Tipps, die Sie im Beruf und Ihrer Karriere weiterbringen

Eine positive Fehlerkultur entwickeln

„Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen!“

In unserer Gesellschaft neigen wir dazu, Fehler als Defizit zu betrachten, anstatt als Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Viele von uns denken ungern an ihre Schulzeit zurück, aus verschiedenen Gründen, darunter auch der Umgang mit Fehlern im Schulsystem. Fehler und Schwächen gelten oft als Zeichen des Versagens. Jeder Fehler wird markiert und je mehr Fehler ein Schüler macht, desto schlechter werden die Noten. Gespräche zwischen Lehrern und Schülern konzentrieren sich oft ausschließlich auf Fehler, anstatt auch positive Aspekte hervorzuheben oder Fehler als natürlichen Bestandteil des Lernprozesses anzuerkennen. Dies führt dazu, dass in der Schule die Vermeidung von Fehlern oberste Priorität hat. Doch diese Herangehensweise ist kontraproduktiv, denn dasGehirn lernt aus Fehlern. Wer versucht, Fehler zu vermeiden, traut sich weniger, verliert an Selbstbewusstsein und Eigeninitiative.

Der Spruch „Aus Fehlern wird man klug“ ist bekannt. Wir können alle lernen, positiv mit Fehlern umzugehen, anstatt bei jeder Kleinigkeit eine Katastrophe heraufzubeschwören. Eine positive Fehlerkultur beginnt mit der Akzeptanz von Fehlern. Fehler sind nichts, wofür man sich schämen muss. Sie sind Ansporn, Dinge zu verbessern. Fehler sollten als Teil des Weges betrachtet werden, der zum Ziel führt. Ähnlich wie die japanische Kaizen-Philosophie, die besagt, dass es immer etwas zu verbessern gibt.

Eine positive Fehlerkultur betrachtet Fehler sachlich undtrennt zwischen Person und Handlung. Niemand ist perfekt, daher können Fehler passieren. Es geht nicht darum, wer den Fehler gemacht hat, sondern wie er passiert ist. Bewusstsein darüber, dass aus Fehlern neue Ideen und Entwicklungen entstehen können, ist entscheidend.

Als Führungskraft ist es wichtig, Fehler einzugestehen und das Lernpotenzial zu verdeutlichen. Durch Offenheit und Ehrlichkeit ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, Ihnen zu folgen und Fehler schneller zuzugeben, was oft Schaden verhindern kann.

Merkmale einer positiven Fehlerkultur:

  1. Offener Umgang mit Fehlern
  2. Respekt für Fehlereingeständnisse
  3. Fokus auf Lösungen und die Zukunft

Zu einer positiven Fehlerkultur gehört auch einekonstruktive Feedback-Kultur und Kommunikation. Offene Kommunikation ohne Strafen ermutigt Mitarbeiter, Fehler zuzugeben, was die Möglichkeit einer schnellen Behebung des Schadens erhöht. Eine positive Fehlerkultur steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter, fördert ihre Entwicklung und erhöht ihre Motivation. Das Ignorieren von Fehlern hemmt die Entwicklung und verhindert Lösungen und Innovationen.

Für Führungskräfte bedeutet dies Selbstreflexion und Überprüfung ihrer eigenen Fehlerkultur. Eine positive Einstellung zur Fehlerkultur und ein konstruktiver Umgang mit Fehlern fördern eine wertschätzende Kommunikation und lösungsorientiertes Handeln. Wenn ein Mitarbeiter einen Fehler zugibt, sollte dies als Chance betrachtet und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, wie solche Fehler vermieden werden können.

Gemäss dem Motto von Henry Ford:Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen!

Sie möchten Ihren Umgang mit Fehlern analysieren und vom Problemdenken hin zu Lösungen kommen, sehr gerne berate ich Sie.Schreiben Sie mir gerne Ihr Anliegen!


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Eine Fehlerkultur aufbauen, die Lernen ermöglicht?

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Workshops und Meetings mit der Moderations-Methode erfolgreich gestalten

Was ist der Vorteil der Moderations-Methode?

Die Moderations-Methode ist das inhaltslose Begleiten und Steuern eines Prozesses innerhalb einer Gruppe – bei Workshops, Meetings, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen. Dabei hat der Moderator einen Blick auf das Thema und das Ziel, ordnet und strukturiert die Inhalte und Beiträge aus der Gruppe, aktiviert die Teilnehmer und lädt zur Interaktion ein. Im sogenannten Interaktions-Dreieck zwischen Moderator, Thema und Gruppe übernimmt der Moderator auch den Beziehungsaufbau, gibt Hilfestellung, löst Konflikte und steuert den Informationsfluss. Auch soll der Moderator Transparenz rund um das Thema und seine Hintergründe beziehungsweise die Ziele liefern. Ein guter Moderator motiviert die Teilnehmer zudem, sich aktiv am Prozess zu beteiligen, er achtet auf die Zeit und er fasst die Ergebnisse zusammen. Dabei rückt seine eigene Meinung in den Hintergrund.

Was braucht ein Moderator für diesen Arbeitsprozess?

