gute Präsentationen leben von guten Geschichten. Sie machen Inhalte greifbar und erzeugen Verbindung. Teilen Sie Erfahrungen, Aha-Momente oder Herausforderungen – authentisch und ohne Pathos.
3. Fokussieren Sie sich auf drei Kernbotschaften Mehr als drei zentrale Aussagen überfordern das Publikum. Weniger ist mehr – und bleibt besser hängen. Drei ist eine magische Zahl – vertrauen Sie auf diese Magie.
4. Stellen Sie den Bezug her – zur Lebensrealität Ihres Publikums Informationen ohne Relevanz wirken leer. Machen Sie klar, warum Ihre Inhalte wichtig sind. Stellen Sie den Nutzen in den Vordergrund. Starten Sie mit dem WHY!
5. Sprechen Sie mit Pausen Pausen geben Ihren Aussagen Raum. Sie erzeugen Spannung, lassen Inhalte sacken und bringen Struktur ins Gesagte. Pausen sind das stärkste rhetorische Stilmittel – so einfach, so wirkungsvoll.
6. Wirken Sie durch Körpersprache Haltung, Blickkontakt, Gestik – nonverbale Kommunikation ist entscheidend. Präsentieren heißt: Präsenz zeigen.
7. Integrieren Sie mit den Zuhörer:innen Stellen Sie Fragen, holen Sie Feedback ein, lassen Sie das Publikum mitdenken oder mitmachen. So entsteht echte Verbindung.
8. Arbeiten Sie mit Struktur oder Kontrasten Zeigen Sie Unterschiede: Vorher – Nachher, Problem – Lösung, Theorie – Praxis. Das schafft Spannung und Klarheit. Oft reicht auch eine ganz einfache Struktur: Erstens, zweitens, drittens….Einerseits – andererseits.
9. Nutzen Sie starke Visuals Vermeiden Sie Textwüsten. Wenn Sie Folien verwenden, arbeiten Sie mit Bildern, Metaphern, klaren Grafiken – so unterstützen Sie das Verstehen und behalten die Aufmerksamkeit. Oder haben Sie den Mut, die Power Point auch einmal wegzulassen und stattdessen live auf dem Flipchart etwas zu zeichnen. Das erhöht wieder die Aufmerksamkeit und erzeugt Verbindung.
10. Schließen Sie mit einem starken Impuls Verabschieden Sie sich nicht mit „Danke“, sondern mit einer klaren Botschaft: Was soll das Publikum jetzt denken, fühlen oder tun? Ein guter Abschluss bewegt. Und bleibt in Erinnerung!
Möchten auch Sie mit Ihrer Präsentation in Erinnerung bleiben, dann holen Sie sich in einem effizienten 1:1 Training oder Coaching mit mir Impulse und Anregungen sowie ein professionelles Feedback, das Sie sofort umsetzen können.
https://egxg4zi28pk.exactdn.com/wp-content/uploads/2025/05/Inspiration.png?strip=all10241024Angela Pengl-Böhmhttps://egxg4zi28pk.exactdn.com/wp-content/uploads/2025/02/LOGO-KT-NEU-2025.pngAngela Pengl-Böhm2025-05-07 17:56:092026-02-12 14:03:5410 Techniken, wie Sie mit Herz und Verstand präsentieren
Redeangst gehört zu den am weitesten verbreiteten Ängsten. Ich unterstütze schon seit vielen Jahren Menschen mit Redeangst und Nervosität vor Präsentationen und habe in diesem Blog-Beitrag 7 Tipps gegen Redeangst für Sie zusammengestellt.
Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Sich nicht vorzubereiten, heißt, sich auf das Scheitern vorzubereiten.“
Eine erfolgreiche Präsentation erfordert eine gründliche Vorbereitung. Beginnen Sie damit, das Ziel Ihrer Präsentation klar zu definieren und eine klare Struktur zu entwickeln. Erstellen Sie dann eine überzeugende Einleitung und einen schlüssigen Schluss, um Ihr Publikum zu fesseln und Ihre Botschaft effektiv zu vermitteln. Denken Sie auch daran, Ihre Präsentation visuell ansprechend zu gestalten und ausreichend zu üben, um selbstbewusst und überzeugend aufzutreten.
Um sicherzustellen, dass Ihre Präsentation ein Erfolg wird, ist eine gründliche Vorbereitung unerlässlich. Egal, wie vertraut Sie mit dem Thema sind, eine professionelle Herangehensweise ist entscheidend. Denn Ihr Ziel ist es nicht nur, Informationen zu vermitteln, sondern Ihr Publikum zu fesseln, zu inspirieren und von Ihren Botschaften zu überzeugen. Daher beginnt eine erfolgreiche Vorbereitung auch mit der Botschaft oder dem Ziel. Die Leitfrage dazu: Was soll dem Publikum von meiner Präsentation in Erinnerung bleiben? Formulieren Sie Ihre Botschaft in einem Satz!
