Tipps, die Sie im Beruf und Ihrer Karriere weiterbringen
Meetings scheitern nicht an Menschen – sie scheitern an fehlender Führung im Raum
Keine Agenda. Kein Ziel. Keine Entscheidung. Und am Ende: volle Kalender, leere Ergebnisse. Was ich seit über 30 Jahren in Unternehmen, Organisationen und der öffentlichen Verwaltung erlebe, ist kein Einzelfall – es ist Systemversagen. Meetings werden abgehalten. Aber sie werden nicht geführt. Und genau das ist der Unterschied.
Das Muster, das sich wiederholt
Wer regelmäßig in Meetings sitzt, kennt diese Situationen:
- Meetings ohne Agenda oder klare Verantwortlichkeiten
- Meetings ohne definiertes Ziel
- Meetings, in denen eine Person endlos redet
- Meetings, in denen Entscheidungen vertagt statt getroffen werden
- Meetings, in denen Alphatiere dominieren – und leise Expert:innen schweigen
- Meetings, in denen kreative Ideen reflexartig niedergeschlagen werden
Alle sind anwesend. Alle wirken beschäftigt. Und dennoch gibt es kein Ergebnis.
Was dabei systematisch verwechselt wird:
- Lautstärke ersetzt keine Kompetenz.
- Reden ist keine Entscheidung.
- Anwesenheit ist kein Beitrag.
Ein Meeting ohne Struktur ist kein Arbeitsinstrument – es ist ein soziales Ritual. Es bindet Zeit, verbraucht Energie, kostet Geld und erzeugt keinen Mehrwert. Die Folge: Frustration, Stillstand, leere Kilometer.
6 Gründe, warum Meetings wirkungslos bleiben
1. Keine Agenda – keine Orientierung
Ein Meeting ohne Agenda ist wie ein Schiff ohne Kompass: alle wirken beschäftigt, aber niemand steuert auf ein klares Ziel zu. Die Forschung ist eindeutig: Meetings ohne vorab kommunizierte Agenda dauern länger, sind ineffizienter und führen seltener zu verbindlichen Ergebnissen. Ist das Ziel nicht vorab definiert, ist das Ergebnis Zufall – und häufig Frust.
2. Die Ein-Personen-Show statt Dialog
Sie kennen das: Eine Person dominiert, denkt laut, kreist um Probleme – und blockiert Raum und Zeit für alle anderen. Das Team wird zur passiven Zuhörerschaft. Leise Expert:innen ziehen sich zurück. Perspektiven gehen verloren. Austausch findet nicht statt. Vielreden ersetzt keine Führung.
3. Entscheidungen werden vertagt
Es wird diskutiert, reflektiert, abgewogen – doch entschieden wird selten. Die Ursachen sind meist dieselben:
- Verantwortlichkeiten sind unklar.
- Erwartungen an Ergebnisse wurden nie definiert.
- Informationslücken dienen als Vorwand.
- Angst vor Fehlentscheidungen lähmt.
4. Alphatiere dominieren –
Expertise verstummt
Wer am lautesten spricht, prägt den Raum. Das bedeutet nicht, dass dieser Beitrag der relevanteste ist. Die Konsequenzen sind gravierend:
- Fachexpertise bleibt unausgesprochen.
- Subtile, aber entscheidende Hinweise gehen verloren.
- Gruppendruck verstärkt Dominanzstrukturen.
5. Ideen werden erstickt, bevor sie wachsen
Das kreative Potenzial einer Gruppe wird oft im Keim erstickt – durch reflexartige Abwehr:
- „Das haben wir schon immer so gemacht.“
- „Zu riskant.“
- „Nicht relevant.“
- „Das bringt doch alles nichts.“
Innovation scheitert selten an fehlenden Ideen. Sie scheitert an Haltung.
6. Kein Ziel, keine Verantwortlichkeit
Wenn niemand weiß, wohin die Reise gehen soll – und wer was bis wann macht – bleibt jedes Meeting ein Zusammentreffen ohne Wirkung. Ein Meeting ohne Ziel ist eine Einladung zur Zeitverschwendung.
Warum professionelle Moderation den Unterschied macht
Gute Meetings entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis bewusster Führung – und häufig professioneller Moderation.
