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Kurz beantwortet

KI verändert Arbeitsprozesse und Entscheidungswege, aber Führung lässt sich nicht delegieren. KI kann analysieren, strukturieren und formulieren. Verantwortung, Urteilskraft und Beziehung bleiben menschliche Aufgaben. Deshalb wird Kommunikation für Führungskräfte im KI-Zeitalter wichtiger, nicht weniger wichtig.

KI in der Führung

Warum Führung neu gedacht werden muss

– und Kommunikation jetzt entscheidend wird

Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsprozesse, Entscheidungswege und Kommunikationsformen schneller, als viele Organisationen Schritt halten können. Führungskräfte stehen vor einer zentralen Frage: Welche Rolle spielt KI in der Führung künftig – und was bleibt eindeutig menschliche Aufgabe?

In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit diesem Spannungsfeld beschäftigt. Aus zahlreichen Gesprächen mit Führungskräften, eigenen Recherchen und praktischer Erfahrung ist ein klares Bild entstanden: KI wird bleiben. Aber Führung darf nicht delegiert werden.

Daraus ist mein neues Seminar entstanden:

„KI als Co-Pilot in der Führung“

WHY – Warum KI in der Führung jetzt zum Thema werden muss

KI analysiert Daten, strukturiert Inhalte, formuliert Texte und bereitet Entscheidungsgrundlagen vor. Sie kann Prozesse beschleunigen und Komplexität reduzieren – das ist unbestritten.

Was KI in der Führung nicht leisten kann:

  • Verantwortung übernehmen
  • Vertrauen aufbauen
  • Stimmungen im Team wahrnehmen
  • Haltung zeigen
  • Schwierige Gespräche führen

Gerade deshalb wird die kommunikative Kompetenz von Führungskräften künftig noch entscheidender. In einer digitalisierten Arbeitswelt brauchen Mitarbeitende mehr Orientierung, nicht weniger. Mehr Klarheit. Mehr Dialog. Mehr Verlässlichkeit.

Technologie ersetzt keine Führung – sie verstärkt sie. Im Guten wie im Schlechten.

HOW – KI als Co-Pilot sinnvoll einsetzen: So geht es

KI ist kein Ersatz für Führung, sondern ein Werkzeug. Richtig eingesetzt, kann sie Führungskräfte spürbar entlasten – etwa bei:

  • Strukturierung komplexer Themen und Projekte
  • Vorbereitung von Meetings und Präsentationen
  • Entwicklung von Gesprächsleitfäden
  • Reflexion von Entscheidungen
  • Szenarienanalyse und strategischer Vorbereitung

Die Verantwortung für Tonalität, Haltung und Beziehungsgestaltung bleibt dabei stets beim Menschen.

Führung bedeutet, bewusst zu entscheiden: Wo nutze ich KI zur Unterstützung – und wo braucht es meine Präsenz, meine Erfahrung und meine kommunikative Klarheit?

WHAT – Worum es im Seminar „KI als Co-Pilot“ konkret geht

Im Seminar steht nicht die Technik im Mittelpunkt, sondern die Führungsrolle in einer KI-gestützten Arbeitswelt. Die Teilnehmer:innen beschäftigen sich mit:

  • Führungskommunikation und Leadership-Skills im KI-Zeitalter
  • Klare Abgrenzung: Was bleibt Führungsaufgabe – was kann KI unterstützen?
  • Klarheit in Botschaften, Entscheidungen und Prioritäten
  • Schwierige Gespräche und konstruktives Feedback im digitalen Kontext
  • Präsenz, Haltung und Wirkung als Führungskraft
  • KI als Sparring-Partner für Vorbereitung und Reflexion

Der Fokus liegt auf praxisnaher Anwendung und direkter Übertragbarkeit in den Führungsalltag – in Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen.

Führung bleibt menschlich – auch im KI-Zeitalter

KI kann analysieren. Sie kann strukturieren. Sie kann formulieren.

Aber sie kann nicht führen.

Führung zeigt sich heute mehr denn je in klarer Kommunikation, Haltung und Beziehungsfähigkeit. Wer KI klug einsetzt und gleichzeitig die eigene Führungswirksamkeit stärkt, wird souveräner, effizienter und glaubwürdiger agieren.