Generelle Fragen für die Vorbereitung:
Wann und wo findet die Präsentation statt?
Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
Wie gestaltet sich der Ablauf?
Welches Publikum erwartet Sie? Wer sind die Zuhörer und welche Erwartungen haben sie?
Was sind die Erwartungen des Auftraggebers an Ihre Präsentation?
Warum halten Sie diese Präsentation und warum wurden Sie als Redner ausgewählt?
Welches Präsentationsmedium ist für Ihre Zwecke am besten geeignet?
Inhaltliche Fragen:
Was ist meine Kernbotschaft?
Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Präsentation?
Was möchten Sie Ihren Zuhörern vermitteln oder sie von überzeugen?
Welche Kernpunkte sind besonders wichtig?
Sind meine Inhalte relevant?
Welche Argumente sind Ihre Hauptstützen?
Technische Fragen:
Welche technischen Hilfsmittel benötigen Sie für Ihre Präsentation?
Welche Kommunikationsmittel stehen zur Verfügung (Internet, Laptop, Beamer, Mikrofon, Leinwand usw.)?
Welche Unterlagen müssen Sie vorbereiten?
Wie können Sie Ihre Präsentation erfolgreich beginnen und das Interesse des Publikums wecken?
Eine sorgfältige Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Präsentation, die Ihr Publikum begeistert und überzeugt.
https://egxg4zi28pk.exactdn.com/wp-content/uploads/2020/12/shutterstock_1415431226-scaled.jpg?strip=all13662048Angela Pengl-Böhmhttps://egxg4zi28pk.exactdn.com/wp-content/uploads/2025/02/LOGO-KT-NEU-2025.pngAngela Pengl-Böhm2024-05-14 10:00:342024-08-21 12:44:16Tipps zum Vorbereiten einer Präsentation
Wie Sie mit Selbstvertrauen, Mut und Kreativität das Publikum begeistern!
Was macht eine Rede wirklich inspirierend? Dieser Frage gehe ich in meinen Trainings und zum Beispiel im Seminar Sprechen wie ein Profi auf den Grund, indem wir gemeinsam mit den TeilnehmerInnen die grundlegenden Elemente erfolgreicher Rhetorik erkunden. Selbstvertrauen, Mut und die Fähigkeit, Emotionen zu zeigen, sind nur einige Schlüssel zum Erfolg.
Selbstvertrauen ist die Basis für großartige Reden und Vorträge. Ein Redner, der fest an sich und seine Botschaft glaubt, strahlt eine magnetische Energie aus, die das Publikum mitreißt. Doch Selbstvertrauen allein reicht nicht aus. Mut ist ebenso entscheidend. Mut, Emotionen zu zeigen, Geschichten zu erzählen, etwas von sich Preis zu geben, das schafft eine authentische Verbindung zwischen RednerIn und dem Publikum
Ein guter erster Eindruck ist ebenfalls von großer Bedeutung. Ich nenne es gerne auch die Magie des ersten Eindrucks. Ankommen, durchatmen, sich fokussieren, ein Blick ins Publikum – nur wer am Beginn einer Rede oder Präsentation den Mut zur Pause, zur Stille erträgt, schafft es, gleich von Beginn weg die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ein souveränes erster Eindruck lässt die Zuhörenden mit Spannung das Weitere erwarten.
Dann braucht es einen kraftvollen Einstieg. Und der lautet in der Regel nicht: Ähm, Also… mein Name ist. Ein kraftvoller Einstieg spielt mit dem Überraschungsmoment. Einige Ideen für gute Einstiege in Reden oder Präsentationen finden Sie in meinem YouTube Video zu diesem Thema.
Die Kunst der Pause und die bewusste Verlangsamung des Sprechtempos, ermöglichen es dem Publikum, das Gesagte zu verarbeiten und sich mit den Emotionen zu verbinden. Überhaupt ist die Pause für mich, neben der rhetorischen Frage – nach der man ja auch eine Pause machen sollte – eines der mächtigsten Stilmittel beim Sprechen vor Menschen.
Wie macht man nun komplexe oder abstrakte Inhalte greifbar? Mit Geschichten, mit Vergleichen, mit kraftvollen Metaphern und mit Bildern, die man in den Köpfen der Menschen erzeugt.
Eine klare Struktur ist ebenfalls unerlässlich für eine großartige Rede. Ich bin ein klares Verfechter der Dreier-Struktur – das hat sich seit der Antike bewährt, beziehungsweise des Fünf-Satzes. Ich meine damit: eine gute Rede braucht nicht nur einen roten Faden, der den Vortrag durchzieht, sondern auch die klare Struktur: Einleitung, Hauptteil mit 3 Argumenten. – Schluss mit Zusammenfassung, Ausblick, Vision und/oder Call to Action. Und was glauben Sie, bleibt den meisten Menschen dann in Erinnerung? Genau – der letzte Satz! Der muss genauso machtvoll sein wie der Einstieg. Eine unvergessliche Schlussbemerkung hinterlässt einen bleibenden Eindruck und regt zum Nachdenken an.