Meine Erfahrung aus der Praxis: Dort, wo Meetings professionell moderiert werden, steigt nicht nur die Effizienz. Es steigen auch Vertrauen, Beteiligung und Verantwortungsbereitschaft im Team.
Moderation schafft Struktur und Fokus:
- Klare Ziele vor dem Meeting
- Saubere Agenda mit Zeitmanagement
- Verbindliche Entscheidungslogik
Moderation ermöglicht echte Teilhabe:
- Leise Stimmen werden gehört.
- Ideen werden weiterentwickelt statt abgeschmettert.
- Konflikte werden produktiv bearbeitet.
Moderation schafft Verbindlichkeit:
- Entscheidungen werden festgehalten.
- Nächste Schritte klar definiert.
- Verantwortlichkeiten namentlich benannt.
Meeting-Kompetenz kann man lernen
Das Gute daran: Wirkungsvolle Meetings sind keine Frage des Talents – sie sind eine Frage der Kompetenz. Und Kompetenz ist trainierbar.
Ich biete dazu gezielte 1:1 Trainings an – für Führungskräfte, die Meetings endlich als Führungsinstrument nutzen wollen, statt sie zu erdulden.
Einen kompakten Einstieg bietet mein E-Book „Führungsinstrument Moderation“ – praxisnah, direkt umsetzbar, ohne Theorie-Ballast:

Ein Mann im Anzug, der Auftrittskompetenz demonstriert, drückt eine virtuelle Taste mit der Aufschrift „EXIT“ auf einer transparenten Touchscreen-Oberfläche vor einem blauen Hintergrund mit Farbverlauf.
Souverän bleiben, wenn’s unangenehm wird: Exit-Strategien lernen
Manchmal ist Schweigen wirklich Gold.
Vor allem dann, wenn ein Gespräch eskaliert, ein Angriff persönlich wird oder ein vermeintlicher Dialog schlichtweg eine Einbahnstraße ist. Doch anstatt einfach „auszusteigen“, geht es im professionellen Umfeld darum, den Gesprächsausstieg bewusst zu gestalten – respektvoll, klar und souverän.
Warum ein geplanter Exit wichtig ist
In heiklen Gesprächssituationen verlieren viele Menschen ihre innere Ruhe. Emotionen übernehmen das Steuer, spontane Rechtfertigungen oder Gegenangriffe folgen – und die Wirkung ist dahin.
Eine durchdachte Exit-Strategie hilft, die eigene Haltung zu bewahren, Grenzen zu setzen und gleichzeitig den professionellen Rahmen zu halten.
Denn wer einen guten Ausstieg beherrscht, zeigt Stärke – nicht Schwäche.
Drei Ebenen des Gesprächs-Exit
- Innerer Exit – sich selbst stabilisieren
Bevor du reagierst, atme. Klingt banal, ist aber entscheidend. Eine bewusste Pause unterbricht den Automatismus und verhindert, dass Emotionen die Führung übernehmen. Mein persönlicher Tipp und Helfer, der mich schon viele Jahre begleitet: ALI – Atmen, Lächeln, Innehalten
➤ Gedanke für den Moment: „Ich bleibe ruhig – das ist nur ein Gespräch, kein Angriff auf meine Person.“
2. Verbaler Exit – elegant formulieren
Professionelle Exit-Sätze signalisieren Haltung. Sie helfen, den Dialog zu beenden, ohne Türen zuzuschlagen.
Beispiele:
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„Ich merke, das Gespräch führt uns gerade nicht weiter. Ich schlage vor, wir setzen es fort, wenn sich die Emotionen gelegt haben.“
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„Lassen Sie uns das Thema zu einem späteren Zeitpunkt sachlich weiterführen.“
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„Ich nehme Ihre Sichtweise zur Kenntnis – und denke darüber nach.“
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„Ich respektiere Ihre Meinung, sehe es aber anders.“
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„Dazu möchte ich mich jetzt nicht äußern.“
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3. Strategischer Exit – die Gesprächsführung bewusst beenden
Wenn du in einer Führungs- oder Moderationsrolle bist, kannst du den Ausstieg aktiv gestalten:
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Rahmen setzen: „Wir sind hier, um Lösungen zu finden, nicht um Schuldige zu suchen.“
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Neutralisierung: „Ich schlage vor, wir halten kurz inne – das Gespräch läuft gerade in eine emotionale Richtung.“
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Verschieben: „Ich nehme den Punkt mit, und wir klären das in einem separaten Setting.“
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Abschluss durch Fokus: „Wir fassen kurz zusammen, was heute möglich ist – alles Weitere gehört in einen eigenen Termin.“
Was gute Exit-Kommunikation ausmacht
Eine gute Exit-Strategie lebt von Klarheit, innerer Ruhe und Empathie. Sie schützt dich selbst, wahrt die Beziehungsebene und sorgt dafür, dass Professionalität auch in kritischen Momenten spürbar bleibt.