Interesse an einer Zusammenarbeit?

Wenn Sie Ihre Führungskräfte auf die Herausforderungen einer KI-gestützten Arbeitswelt vorbereiten möchten oder das KI-Seminar als Inhouse-Training planen:

👉 Alle Details zum Seminar „KI als Co-Pilot“

Ich freue mich auf den Austausch mit Organisationen und Unternehmen, die Führung bewusst weiterentwickeln möchten.


Nächster Schritt

Führung im KI-Zeitalter neu denken – mit Ihren Führungskräften?

Im Seminar „KI als Co-Pilot“ lernen Führungskräfte, KI strategisch zu nutzen, ohne Verantwortung abzugeben. Denn KI ist Co-Pilot, nicht Entscheider.

Lieber persönlich? Kostenloses Erstgespräch buchen – Einzeltraining, Coaching und Sparring.

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Eine Gruppe gut gekleideter Führungskräfte trifft sich bei einer Firmenveranstaltung in einem modernen Büro mit deckenhohen Fenstern, die eine Stadtlandschaft zeigen. Die Umgebung ist warm beleuchtet und die Teilnehmer unterhalten sich in kleinen, lebhaften Gruppen über Smalltalk und tauschen Erkenntnisse und Ideen aus.

KI Hinweis: Foto: ChatGPT

Kurz beantwortet

Smalltalk ist für Führungskräfte kein Beiwerk, sondern ein Werkzeug für Vertrauen und Beziehung. Fünf Regeln helfen: aktiv zuhören, die Balance zwischen Nähe und Distanz halten, positive Themen wählen, Körpersprache bewusst einsetzen und das Gespräch gezielt lenken. Die gute Nachricht: Smalltalk ist erlernbar.

So gelingt lockere und zielführende Kommunikation

Smalltalk wird oft unterschätzt – vor allem in der Geschäftswelt. Dabei ist er ein essenzielles Werkzeug für Führungskräfte. Ob im Meeting, bei Netzwerkveranstaltungen oder in informellen Gesprächen mit Mitarbeitenden und Kund:innen: Die Fähigkeit, souverän Smalltalk zu führen, stärkt Beziehungen, schafft Vertrauen und kann sogar Türen für neue Geschäftsmöglichkeiten öffnen.

Doch nicht jede Führungskraft fühlt sich mit Smalltalk wohl. Manche wissen nicht, wie sie ein Gespräch beginnen sollen, andere fürchten unangenehme Gesprächspausen. Die gute Nachricht: Smalltalk ist erlernbar. In diesem Beitrag bekommen Sie  praktische Tipps, wie Sie als Führungskraft authentisch und zielführend kommunizieren.

Die 5 goldenen Regeln für erfolgreichen Smalltalk

Damit Smalltalk locker und souverän wirkt, sollten Sie einige Grundregeln beachten:

1. Aktives Zuhören statt Monologe halten

Guter Smalltalk ist ein Dialog, kein Monolog. Stellen Sie  offene Fragen, hören Sie  aufmerksam zu und zeigen Sie  echtes Interesse an Ihrem Gegenüber.

2. Die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz

Smalltalk sollte sympathisch wirken, ohne zu privat zu werden. Wählen Sie  Themen, die verbinden, aber nicht zu persönlich sind.

3. Positive Themen wählen

Vermeiden Sie  negative oder kontroverse Themen wie Politik oder Kritik am Unternehmen. Besser sind neutrale, positive Themen wie Reisen, Trends oder berufliche Erfahrungen.

4. Körpersprache bewusst einsetzen

Eine offene Haltung, Augenkontakt und ein freundliches Lächeln vermitteln Souveränität und Nahbarkeit.

5. Gespräche gezielt lenken

Als Führungskraft können Sie  Smalltalk strategisch nutzen, um Brücken zu schlagen oder wichtige Themen elegant einzuleiten.

Hier einige bewährte Themen, die beim Smalltalk fast immer funktionieren

  • Reisen: „Haben Sie einen Geheimtipp für eine besondere Stadt?“ „Was fasziniert Sie besonders an diesem Land?“
  • Technologie & Innovationen: „Welche neuen Entwicklungen in Ihrer Branche finden Sie spannend?“
  • Bücher & Filme: „Welches Buch hat Sie zuletzt inspiriert?“

📌Mehr Tipps für wirkungsvolle Kommunikation?Hier weiterlesen!