Was gute RednerInnen noch ausmacht? Das ist für mich ganz klar: Übung, Übung, Übung. Nur Übung macht den Meister. Und gerade beim Sprechen vor Publikum ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Merken Sie etwas? Ich verwende Redewendungen. Die sind genauso beliebt bei guten Rednern wie Zitate von berühmten Persoönlichkeiten:-)
Sie sehen schon, in der Welt der Rhetorik gibt es unendlich viele Möglichkeiten, das Publikum zu bewegen und zu inspirieren. Mit Selbstvertrauen, Mut und Kreativität können wir unser Publikum auf eine inspirierende Reise mitnehmen anstatt die Menschen mit einem trockenen Vortrag zu langweilen.
Präsentieren gehört für die meisten Menschen im Berufsleben zum Alltag. Informationen verständlich und effektiv zu vermitteln und die Zuhörerinnen und Zuhörer mit der Präsentation zu begeistern, ist eine Kunst, die man erlernen kann. Eine erfolgreiche Präsentation geht weit über das bloße Vorzeigen von Folien hinaus. Sie muss das Publikum mitreißen, überzeugen und inspirieren. Dabei spielen fünf Schlüsselelemente eine entscheidende Rolle: Information, Interaktion, Inszenierung, Illustration und Inspiration.
Information: Eine gute Präsentation beginnt mit klaren und präzisen Informationen. Das Publikum muss verstehen, worum es geht, und die präsentierten Fakten sollten leicht zu behalten sein. Das bedeutet, komplexe Themen verständlich aufzubereiten und unnötige Details zu vermeiden. Klarheit und Relevanz sind hier das A und O.
Interaktion: Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Interaktion mit dem Publikum. Stelle sicher, dass deine Präsentation nicht nur einseitig ist, sondern Raum für Fragen, Diskussionen und Feedback bietet. Das Einbeziehen des Publikums schafft eine aktive Beteiligung und steigert das Interesse sowie die Aufmerksamkeit für deine Präsentation.
Inszenierung: Die Inszenierung ist der visuelle und dramaturgische Aspekt deiner Präsentation. Eine ansprechende Gestaltung, eine überzeugende Dramaturgie und eine klare Struktur sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit deines Publikums zu fesseln. Nutze Techniken wie Storytelling, um deine Botschaft wirkungsvoll zu vermitteln und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Illustration: Grafiken, Bilder und Visualisierungen sind mächtige Werkzeuge, um komplexe Inhalte verständlich und einprägsam zu machen. Sie helfen dabei, abstrakte Konzepte zu veranschaulichen und das Verständnis zu vertiefen. Achte darauf, dass deine Illustrationen nicht nur dekorativ sind, sondern einen klaren Mehrwert bieten und deine Botschaft unterstützen.
Inspiration: Last but not least geht es bei einer guten Präsentation darum, das Publikum zu inspirieren. Präsentiere nicht nur Informationen, sondern teile auch deine Leidenschaft, deine Ideen und deine Visionen. Gib deinem Publikum einen Grund, sich für das Thema zu interessieren, und motiviere sie, neue Wege zu denken und zum Handeln überzugehen.
Insgesamt sind die fünf I’s – Information, Interaktion, Inszenierung, Illustration und Inspiration – unverzichtbare Elemente für eine überzeugende Präsentation. Damit werden Sie in der Lage sein, Ihre Botschaft effektiv zu vermitteln und das Publikum zu begeistern.
In unserer Arbeitswelt ist Kommunikation ein entscheidender Erfolgsfaktor. Kommunikation gehört zu den Top Führungsskills. Doch nicht alle Nachrichten werden durch Worte übermittelt. Ein großer Teil unserer Kommunikation findet nonverbal statt, durch unsere Körpersprache. In diesem Blog-Beitrag erkunden wir, wie Sie Ihre Körpersprache bewusst einsetzen können, um im Beruf zu punkten und erfolgreich zu sein.
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1. Was ist Körpersprache und wie wirkt sie in der Kommunikation?
Körpersprache ist die nonverbale Form der Kommunikation, die durch Gesten, Mimik, Haltung und Bewegungen des Körpers ausgedrückt wird. Während Worte uns explizit sagen, was jemand denkt oder fühlt, vermittelt die Körpersprache oft subtile, aber dennoch kraftvolle Botschaften über unsere Emotionen, Absichten und Einstellungen. Ein bemerkenswerter Aspekt der Körpersprache ist ihre oft unbewusste Natur. Selbst wenn wir uns nicht aktiv darauf konzentrieren, sendet unser Körper unaufhörlich Signale aus, die von anderen interpretiert werden. Ein Nicken, eine Augenbewegung oder eine Handgeste können viel über unsere Gedanken und Gefühle preisgeben, ohne dass wir auch nur ein Wort sagen.