💡 Tipp aus der Praxis:
Trainiere deine Exit-Sätze vorab.
So reagierst du nicht impulsiv, sondern mit Bedacht – selbst dann, wenn dich ein Angriff überrascht.
Fazit
Exit-Strategien sind kein „Weglaufen“, sondern ein Zeichen kommunikativer Reife.
Wer lernt, Gespräche konstruktiv zu beenden, wahrt seine Energie, schützt Beziehungen und bleibt souverän.
Denn manchmal ist die klügste Antwort: keine – sondern ein klarer, respektvoller Schlussstrich.
Ob im Führungsalltag, in Meetings oder im Kundengespräch – schwierige Situationen gehören dazu. Entscheidend ist, wie Sie aus ihnen herausgehen.
Wenn Sie lernen möchten, Gespräche klar, wertschätzend und souverän zu beenden, freue ich mich über Ihre Nachricht oder ein kurzes Erstgespräch.
Jetzt Termin vereinbaren oder Inhouse-Angebot anfragen:
Wie Sie mit Körpersprache im Beruf punkten
In unserer Arbeitswelt ist Kommunikation ein entscheidender Erfolgsfaktor. Kommunikation gehört zu den Top Führungsskills. Doch nicht alle Nachrichten werden durch Worte übermittelt. Ein großer Teil unserer Kommunikation findet nonverbal statt, durch unsere Körpersprache. In diesem Blog-Beitrag erkunden wir, wie Sie Ihre Körpersprache bewusst einsetzen können, um im Beruf zu punkten und erfolgreich zu sein.
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1. Was ist Körpersprache und wie wirkt sie in der Kommunikation?
Körpersprache ist die nonverbale Form der Kommunikation, die durch Gesten, Mimik, Haltung und Bewegungen des Körpers ausgedrückt wird. Während Worte uns explizit sagen, was jemand denkt oder fühlt, vermittelt die Körpersprache oft subtile, aber dennoch kraftvolle Botschaften über unsere Emotionen, Absichten und Einstellungen. Ein bemerkenswerter Aspekt der Körpersprache ist ihre oft unbewusste Natur. Selbst wenn wir uns nicht aktiv darauf konzentrieren, sendet unser Körper unaufhörlich Signale aus, die von anderen interpretiert werden. Ein Nicken, eine Augenbewegung oder eine Handgeste können viel über unsere Gedanken und Gefühle preisgeben, ohne dass wir auch nur ein Wort sagen.
Die unbewusste Kraft der Körpersprache
Selbst wenn wir nicht aktiv darauf achten, sendet unser Körper ständig Signale aus, die von anderen interpretiert werden. Sicher haben Sie schon von dem berühmten Axiom von Paul Watzlawick gehört: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“
Diese unbewussten Gesten, wie das Zusammenziehen der Augenbrauen, das Überkreuzen der Arme oder das Zucken der Schultern, können viel über unsere Gefühle und Gedanken preisgeben, auch wenn wir sie nicht verbal äußern.
Beispiele für verschiedene Arten von Körpersprache und ihre Bedeutung:
- Mimik: Ein Lächeln signalisiert oft Freundlichkeit und Zustimmung, während eine zusammengezogene Stirn auf Verwirrung oder Unbehagen hindeuten kann.
- Gesten: Offene Handflächen zeigen oft Offenheit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit, während Zeigen mit dem Finger oft als aggressiv oder anklagend wahrgenommen wird.
- Haltung: Aufrechte Haltung kann Selbstbewusstsein und Autorität ausstrahlen, während ein gebeugter Rücken das Gegenteil signalisieren kann.
- Blickkontakt: Ein angemessener Blickkontakt zeigt Interesse und Aufmerksamkeit, während vermeidender Blickkontakt Desinteresse oder Unbehagen anzeigen kann.