Smalltalk in verschiedenen Führungssituationen – Praxis-Tipps

1. Smalltalk mit Mitarbeitenden

  • Meetings auflockern: Beginnen Sie mit einer lockeren Einstiegsfrage („Wie war dein Urlaub?“), um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.
  • Persönliche Nähe aufbauen: Nutzen Sie die Kaffeeküche oder gemeinsame Pausen, um authentisch ins Gespräch zu kommen.
  • Smalltalk als Brücke zu schwierigen Themen: Eine freundliche Gesprächseröffnung reduziert Anspannung.

2. Smalltalk mit Kund:innen & Geschäftspartner:innen

  • Netzwerken leicht gemacht: Finden Sie  schnell gemeinsame Interessen, indem Sie Fragen stellen wie: „Was haben Sie an diesem Vortrag besonders interessant gefunden?“
  • Dos & Don’ts im Kundengespräch:
    ✅ Interesse zeigen, aktiv zuhören und Gemeinsamkeiten finden.
    ❌ Keine politischen oder zu persönlichen Themen ansprechen.

3. Smalltalk auf Veranstaltungen und Konferenzen

  • Souverän Gespräche starten: Nutzen Sie  Fragen wie  „Was hat Sie an diesem Event besonders inspiriert?“.
  • Das Gespräch elegant beenden: „Es war spannend, sich mit Ihnen auszutauschen. Ich werde jetzt noch ein paar andere Leute kennenlernen.“

4. Smalltalk in unangenehmen Situationen

  • Peinliche Gesprächspausen überbrücken: „Das ist ein interessanter Punkt, was denken Sie dazu?“
  • Mit schwierigen Personen umgehen: Bleiben Sie höflich und  lenken Sie  das Gespräch geschickt auf ein neutrales Thema um.

📌Möchten Sie Ihre Kommunikations- und Smalltalk-Fähigkeiten gezielt verbessern?
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Smalltalk als Führungskraft souverän beherrschen?

Souveräner Smalltalk ist kein Talent, sondern Training. Im Auftritts-Coaching arbeiten wir an Ihren konkreten Situationen – vom Empfang bis zum Netzwerk-Event.

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Wie geht Smalltalk? 5 Techniken für den Business-Talk

5 Techniken für Business-Gespräche

„Wie geht Smalltalk?“ Diese Frage höre ich in fast jedem meiner Kommunikations-Seminare, und sie kommt selten von Menschen, die nichts zu sagen hätten. Sie kommt von Fachleuten und Führungskräften, die in der Sache absolut sicher sind und trotzdem ins Stocken geraten, sobald am Buffet jemand Fremdes neben ihnen steht. Smalltalk ist kein Talent, das man hat oder nicht hat, sondern ein Handwerk, das sich trainieren lässt. Für das Magazin News habe ich dazu einen Beitrag verfasst. Hier lesen Sie die erweiterte und aktualisierte Fassung.

Zuletzt aktualisiert: September 2026

Was ist Smalltalk und wozu dient er im Business?

Der Ethnologe Bronisław Malinowski (London School of Economics) prägte 1923 den Begriff „phatic communion“ für Sprache, die vor allem Verbundenheit herstellt und weniger Informationen transportiert. Genau das leistet Smalltalk im Berufsleben: Er baut das Vertrauen auf, auf dem später sachliche Gespräche aufsetzen. Wer Smalltalk als Zeitverschwendung abtut, unterschätzt seine Funktion als Beziehungsstarter.

Wie schnell solche Gespräche laufen, zeigt eine Studie von Tanya Stivers, Stephen C. Levinson und Kolleginnen und Kollegen (u. a. Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen; PNAS, 2009): Über zehn Sprachen hinweg liegt die Pause zwischen zwei Sprecherwechseln im Schnitt bei rund 200 Millisekunden. Wer sich seine Antwort erst zurechtlegen muss, kommt zu spät. Deshalb hilft Vorbereitung mehr als Spontaneität.

Tipp 1: Wie gelingt ein guter Einstieg ins Gespräch?