In erster Linie braucht ein Moderator Organisationstalent und eine gute Kommunikations-Fähigkeit beziehungsweise Empathie. Er muss sich um ein gutes Klima zwischen den Teilnehmern ebenso kümmern wie um die Motivation der Gruppe. Er soll die gängigen Fragetechniken beherrschen und aktiv zuhören können. Er braucht Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen, um die Gruppe und den Arbeitsprozess steuern zu können und natürlich auch Konfliktfähigkeit. Er muss sachlich bleiben, geht lösungsorientiert vor und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Um die angestrebten Ergebnisse zu erreichen, sollte der Moderator auch zielorientiert sein und in seinem Werkzeugkoffer über genügend Techniken und Verfahren haben, um den Gruppen-Prozess situativ sinnvoll steuern zu können.

Warum ist Moderation so wichtig?

Moderation ist der Schlüssel zu erfolgreichen Online-Meetings aus mehreren Gründen:

  1. Struktur und Fokus: Ein Moderator sorgt dafür, dass das Meeting strukturiert abläuft und auf das Ziel ausgerichtet ist. Dadurch wird vermieden, dass die Teilnehmer sich in endlosen Diskussionen verlieren oder vom eigentlichen Thema abkommen.
  2. Chancengleichheit: In großen Meetings kann es schwierig sein, jedem Teilnehmer die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern. Ein Moderator kann sicherstellen, dass alle zu Wort kommen und niemand übersehen wird.
  3. Zeitmanagement: Moderatoren sind dafür verantwortlich, die Zeit im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass das Meeting pünktlich endet. Dies ist besonders wichtig, da viele Menschen vollgepackte Terminkalender haben.
  4. Konfliktlösung: Konflikte und Meinungsverschiedenheiten können in Meetings auftreten. Ein guter Moderator kann diese Konflikte erkennen und effektiv lösen, um den Gesprächsfluss aufrechtzuerhalten.
  5. Teilnehmerengagement: Durch interaktive Elemente wie Umfragen, Fragen und Diskussionen kann ein Moderator sicherstellen, dass die Teilnehmer aktiv am Meeting teilnehmen und nicht einfach nur passiv zuhören.

Erfolgreich mit Moderation

Wenn man den Moderator mit einem Steuermann vergleicht, dann setzt er die Segel und hält das Ruder fest in der Hand. Wenn der Moderator erfolgreich sein will, sollte er das Zitat von Jürg Meier festzurren:

„Nur wer weiß, wo er hinsegeln will, setzt die Segel richtig.“

Daher sind eine gute Vorbereitung für eine Business-Moderation für Workshops, Meetings und Besprechungen und das Einsetzen von erprobtenModerations-Methodender Schlüssel zum Erfolg. Wenn Sie beliebte und bewährte Moderationsmethoden kennenlernen möchten, empfehle ich Ihnen mein neuesE-Book Führungsinstrument Moderationoder meinE-Book „Methodenkoffer Moderation“. In diesem praktischen E-Book finden Sie 22 beliebte Tools, die Sie einfach und effizient bei Ihren Business-Moderationen einsetzen können, um gut zu starten, um den Kreativitätsprozess anzuregen, um dem Meeting eine Struktur zu geben, eine Entscheidung herbeizuführen oder eine Gruppenarbeit zu steuern. Neugierig geworden?


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Moderationsmethoden sicher anwenden?

Gute Moderation ist ein Führungsinstrument. Im Moderations-Coaching trainieren Sie Meetings, Workshops und Diskussionen, die Ergebnisse liefern. Kompakter Einstieg: das E-Book.

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Moderation von Meetings

Moderation von Online-Meetings und Workshops als Erfolgsgarant

Wer kennt es nicht seit dem Jahr 2020? Ein Online-Meeting jagt das nächste, die Gespräche sind öd, manche Teilnehmer reden endlos, andere kommen nie zu Wort und am Ende versanden die Aufgaben im Nirwana. Gute Meetings brauchen eine Moderation, das ist bei Online- oder Hybrid-Meetings oder Telefonkonferenzen noch viel evidenter als bei Präsenz-Besprechungen.

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Vorteile von Moderation in Online-Meetings

Die Aufgabe der Moderation ist das Lenken und Steuern von Gesprächen, Besprechungen, Diskussionen, Workshops etc, um ein Ziel zu erlangen. Dabei fungiert der Moderator, die Moderatorin in der Regel als unbeteiligter, neutraler Begleiter. Der Moderator, die Moderatorin unterstützt alle Teilnehmer, insbesondere auch die zurückhaltenden, Beiträge zu äußern und bremst dominante Redner. ModeratorInnen von Online-Meetings geben den Rahmen vor, sorgen für Gleichgewicht bei den Wortmeldungen undunterstützen die Gruppe bei einer Entscheidungsfindung. Die Moderation, der Moderator ist dafür zuständig, dass das Gespräch beim Thema bleibt und muss ausufernde Diskussionen einschränken beziehungsweise die Teilnehmer wieder zurückholen zum eigentlichen Thema.