Die unbewusste Kraft der Körpersprache
Selbst wenn wir nicht aktiv darauf achten, sendet unser Körper ständig Signale aus, die von anderen interpretiert werden. Sicher haben Sie schon von dem berühmten Axiom von Paul Watzlawick gehört: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“
Diese unbewussten Gesten, wie das Zusammenziehen der Augenbrauen, das Überkreuzen der Arme oder das Zucken der Schultern, können viel über unsere Gefühle und Gedanken preisgeben, auch wenn wir sie nicht verbal äußern.
Beispiele für verschiedene Arten von Körpersprache und ihre Bedeutung:
Mimik: Ein Lächeln signalisiert oft Freundlichkeit und Zustimmung, während eine zusammengezogene Stirn auf Verwirrung oder Unbehagen hindeuten kann.
Gesten: Offene Handflächen zeigen oft Offenheit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit, während Zeigen mit dem Finger oft als aggressiv oder anklagend wahrgenommen wird.
Haltung: Aufrechte Haltung kann Selbstbewusstsein und Autorität ausstrahlen, während ein gebeugter Rücken das Gegenteil signalisieren kann.
Blickkontakt: Ein angemessener Blickkontakt zeigt Interesse und Aufmerksamkeit, während vermeidender Blickkontakt Desinteresse oder Unbehagen anzeigen kann.
Berührungen: Eine freundliche Berührung auf der Schulter kann Sympathie ausdrücken, während ein festes Händeschütteln oft Selbstsicherheit und Entschlossenheit signalisiert oder ein lascher Händedruck auf Unsicherheit hinweist.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass unsere Körpersprache oft lauter spricht als unsere Worte und eine wichtige Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation spielt. Ein bekanntes Zitat von Seneca sagt: „Deine Miene spricht aus, was auch immer Du verheimlichst.“
2. Authentizität und Glaubwürdigkeit
In der zwischenmenschlichen Kommunikation spielt Authentizität eine entscheidende Rolle. Eine kongruente Körpersprache, die im Einklang mit unseren verbalen Aussagen steht, trägt maßgeblich zur Glaubwürdigkeit bei. Wenn unsere Worte und unsere Körpersprache übereinstimmen, vermitteln wir ein Gefühl von Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit.
Auf der anderen Seite können Inkongruenzen zwischen unseren verbalen Äußerungen und unserer Körpersprache Misstrauen erzeugen. Wenn zum Beispiel jemand sagt, dass er begeistert ist, aber gleichzeitig mit gesenkter Stimme spricht und einen müden Gesichtsausdruck hat, kann dies den Eindruck erwecken, dass die Begeisterung nicht echt ist. Menschen sind intuitiv in der Lage, solche Diskrepanzen wahrzunehmen, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind, und sie reagieren möglicherweise skeptisch oder distanziert.
Um Authentizität und Glaubwürdigkeit durch bewusste Körpersprache zu verbessern, können folgende Tipps hilfreich sein:
Selbstreflexion: Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre eigene Körpersprache zu beobachten und zu analysieren. Achten Sie darauf, ob Ihre Gesten, Mimik und Haltung mit Ihren Worten und Gefühlen übereinstimmen. Gerne unterstütze ich Sie dabei.
Bewusstsein schärfen: Seien Sie sich bewusst über die Botschaften, die Sie durch Ihre Körpersprache senden. Legen Sie sich ein persönliches Repertoire an Gestiken zu.
Übung macht den Meister: Setzen Sie sich bewusst in Situationen, in denen Sie Ihre Körpersprache gezielt einsetzen möchten, beispielsweise bei Präsentationen, Verhandlungen oder wichtigen Gesprächen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Haltungen und Gesten, um herauszufinden, was am besten funktioniert.
Indem Sie Ihre Körpersprache bewusst steuern und sicherstellen, dass sie mit Ihren Worten und Gefühlen übereinstimmt, können Sie Authentizität und Glaubwürdigkeit in Ihren beruflichen Interaktionen stärken und das Vertrauen Ihrer Kollegen, Kunden und Vorgesetzten gewinnen.
3. Selbstbewusstsein und Präsenz:
Selbstbewusstsein spielt eine entscheidende Rolle in der beruflichen Entwicklung und im Umgang mit anderen. Eine selbstbewusste Körpersprache kann dazu beitragen, Selbstsicherheit auszustrahlen und das Vertrauen anderer zu gewinnen.
Selbstbewusste Körpersprache und Selbstsicherheit
Eine selbstbewusste Körpersprache strahlt Selbstsicherheit aus, indem sie Stärke, Entschlossenheit und Gelassenheit vermittelt. Menschen, die selbstbewusst auftreten, halten sich oft aufrecht, nehmen Raum ein und haben eine offene Körperhaltung. Sie machen direkten Blickkontakt und bewegen sich mit Entschlossenheit. Diese Signale senden eine klare Botschaft aus, dass sie sich ihrer selbst bewusst sind und Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben.