Der erste Satz entscheidet, ob ein Gespräch entsteht oder nur ein höfliches Nicken. Starten Sie mit einer offenen Frage, die sich nicht mit Ja oder Nein beantworten lässt und einen Bezug zur Situation hat. Das Wetter ist die Notlösung, der Kontext ist die bessere Wahl. Bewährt haben sich:

  • „Was hat Sie heute hierher geführt?“
  • „Welcher Programmpunkt war für Sie bisher der interessanteste?“
  • „Woran arbeiten Sie gerade, das Sie wirklich beschäftigt?“

Legen Sie sich vor jeder Veranstaltung drei solcher Fragen zurecht. Damit haben Sie die 200 Millisekunden im Griff.

Tipp 2: Warum sind Nachfragen wichtiger als eigene Geschichten?

Aktives Zuhören zeigt sich beim Smalltalk an einer einzigen Stelle: an der Nachfrage. Alison Wood Brooks (Harvard Business School) und Kolleginnen und Kollegen konnten zeigen, dass Menschen, die in Gesprächen mehr Fragen stellen, insbesondere Anschlussfragen, als sympathischer wahrgenommen werden (Journal of Personality and Social Psychology, 2017).

Ihre Praxisregel: Greifen Sie ein Schlüsselwort aus der Antwort auf und fragen Sie dazu weiter, bevor Sie selbst etwas erzählen. Aus „Ich komme gerade aus Lissabon“ wird „Was hat Sie dort beruflich hingeführt?“ und nicht „Ich war auch schon mal dort“. Dazu gehört volle Aufmerksamkeit, das Handy bleibt in der Tasche.

Tipp 3: Welche Themen eignen sich für Smalltalk?

Sicher sind Anreise, Veranstaltung, Reisen, Hobbys und aktuelle Ereignisse ohne Konfliktpotenzial. Politik und Religion lassen Sie zunächst außen vor, solange Sie Ihr Gegenüber nicht kennen. Bleiben Sie aber nicht ewig an der Oberfläche. Nicholas Epley (University of Chicago Booth School of Business) hat gemeinsam mit Michael Kardas und Amit Kumar gezeigt, dass Menschen tiefere Gespräche mit Fremden für unangenehmer halten, als sie tatsächlich sind (Journal of Personality and Social Psychology, 2022).

Nutzen Sie deshalb eine Themen-Treppe:

  • Stufe 1, Situation: Anreise, Veranstaltung, Ort
  • Stufe 2, Erfahrung: „Was war Ihr prägendster Moment in diesem Projekt?“
  • Stufe 3, Haltung: „Was ist Ihnen in Ihrer Arbeit besonders wichtig geworden?“

Steigen Sie nur eine Stufe höher, wenn Ihr Gegenüber Resonanz zeigt.

Tipp 4: Welche Rolle spielt die Körpersprache?

Ihre Körpersprache entscheidet, ob Ihr Gegenüber sich angesprochen oder abgefertigt fühlt. Drehen Sie Ihren Oberkörper zur Person, halten Sie Blickkontakt, ohne zu starren, und lassen Sie Ihre Schultern und Hände offen. Ein echtes Lächeln beim Einstieg wirkt stärker als jede Formulierung. Wenn Sie zu einer Gruppe dazustoßen, warten Sie auf eine Gesprächspause, treten Sie in den Kreis und zeigen Sie zuerst Interesse, bevor Sie etwas beitragen.

Tipp 5: Wie üben Sie Smalltalk im Alltag?

Übung macht den Meister, aber nur mit einem klaren Auftrag. Setzen Sie sich ein Mini-Ziel: pro Veranstaltung drei Gespräche mit Menschen, die Sie nicht kennen, oder pro Woche ein Gespräch im Aufzug, im Café oder in der Kaffeeküche. Notieren Sie danach eine Sache, die gut funktioniert hat. Selbstbewusstsein entsteht aus wiederholter Erfahrung, nicht aus Vorsätzen.

Bonus: Wie beenden Sie Smalltalk elegant?

Der Abschluss wird am häufigsten vergessen und bleibt dem Gegenüber am stärksten im Gedächtnis. Fassen Sie kurz einen Gedanken des Gesprächs zusammen, bedanken Sie sich und nennen Sie den nächsten Schritt: „Danke für den Tipp zu Lissabon, ich schicke Ihnen den Artikel gerne zu. Ich schaue jetzt noch kurz bei den Kolleginnen vorbei.“ Damit bleiben Sie positiv im Gedächtnis.