Meeting-Effizienz steigern

Die Moderato:innen sorgen auch dafür verantwortlich, dassdie vorgegebene Zeit eingehaltenwird und dass das Gespräch in dieser Zeit auchzu einem Ergebnis kommt beziehungsweise die Arbeitsaufträge verteilt sind und ein Protokoll erstellt wird.

Moderierende eines Online-Meetings sollten daher gängige Methoden der Themenbearbeitung und die nötigen Online-Tools dazu wie Whiteboard, Miro etc sowie verschiedene Interventions-Techniken beziehungsweise Frage-Techniken kennen. Ist der Moderator, die Moderatorin die Führungskraft, dann er/sie sollte natürlich auchgutes Feedbackgeben können und wissen, wie man herausfordernde Situationen meistert.

Was muss man als Moderator:in können und tun?

  • Gedankenaustausch fördern
  • Prozesse strukturieren
  • Teilnehmer:innen aktivieren und motivieren
  • Auf die Einhaltung der Regeln achten
  • Offenheit und Transparenz schaffen
  • Vorhandene Potentiale nützen
  • Vorgegebenen Zeitrahmen einhalten
  • Ergebnisse visualisieren, zusammenfassen und sichern

Die Rolle der Moderatorin, des Moderators ist vielfältig und anspruchsvoll

  1. Meeting-Vorbereitung: Ein Moderator sollte das Meeting im Voraus gründlich vorbereiten, einschließlich der Erstellung einer Agenda und der Auswahl der richtigen Technologie.
  2. Begrüßung und Einführung: Zu Beginn des Meetings sollte der Moderator die Teilnehmer begrüßen, die Agenda vorstellen und die Meeting-Richtlinien erläutern.
  3. Gesprächsleitung: Während des Meetings ist der Moderator dafür verantwortlich, den Gesprächsfluss zu steuern, Fragen zu stellen, Diskussionen zu moderieren und sicherzustellen, dass alle Teilnehmer gehört werden.
  4. Zeitmanagement: Der Moderator muss die Zeit im Auge behalten und sicherstellen, dass das Meeting gemäß der Agenda voranschreitet.
  5. Interaktive Elemente: Ein Moderator kann Umfragen durchführen, Fragen stellen oder Gruppenaktivitäten organisieren, um das Engagement der Teilnehmer zu fördern.
  6. Konfliktlösung: Falls Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten auftreten, sollte der Moderator diese diplomatisch angehen und nach Lösungen suchen.
  7. Zusammenfassung und Abschluss: Am Ende des Meetings sollte der Moderator die wichtigsten Punkte zusammenfassen, nächste Schritte besprechen und sich bei den Teilnehmern bedanken.

Online-Meetings mit der Geheimwaffe Moderation besser machen! So gelingt es:

  1. Gute Vorbereitung inklusive Technik-Check und fundierte Planung
  2. Regeln erstellen und auf die Etikette achten
  3. Aufmerksamkeit der Teilnehmer fokussieren
  4. Interaktion ermöglichen und soziale Präsenz schaffen
  5. Breakout-Sessions in Kleingruppen einplanen
  6. Die richtigen Tools zur Präsention einsetzen – ABER: weniger ist mehr!
  7. Moderator:innen haben die Aufgabe, zu lenken, Orientierung zu schaffen, zu motivieren und zur Effizienz des Meetings beizutragen

Tipps für eine erfolgreiche Moderation

  • Klare Kommunikation: Moderator:innen sollten sich klar und verständlich ausdrücken, damit die Teilnehmenden den Gesprächsverlauf nachvollziehen können.
  • Empathie: Empathie ist wichtig, um auf die Bedürfnisse und Emotionen der Teilnehmer:innen einzugehen.
  • Technische Kompetenz: Der Moderator, die Moderatorin sollte mit der genutzten Technologie vertraut sein, um technische Probleme schnell lösen zu können und auch wichtige Tools für Online-Brainstorming oder Kollaboration kennen.
  • Flexibilität: Flexibilität ist entscheidend, da Meetings nicht immer nach Plan verlaufen.
  • Methodenvielfalt: Moderator:innen sollten einen großen Methodenkoffer bereithalten, um flexibel auf verschiedene Situationen reagieren und das Meeting effizient zum Ziel führen zu können. Tipp: Lesen Sie mein E-Book Führungsinstrument Moderation. Darin beschreibe ich 33 wirkungsvolle Methoden für Meetings, Besprechungen und Workshops

Moderation ist zweifellos die Geheimwaffe für erfolgreiche Online-Meetings. Sie trägt dazu bei, die Effizienz zu steigern, die Teilnehmer einzubeziehen und sicherzustellen, dass Meetings produktiv sind. Wenn Sie also das nächste Mal ein Online-Meeting planen, vergessen Sie nicht, einen Moderator oder eine Moderatorin einzubeziehen – denn eine gut moderierte Sitzung kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.

Möchten Sie gerne in das Thema Moderation eintauchen und brauchen Sie Inputs für gelungene Moderationen in Präsenz- oder Online-Settings, gerne biete ich Ihnen ein individuelles Training zu diesem Thema an.Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch!


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