- Berührungen: Eine freundliche Berührung auf der Schulter kann Sympathie ausdrücken, während ein festes Händeschütteln oft Selbstsicherheit und Entschlossenheit signalisiert oder ein lascher Händedruck auf Unsicherheit hinweist.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass unsere Körpersprache oft lauter spricht als unsere Worte und eine wichtige Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation spielt. Ein bekanntes Zitat von Seneca sagt: „Deine Miene spricht aus, was auch immer Du verheimlichst.“
2. Authentizität und Glaubwürdigkeit
In der zwischenmenschlichen Kommunikation spielt Authentizität eine entscheidende Rolle. Eine kongruente Körpersprache, die im Einklang mit unseren verbalen Aussagen steht, trägt maßgeblich zur Glaubwürdigkeit bei. Wenn unsere Worte und unsere Körpersprache übereinstimmen, vermitteln wir ein Gefühl von Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit.
Auf der anderen Seite können Inkongruenzen zwischen unseren verbalen Äußerungen und unserer Körpersprache Misstrauen erzeugen. Wenn zum Beispiel jemand sagt, dass er begeistert ist, aber gleichzeitig mit gesenkter Stimme spricht und einen müden Gesichtsausdruck hat, kann dies den Eindruck erwecken, dass die Begeisterung nicht echt ist. Menschen sind intuitiv in der Lage, solche Diskrepanzen wahrzunehmen, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind, und sie reagieren möglicherweise skeptisch oder distanziert.
Um Authentizität und Glaubwürdigkeit durch bewusste Körpersprache zu verbessern, können folgende Tipps hilfreich sein:
- Selbstreflexion: Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre eigene Körpersprache zu beobachten und zu analysieren. Achten Sie darauf, ob Ihre Gesten, Mimik und Haltung mit Ihren Worten und Gefühlen übereinstimmen. Gerne unterstütze ich Sie dabei.
- Bewusstsein schärfen: Seien Sie sich bewusst über die Botschaften, die Sie durch Ihre Körpersprache senden. Legen Sie sich ein persönliches Repertoire an Gestiken zu.
- Übung macht den Meister: Setzen Sie sich bewusst in Situationen, in denen Sie Ihre Körpersprache gezielt einsetzen möchten, beispielsweise bei Präsentationen, Verhandlungen oder wichtigen Gesprächen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Haltungen und Gesten, um herauszufinden, was am besten funktioniert.
Indem Sie Ihre Körpersprache bewusst steuern und sicherstellen, dass sie mit Ihren Worten und Gefühlen übereinstimmt, können Sie Authentizität und Glaubwürdigkeit in Ihren beruflichen Interaktionen stärken und das Vertrauen Ihrer Kollegen, Kunden und Vorgesetzten gewinnen.
3. Selbstbewusstsein und Präsenz:
Selbstbewusstsein spielt eine entscheidende Rolle in der beruflichen Entwicklung und im Umgang mit anderen. Eine selbstbewusste Körpersprache kann dazu beitragen, Selbstsicherheit auszustrahlen und das Vertrauen anderer zu gewinnen.
Selbstbewusste Körpersprache und Selbstsicherheit
Eine selbstbewusste Körpersprache strahlt Selbstsicherheit aus, indem sie Stärke, Entschlossenheit und Gelassenheit vermittelt. Menschen, die selbstbewusst auftreten, halten sich oft aufrecht, nehmen Raum ein und haben eine offene Körperhaltung. Sie machen direkten Blickkontakt und bewegen sich mit Entschlossenheit. Diese Signale senden eine klare Botschaft aus, dass sie sich ihrer selbst bewusst sind und Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben.
Präsenz durch Körpersprache
Präsenz bedeutet, im Moment präsent und fokussiert zu sein und die volle Aufmerksamkeit anderer auf sich zu ziehen. Durch die richtige Körpersprache kann man Präsenz zeigen und Aufmerksamkeit erregen. Eine aufrechte Haltung und eine offene Körperhaltung helfen dabei, physisch präsent zu sein und Autorität auszustrahlen. Ein angemessener Blickkontakt und eine ruhige, aber bestimmte Stimme unterstützen das Gefühl von Präsenz und machen es leichter, die Aufmerksamkeit anderer zu halten.