Häufige Fragen zu Smalltalk

Was tue ich, wenn mir mitten im Gespräch nichts mehr einfällt?

Greifen Sie auf die letzte Aussage Ihres Gegenübers zurück und fragen Sie nach: „Wie kam es dazu?“ oder „Was hat Sie daran überrascht?“ Eine ehrliche Nachfrage ist immer besser als ein Themenwechsel aus Verlegenheit.

Wie lange sollte Smalltalk dauern?

Bei Veranstaltungen sind drei bis zehn Minuten pro Gespräch üblich. Entscheidend ist, dass Sie den Abschluss aktiv gestalten und nicht warten, bis das Gespräch versandet.

Ist Smalltalk in Führungspositionen anders?

Ja, denn hier kommen Statusdynamik und Erwartungen hinzu. Mehr dazu lesen Sie in meinem BeitragSmalltalk für Führungskräfte.

Quellen

  • Malinowski, B. (1923): The Problem of Meaning in Primitive Languages. In: Ogden, C. K. & Richards, I. A.: The Meaning of Meaning. London.
  • Stivers, T. et al. (2009): Universals and cultural variation in turn-taking in conversation. Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
  • Huang, K., Yeomans, M., Brooks, A. W., Minson, J., Gino, F. (2017): It doesn’t hurt to ask: Question-asking increases liking. Journal of Personality and Social Psychology.
  • Kardas, M., Kumar, A., Epley, N. (2022): Overly shallow? Miscalibrated expectations create a barrier to deeper conversation. Journal of Personality and Social Psychology.

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Gute Kommunikation im Job und privat

10 ultimative Tipps für mehr Erfolg

Kommunikation ist eine Schlüsselkomponente für beruflichen und persönlichen Erfolg. Ob im Job oder im Privatleben, die Art und Weise, wie wir kommunizieren, beeinflusst maßgeblich unsere Beziehungen und unseren Erfolg.

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Als Kommunikations-Trainerin werde ich immer wieder nach meinenultimativen Tipps für eine gute Kommunikationgefragt. Kommunikationserfolg ist lernbar!

Hier sind zehn Tipps, wie Sie Ihre Kommunikation verbessern und erfolgreicher gestalten können:

  1. Aktives Zuhören: Eine erfolgreiche Kommunikation beginnt mit aktivem Zuhören. Konzentrieren Sie sich darauf, was der Gesprächspartner sagt, ohne bereits deine eigene Antwort zu planen. Dies zeigt Respekt und ermöglicht eine tiefere Verbindung.
  2. Klarheit und Präzision: Vermeidn Sie vage Formulieren. Drücken Sie sich stattdessen klar und präzise aus. Dies gilt besonders im beruflichen Kontext, wo Missverständnisse vermieden werden sollten. Klare Kommunikation fördert auch ein reibungsloses Arbeitsumfeld.
  3. Ehrliches und konstruktives Feedback: Sowohl im Job als auch im Privatleben ist konstruktives Feedback entscheidend. Teilen Sie Ihre Meinung offen, jedoch respektvoll, und zeigen Sie Bereitschaft, selbst Feedback anzunehmen. Dadurch entsteht eine offene Kommunikationskultur.
  4. Kommunikationsmittel gezielt einsetzen: Wählen Sie das geeignete Kommunikationsmittel für den jeweiligen Zweck. Manchmal ist ein persönliches Gespräch effektiver als eine E-Mail. Achten Sie darauf, dass das Kommunikationsmittel den Anforderungen der Situation entspricht.
  5. Körpersprache beachten: Nonverbale Signale spielen eine große Rolle in der Kommunikation. Achten Sie auf die Körpersprache, um sicherzustellen, dass sie im Einklang mit Ihren Worten steht. Ein offenes und freundliches Auftreten sowie eine passende Gestik verstärkt die Botschaft.
  6. Emotionale Intelligenz entwickeln: Verstehen und kontrollieren Sie die eigenen Emotionen, und seien Sie einfühlsam gegenüber den Emotionen anderer. Emotionale Intelligenz fördert Verständnis und verbessert die zwischenmenschlichen Beziehungen.
  7. Kommunikationsbarrieren überwinden: Identifizieren Sie mögliche Barrieren wie kulturelle Unterschiede oder unterschiedliche Kommunikationsstile. Passen Sie Ihre Kommunikation dem Gegenüber an, um Missverständnisse zu vermeiden.
  8. Selbstbewusstsein stärken: Ein gesundes Selbstbewusstsein ist entscheidend für eine erfolgreiche Kommunikation. Selbst-Bewusstsein beginnt mit dem Bewusstsein über die eigenen Stärken. Das schafft Vertrauen und fördert die Selbstwirksamkeit.
  9. Grenzen setzen: Klare Kommunikation beinhaltet auch das Setzen von Grenzen. Seien Sie klar und deutlich, wenn es um die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen geht, sowohl im beruflichen als auch im persönlichen Kontext.
  10. Kontinuierliche Verbesserung: Kommunikation ist eine Fähigkeit, die kontinuierliche Pflege und Wiederholung erfordert. Dazu gehört auch die Bereitschaft, die eigenen Kommunikationsfähigkeiten durch Schulungen, Bücher oder Coaching weiterzuentwickeln. Der Wille zur Verbesserung ist der Schlüssel zum langfristigen Erfolg.