Präsenz durch Körpersprache
Präsenz bedeutet, im Moment präsent und fokussiert zu sein und die volle Aufmerksamkeit anderer auf sich zu ziehen. Durch die richtige Körpersprache kann man Präsenz zeigen und Aufmerksamkeit erregen. Eine aufrechte Haltung und eine offene Körperhaltung helfen dabei, physisch präsent zu sein und Autorität auszustrahlen. Ein angemessener Blickkontakt und eine ruhige, aber bestimmte Stimme unterstützen das Gefühl von Präsenz und machen es leichter, die Aufmerksamkeit anderer zu halten.
Praktische Übungen zur Stärkung von Selbstbewusstsein und Präsenz durch Körpersprache
Spiegelübung: Stehen Sie vor einem Spiegel und beobachten Sie Ihre Körperhaltung und Gesten. Experimentieren Sie mit verschiedenen Posen und finden Sie heraus, welche Ihnen Selbstbewusstsein verleiht.
Power-Posen: Nehmen Sie vor einem wichtigen Meeting oder einer Präsentation eine Power-Pose ein. Das kann eine breite Haltung mit aufrechtem Rücken und offenen Armen sein. Diese Posen können das Testosteronspiegel erhöhen und das Selbstvertrauen steigern.
Atemübungen: Atmen Sie tief ein und aus, um Ihre Körperhaltung zu entspannen und Spannungen abzubauen. Eine ruhige und kontrollierte Atmung trägt dazu bei, Präsenz zu zeigen und Nervosität zu reduzieren.
Indem Sie diese Übungen regelmäßig praktizieren und bewusst an Ihrer Körpersprache arbeiten, können Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken und eine beeindruckende Präsenz entwickeln, die Sie in Ihrer beruflichen Karriere voranbringt.
4. Empathie und Verbindung
Eine einfühlsame Körpersprache ist ein Schlüssel zur Entwicklung von Empathie und zum Aufbau starker zwischenmenschlicher Verbindungen. Durch die richtige Körpersprache können wir zeigen, dass wir uns um die Gefühle und Bedürfnisse anderer kümmern und eine tiefe Verbindung zu ihnen aufbauen.
Empathie durch Körpersprache zeigen
Empathie bedeutet, die Gefühle und Perspektiven anderer zu verstehen und mit ihnen mitzufühlen. Durch die richtige Körpersprache können wir Empathie zeigen, indem wir einfühlsam auf die Gefühle und Bedürfnisse anderer reagieren. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir mitfühlend nicken, um Zustimmung oder Verständnis zu signalisieren, oder eine beruhigende Hand auf die Schulter legen, um Trost und Unterstützung zu bieten. Durch solche Gesten zeigen wir, dass wir uns um das Wohlergehen anderer kümmern und mit ihnen in Verbindung treten möchten.
Tipps zum Lesen und Reagieren auf die Körpersprache anderer:
Achten Sie auf nonverbale Signale: Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Gesprächspartners genau und achten Sie auf Gesten, Mimik und Haltung.
Spiegeln Sie positive Signale: Wenn Ihr Gesprächspartner eine offene Körperhaltung zeigt oder lächelt, spiegeln Sie diese Signale, um eine positive und unterstützende Atmosphäre zu schaffen. Das zeigt, dass Sie sich auf ihn einstellen und eine Verbindung herstellen möchten.
Seien Sie aufmerksam: Hören Sie nicht nur auf das, was Ihr Gesprächspartner sagt, sondern auch auf die subtilen Signale, die seine Körpersprache sendet. Diese können oft mehr über seine Gefühle aussagen als Worte.
Durch die bewusste Wahrnehmung und Reaktion auf die Körpersprache anderer können wir eine tiefere zwischenmenschliche Verbindung aufbauen und Empathie zeigen, was wiederum zu stärkeren Beziehungen und erfolgreicher Kommunikation führt.
5. Körpersprache im Berufsleben
Die Körpersprache spielt eine entscheidende Rolle im Berufsleben und kann in verschiedenen Situationen im Arbeitsumfeld erfolgreich eingesetzt werden, sei es bei Präsentationen, Meetings, Verhandlungen oder im Networking.
Konkrete Anwendungen von Körpersprache im Arbeitsumfeld:
Präsentationen: Eine selbstbewusste Körpersprache kann den Erfolg einer Präsentation maßgeblich beeinflussen. Eine aufrechte Haltung, Gesten zur Betonung wichtiger Punkte und ein angemessener Blickkontakt können dazu beitragen, das Publikum zu überzeugen und zu begeistern.
Meetings: In Meetings ist es wichtig, eine offene und zugewandte Körpersprache zu zeigen, um Interesse und Engagement zu signalisieren. Aktives Zuhören, angemessene Gesten und Blickkontakt tragen dazu bei, eine positive Atmosphäre zu schaffen und die Effektivität der Besprechung zu steigern.
Verhandlungen: In Verhandlungssituationen kann die Körpersprache entscheidend sein, um Selbstsicherheit und Autorität zu zeigen. Eine aufrechte Haltung, ein fester Händedruck und direkter Blickkontakt können dazu beitragen, Respekt zu gewinnen und die Verhandlungsposition zu stärken.
6. Zusammenfassung und Fazit
In der Welt der beruflichen Kommunikation spielt Körpersprache eine entscheidende Rolle. Eine bewusste und effektive Nutzung der Körpersprache kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg in verschiedenen beruflichen Situationen ausmachen.
In diesem Blogbeitrag haben wir die vielfältigen Aspekte der Körpersprache im Berufsleben beleuchtet. Wir haben herausgearbeitet, wie eine authentische und kongruente Körpersprache zur Glaubwürdigkeit beiträgt, Selbstbewusstsein und Präsenz ausstrahlt und Empathie und Verbindung zu anderen fördert. Darüber hinaus haben wir konkrete Anwendungen von Körpersprache in verschiedenen beruflichen Situationen sowie Tipps zur Verbesserung des beruflichen Netzwerks und zur Förderung von Karrierechancen durch bewusste Körpersprache diskutiert.
Bedeutung der bewussten Körpersprache im beruflichen Kontext
Die bewusste Körpersprache ist von entscheidender Bedeutung für den beruflichen Erfolg. Sie ermöglicht es uns, unsere Botschaften klar und überzeugend zu vermitteln, das Vertrauen unserer Kollegen und Kunden zu gewinnen und starke zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Eine authentische und einfühlsame Körpersprache kann dazu beitragen, Konflikte zu vermeiden, Missverständnisse zu klären und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern.
Einladung zur Reflexion und zum Experimentieren mit den besprochenen Techniken
Abschließend möchte ich Sie dazu einladen, über Ihre eigene Körpersprache nachzudenken und zu reflektieren, wie Sie sie im beruflichen Kontext einsetzen. Experimentieren Sie mit den besprochenen Techniken und beobachten Sie, wie sich Ihre Interaktionen und Beziehungen verbessern. Denken Sie daran, dass die bewusste Nutzung der Körpersprache eine kontinuierliche Übung ist und dass Sie durch regelmäßiges Training Ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können.
Nutzen Sie sie daher bewusst und effektiv, um Ihre Ziele zu erreichen und Ihre Karriere voranzutreiben. Indem Sie sich der Macht Ihrer Körpersprache bewusst werden und lernen, sie gezielt einzusetzen, können Sie im Beruf einen entscheidenden Vorteil erlangen. Beginnen Sie noch heute damit, Ihre Körpersprache zu optimieren, und beobachten Sie, wie sich Ihre beruflichen Beziehungen und Erfolge verbessern! Sehr gerne stehe ich Ihnen als Auftritts-Coachdabei zur Seite.
** Dieser Blog-Beitrag wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt, um Recherche und Inhaltserstellung zu erleichtern. **
In meinen Workshops oder Seminaren zu den Themen „Brillant Präsentieren“ oder „Der perfekte Auftritt“ lernen die Teilnehmenden, wie Sie ihr Publikum fesseln, wie sie spannend präsentieren, wie sie die Zuhörer in ihren Bann ziehen. Eine beliebte Übung in meinen Trainings ist die Kopfstandübung. Dabei frage ich die Teilnehmer*innen, was sie bei Präsentationen oder Vorträgen tun müssen, damit ihr Publikum garantiert einschläft. Daraus leiten wir dann die Erfolgsfaktoren für Präsentationen ab oder fassen zusammen, was Sie bei einer Präsentation oder einem Vortrag nicht tun sollten-
Hier meine 5 Highlights, wie Ihre Zuhörer garantiert einschlafen!
1. Monoton und leise reden
Sprechen ist wie Musik. Wer beim Sprechen nicht gut artikuliert und moduliert, wer eintönig und leise spricht und keine Pausen setzt, wird weniger gut verstanden und verliert als Redner an Glaubwürdigkeit. Schon nach kurzer Zeit hört das Publikum nicht mehr zu und irgendwann beginnt der Dämmerschlaf.
2. Sich nicht bewegen
Wer als Redner stocksteif auf der Bühne steht oder sich hinter dem Pult versteckt, wird auch als starr und unbeweglich wahrgenommen. Um gut und sympathisch rüberzukommen, brauchen wir zwar eine gewisse Standfestigkeit, der obere Teil des Körpers aber sollte aktiv und lebendig sein. Gesten unterstreichen unsere Worte. Und als Vortragender sollten Sie auch den Raum nützen, den Sie zur Verfügung haben.
3. Frontalvortag
Ähnlich dem Frontalunterricht in der Schule lastet dem Frontalvortrag ein negatives Image an. Zu Recht. Abwechslung lautet die Devise. Um die Aufmerksamkeit des Publikums zu steuern, braucht es eine gewisse Dramaturgie und einen Spannungsbogen. Im Englischen gibt es dazu den perfekten Satz: Be a shower not a teller. Wer nur frontal vorträgt, wird mit seiner Botschaft vermutlich nicht ankommen.