Weitere Tipps für erfolgreiche Kommunikation habe ich für Sie in diesem YouTube Video10 Tipps für gute Kommunikation anschaulich zusammengefasst. Gerne unterstütze ich auch Sie mit einem individuellen Training oder fragen Sie für Ihr Unternehmen ein firmeninternes Kommunikationsseminar an.

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Kommunikation, die klar und wertschätzend wirkt?

Im Seminar Verbal Power 2.0 trainieren Führungskräfte wertschätzende und klare Kommunikation – gerade dann, wenn es schwierig wird.

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Aktives Zuhören

Aktives Zuhören ist eines der wichtigsten Tools in der Kommunikation, manche nennen es auch die Königsdisziplin der Gesprächsführung, andere eine sozial-kommunikative Handlungskompetenz. In einer Zeit, in der Kommunikation oft auf schnelle und oberflächliche Weise stattfindet, ist die Fähigkeit, aktiv zuzuhören, ein wertvolles Werkzeug, um Beziehungen zu verbessern, Missverständnisse zu vermeiden und echte Verbindungen aufzubauen. Aktives Zuhören zielt es darauf ab, Gesprächspartner:innen besser zu verstehen –  gleichermaßen im Job wie auch privat. Denn oft sind wir mit unseren Gedanken ganz woanders oder wir konzentrieren uns viel zu stark darauf, was wir selbst sagen möchten oder spielen in Gedanken schon unsere Antwort durch, statt einmal zu hören, was das Gegenüber zu sagen hat und ausdrücken möchte.

Was genau ist Aktives Zuhören?

Es geht weit über das bloße Hören von Worten hinaus. Aktives Zuhören beinhaltet die volle Aufmerksamkeit und Konzentration auf das Gesagte. Es bedeutet, nicht nur die Worte zu hören, sondern auch die Emotionen, die dahinter liegen, wahrzunehmen und zu verstehen. Es geht darum, den Sprecher in den Mittelpunkt zu stellen und sein Gesagtes wirklich anzuerkennen. Das Aktive Zuhören hat zwei wichtige Komponenten:

  • Informationen aufnehmen
  • die Gefühle und Empfindungen des Sprechers zu erfassen.

Wir hören in einem Gespräch aktiv zu, wenn wir uns bemühen, sowohl die Sachinhalte als auch die Beziehungsinhalte wahrzunehmen und zu verstehen. Durch diese Aufmerksamkeit wird die Kommunikation erleichtert. Mit aktivem Zuhören zeigen SieInteresse, mehr zu der getätigten Aussage zu erfahren, weil Sie dem Gesprächspartner oder der Gesprächspartnerin signalisieren, dass Sie das Gesagte wirklich verstehen wollen.

Im Prinzip heißt das, der Gesprächspartnerin oder dem Gesprächspartner die volleAufmerksamkeitzu schenken und sich während des Zuhörens folgende Fragen zu stellen:Was sagt mein Gesprächspartner? Was meint er? Was will er damit erreichen?