4. Unendliche Power-Point Folien im gleichen Design
Wir merken uns rund 30 Prozent von dem was wir sehen und rund 50 Prozent von dem, was wir sehen und hören. Allerdings braucht unser Hirn Abwechslung und Spannung. Power Point ist gut, aber kein Allheilmittel. Wer lebendig und spannend vortragen möchte, sollte auf die Techniken des Inszenieren und Illustrieren setzen und die Interaktion mit dem Publikum suchen.
5. Abgedunkelter Raum
Am schnellsten schlafen Ihre Zuhörer ein wenn Sie die Punkte 4 und 5 kombinieren. Ein dunkler Raum mit einer unendlichen Flut an Folien kombiniert mit langen Textpassagen ist ein Garant für Müdigkeit. Für eine kurze Film- oder Video-Sequenz ist der abgedunkelte Raum erlaubt, beim Präsentieren aber tun Sie gut daran, wieder in den Tageslicht-Modus zu wechseln, damit das Publikum aufmerksam bleibt.
Wollen Sie die Erfolgsfaktoren von guten, spannenden und brillanten Präsentationen kennenlernen, hier geht es zu meinem Trainings-Angebot.
Gerade in schwierigen, energieraubenden Zeiten brauchen wir alle nicht nur Lob und Ausgleich zur Arbeit, sondern vor allem auch Selbstmotivation. Jeder Mensch kann eigenverantwortlich Wege finden, um in einer positiven Grundeinstellung zu bleiben. Wer gerade als Manager oder Führungskraft ein produktives Arbeitsumfeld schaffen möchte, muss selbst mit Begeisterung und Leidenschaft dabei sein. Viele Führungskräfte unterschätzen, wie die eigene Performance, das eigene Mindset die Leistung und Produktivität im Team beeinflussen. Die Stärke und Effizienz eines Teams hängt sehr stark von der Einstellung der Führungskraft ab – und von der Bereitschaft, eine positive Grundhaltung im Team zu schaffen. Das gilt in allen Arbeitssettings, analog wie online – in der virtuellen Arbeitswelt bekommt es wahrscheinlich eine noch größere Bedeutung.
1. Positive Emotionen
Schon Shakespeare sagte: „Was Ihr nicht mit Lust tut, gedeiht auch nicht.“ Und um es in die moderne Welt zu transferieren, zitiere ich gerne Steve Jobs: „Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, besteht darin, zu lieben, was man tut.“ Aus vielen Studien wissen wir, dass Arbeit viel leichter von der Hand geht, wenn man sie mit Freude macht. Es geht dabei um die eigene Grundhaltung. Sein eigenes Mindset!Der berühmte Kommunikations-Wissenschafter Paul Watzlwick hat in seinem Buch Wie wirklich ist die Wirklichkeit bereits in den 60er Jahren diese positive Grundeinstellung beschrieben – nämlich als selbsterfüllende Prophezeiung. Egal, ob Du denkst, Du kannst etwas oder Du kannst es nicht, Du wirst in jedem Fall recht behalten.
Was heisst das? Unsere Gedanken bilden unsere Welt. Das, was wir denken, versucht unser Körper umzusetzen. Emotionen beeinflussen, was wir wahrnehmen und wie wir diese Wahrnehmung interpretieren. Unser Denken, hat Einfluss auf unser tägliches Tun und auf unsere Wirkung bei anderen Menschen. Eine positive Grundeinstellung ist der Schlüssel für erfolgreiche Beziehungen in allen Lebenslagen.
2. Umgang mit den eigenen Ressourcen
Stärken, Skills, Ressourcen, mit denen sich ein Mensch identifiziert, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Idenität. Leider konzentrieren wir uns im Leben, in der Schule, im Job viel zu lange mit Schwächen und lenken unsere Aufmerksamkeit auf negative Reize. Soziale Normen und Glaubenssätze verhindern oft, dass wir frei über unsere Stärken sprechen. Viele von uns haben den Spruch „Eigenlob stinkt“ tief verankert. Und seien wir einmal ehrlich! Wann haben Sie sich das letzte Mal gefragt, welche Stärken oder Ressourcen Sie auszeichnen?
Was ich besonders gut?
Was habe ich zuletzt gelernt?
Was hilft mir weiter?
Was begeistert mich?
Welche Fähigkeiten unterstützen mich in meinem Job?
Das Wissen um die eigenen Ressourcen, das Vertrauen in das eigene Können ermöglicht Wachstum. Stärken geben Energie und ermöglichen die beste Leistung. Nützen Sie Ihr Stärken – das führt nicht nur zu Erfolg, sondern auch zu positiven Emotionen und Selbstmotivation.
3. Erweiterung der eigenen Komfortzone
Lernen macht high. Lernen ist eine Superkompetenz. Menschen mit einem dynamischen Selbstbild möchten sich weiterentwickeln und wachsen. Neugier, Interesse an Neuem macht Lust auf mehr.
Stellen Sie sich jeden Tag die Frage:
Was habe ich heute gelernt?
Wo habe ich mich weiterentwickelt?
Hatte ich heute mit anderen Menschen zu tun, die mich inspirieren und von denen ich etwas Positives mitnehmen kann?
4. Tägliche Selbstreflexion
Erfolgreiche Menschen haben nicht nur einen vorbildlichen Zugang zu ihren eigenen Ressourcen und ein auf Erfolg programmiertes Mindset, sondern praktizieren auch verschiedenste Techniken aus dem Mentaltraining wie Meditation und Selbstreflexion. Gerade die Selbstreflexion und das tägliche Niederschreiben der eigenen Erfolge lege ich meinen Coachees gerne ans Herz. Stellen Sie sich am Abend vor dem Schlafengehen oder nach dem Büro folgende Fragen und notieren Sie in einem kleinen Büchlein (Erfolgstagebuch) die Antworten.
Was hat mir heute Freude gemacht?
Was habe ich erfolgreich umgesetzt und was war mein Beitrag dazu?
Wofür bin ich heute dankbar?
Worauf bin ich stolz?
Die Technik der Selbstreflexion trägt in vielen Lebensbereichen zur Motivation bei – und sie hat einen riesigen Vorteil. Man kann sie jederzeit einsetzen, nicht nur am Abend. Beim Warten auf die U-Bahn, in der Warteschlange im Supermarkt oder am Weg ins Büro können Gedanken an die Erfolge der letzten Tage sehr motivierend wirken.
5. In der Ruhe liegt die Kraft
Wir alle sind getrieben von unserem Job, von Emails, von Terminen, von privaten Verpflichtungen. Wer aber leistungsstark sein möchte, braucht Pausen. Gerade in Zeiten, wo virtuelle Termine und Online-Meetings überhand nehmen, tun kleine Pausen gut, um bei sich anzukommen und das Gehirn dabei zu unterstützen, alle Reize des Tages zu verarbeiten. Ein kurzer Spaziergang in der frischen Luft, ein Mini-Büro-Workout, ein Power-Napp – was auch immer zu Ihrer Entspannung beiträgt, planen Sie mindestens ein bis zwei Mal am Tag eine kleine Pause ein. Vielleicht gemeinsam mit einem Kollegen und mit dem Team. Was ich persönlich gerne mag in stressigen Zeiten ist ein kleiner Zielspaziergang. Ich gehe hinaus aus dem Büro in einen nahegelegenen Park, denke an ein Ziel, das ich mir gesetzt habe und lasse mich von den Bildern der Natur inspirieren. Wieder zurück am Schreibtisch, hole ich mir diese Bilder, die ich verankert habe, ins Gedächtnis und komme sofort in den Flow beim Arbeiten.
6. Mit Affirmationen arbeiten
Auch positive Glaubenssätzen können uns unterstützen, unsere Ziele zu erreichen und motiviert zu bleiben. Wer seine Gedanken durch Affirmationen dauerhaft verändert, der ändert mit der Zeit auch sein Verhalten und seine Emotionen. Suchen Sie sich positive Emotionen – das unterstützt Sie auch, Herausforderungen leichter zu bestehen – schreiben Sie diese auf und lesen Sie diese Affirmationen immer wieder laut beziehungsweise lernen Sie die Glaubenssätze auswendig. Hier einige Beispiele
Ich konzentriere mich auf das Positive in meinem Leben
Meine Arbeit macht mir Freude
Ich bin lernfähig und offen für neue Herausforderungen
Ich bin motiviert und begeistert und werde mein Ziel erreichen
Ich bin stark und kann mit dieser Situation umgehen
Wenn Sie Unterstützung benötigen und die Techniken der Selbstmotivation beziehungsweise andere Interventionen aus dem Mental Coaching kennenlernen möchten, biete ich Ihnen gerne in individuelles Training an. Für Firmenkunden habe ich einen Workshop zum Thema Virtuelle Führung, in dem auch das Thema Motivation einen großen Part einnimmt, am Programm. Kontaktieren Sie mich gerne für ein unverbindliches Gespräch.
Erfolgreiches Präsentieren und Vortragen: Präsenz, Prägnanz, Beziehung und Botschaft bilden die vier Säulen der Präsentorik und sind der Weg zur erfolgreichen Präsentation. Aufbauend auf Ihrer Expertise, helfen Ihnen diese vier Säulen, Ihre Botschaft beim Publikum zu platzieren.
https://egxg4zi28pk.exactdn.com/wp-content/uploads/2020/05/shutterstock_173652773-1-scaled.jpg?strip=all10242048Angela Pengl-Böhmhttps://egxg4zi28pk.exactdn.com/wp-content/uploads/2025/02/LOGO-KT-NEU-2025.pngAngela Pengl-Böhm2022-03-30 13:02:432024-01-15 18:31:18Die vier Säulen der Präsentorik
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