Welche Vorteile hat das Aktive Zuhören?

Aktives Zuhören hat viele Vorteile. Es ermöglicht eine effektivere Kommunikation, da Missverständnisse reduziert werden. Indem wir uns auf das Gesagte konzentrieren und auf die Emotionen des Sprechers eingehen, können wir ein tieferes Verständnis entwickeln und somit bessere Antworten geben. Es fördert auch das Vertrauen und die Beziehungen, da Menschen sich wertgeschätzt und respektiert fühlen, wenn sie wissen, dass sie gehört werden.

Warum Aktives Zuhören ein entscheidendes Führungsinstrument ist?

In Zeiten der ständigen Reizüberflutung ist unsere Aufmerksamkeitsschwelle niedriger geworden. Sehr oft hören wir nur mit einem halben Ohr zu oder sind in Gedanken schon beim Konstruieren der eigenen Antwort und hören damit auch nur die Hälfte. Das kann zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen führen. Sobald man mit den Gedanken abschweift, gehen wichtige Informationen verloren und das Gegenüber gewinnt schnell den Eindruck, er wird nicht richtig wahrgenommen. Das wiederum führt zu Demotivation und oft auch zum Vertrauensbruch. Viele erfolgreiche Unternehmer:innen wie beispielsweise Steve Jobs haben Ihren Mitarbeiter:innen viel Raum zum Reden und zum Austausch gegeben und das Aktive Zuhören geradezu institutionalisiert, um die Sichtweisen und Ideen ihrer Mitarbeitenden zu verstehen und einfliessen zu lassen.

Wie Sie in 3 Schritten effektiver kommunizieren:

So funktioniert Aktiv Zuhören:

Fokus auf den Gesprächspartner, die Gesprächspartnerin – ohne Ablenkungen dem Gegenüber die volle Aufmerksamkeit schenken, indem Sie

  1. Paraphrasieren: das ist das sinnvolle Wiederholen des Gesagten. Dabei wiederholt man die Aussage des Senders noch einmal in eigenen Worten, so wie man es verstanden hat. Sie meinen, dass… Sie glauben….Wenn ich Sie richtig verstehe… Der Gesprächspartner erkennt, ob man seine Aussage richtig verstanden hat.
  2. Verbalisieren: dabei werden die Gefühle des Gegenübers gespiegelt. Es werden die vermittelten Emotionen des Senders in eigene Worte verpackt. Beispiel: Ich kann dir richtig ansehen, wie sehr dich das Verhalten der Kollegin verletzt hat…. Ich verstehe, dass Sie enttäuscht sind…
  3. Nachfragen: gute Fragen sind die halbe Miete für gute Gespräche. Das Stellen von W-Fragen  ist eine gezielte Methode, damit die Aussage klarer wird. Zum Beispiel bei Arbeitsaufträgen oder in der Auftragsklärung ist das Nachfragen extrem wichtig, um zu erkennen, ob beide Parteien das gleiche Ziel vor Augen haben. Mit Nachfragen werden Missverständnisse vermieden. Verständnis ist Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation.

Aktives Zuhören hat viel mitWertschätzungzu tun. Wertschätzung zeigt man,

  • indem man den Standpunkt des Gegenübers verstehen möchte
  • Wert der Gedanken und Gefühle des Anderen anerkennt
  • mit Worten und Taten Anerkennung kommuniziert

Wenn man sich wirklich auf ein Gespräch einlässt, kann man viel über sein Gegenüber lernen – über seine Erwartungen, Ziele und Sichtweisen. In meinen Seminaren„Wertschätzende Kommunikation“und„Moderation“sowie im Workshop „SAG ES – aber richtig“ und in den Einzel-Trainings üben die Teilnehmer:innen auch die Techniken des Aktiven Zuhörens. Gerne lade ich Sie zu einem unverbindlichen Gespräch ein, wenn auch Sie diese Kommunikations-Technik perfektionieren möchten.Hier unverbindlich anfragen!


Nächster Schritt

Zuhören als Führungskompetenz trainieren?

Im Seminar Verbal Power 2.0 trainieren Führungskräfte wertschätzende und klare Kommunikation – gerade dann, wenn es schwierig wird.

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