Praktische Übungen zur Stärkung von Selbstbewusstsein und Präsenz durch Körpersprache
- Spiegelübung: Stehen Sie vor einem Spiegel und beobachten Sie Ihre Körperhaltung und Gesten. Experimentieren Sie mit verschiedenen Posen und finden Sie heraus, welche Ihnen Selbstbewusstsein verleiht.
- Power-Posen: Nehmen Sie vor einem wichtigen Meeting oder einer Präsentation eine Power-Pose ein. Das kann eine breite Haltung mit aufrechtem Rücken und offenen Armen sein. Diese Posen können das Testosteronspiegel erhöhen und das Selbstvertrauen steigern.
- Atemübungen: Atmen Sie tief ein und aus, um Ihre Körperhaltung zu entspannen und Spannungen abzubauen. Eine ruhige und kontrollierte Atmung trägt dazu bei, Präsenz zu zeigen und Nervosität zu reduzieren.
Indem Sie diese Übungen regelmäßig praktizieren und bewusst an Ihrer Körpersprache arbeiten, können Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken und eine beeindruckende Präsenz entwickeln, die Sie in Ihrer beruflichen Karriere voranbringt.
4. Empathie und Verbindung
Eine einfühlsame Körpersprache ist ein Schlüssel zur Entwicklung von Empathie und zum Aufbau starker zwischenmenschlicher Verbindungen. Durch die richtige Körpersprache können wir zeigen, dass wir uns um die Gefühle und Bedürfnisse anderer kümmern und eine tiefe Verbindung zu ihnen aufbauen.
Empathie durch Körpersprache zeigen
Empathie bedeutet, die Gefühle und Perspektiven anderer zu verstehen und mit ihnen mitzufühlen. Durch die richtige Körpersprache können wir Empathie zeigen, indem wir einfühlsam auf die Gefühle und Bedürfnisse anderer reagieren. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir mitfühlend nicken, um Zustimmung oder Verständnis zu signalisieren, oder eine beruhigende Hand auf die Schulter legen, um Trost und Unterstützung zu bieten. Durch solche Gesten zeigen wir, dass wir uns um das Wohlergehen anderer kümmern und mit ihnen in Verbindung treten möchten.
Tipps zum Lesen und Reagieren auf die Körpersprache anderer:
- Achten Sie auf nonverbale Signale: Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Gesprächspartners genau und achten Sie auf Gesten, Mimik und Haltung.
- Spiegeln Sie positive Signale: Wenn Ihr Gesprächspartner eine offene Körperhaltung zeigt oder lächelt, spiegeln Sie diese Signale, um eine positive und unterstützende Atmosphäre zu schaffen. Das zeigt, dass Sie sich auf ihn einstellen und eine Verbindung herstellen möchten.
- Seien Sie aufmerksam: Hören Sie nicht nur auf das, was Ihr Gesprächspartner sagt, sondern auch auf die subtilen Signale, die seine Körpersprache sendet. Diese können oft mehr über seine Gefühle aussagen als Worte.
Durch die bewusste Wahrnehmung und Reaktion auf die Körpersprache anderer können wir eine tiefere zwischenmenschliche Verbindung aufbauen und Empathie zeigen, was wiederum zu stärkeren Beziehungen und erfolgreicher Kommunikation führt.
6. Zusammenfassung und Fazit
In der Welt der beruflichen Kommunikation spielt Körpersprache eine entscheidende Rolle. Eine bewusste und effektive Nutzung der Körpersprache kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg in verschiedenen beruflichen Situationen ausmachen.
In diesem Blogbeitrag haben wir die vielfältigen Aspekte der Körpersprache im Berufsleben beleuchtet. Wir haben herausgearbeitet, wie eine authentische und kongruente Körpersprache zur Glaubwürdigkeit beiträgt, Selbstbewusstsein und Präsenz ausstrahlt und Empathie und Verbindung zu anderen fördert. Darüber hinaus haben wir konkrete Anwendungen von Körpersprache in verschiedenen beruflichen Situationen sowie Tipps zur Verbesserung des beruflichen Netzwerks und zur Förderung von Karrierechancen durch bewusste Körpersprache diskutiert.
Bedeutung der bewussten Körpersprache im beruflichen Kontext
Die bewusste Körpersprache ist von entscheidender Bedeutung für den beruflichen Erfolg. Sie ermöglicht es uns, unsere Botschaften klar und überzeugend zu vermitteln, das Vertrauen unserer Kollegen und Kunden zu gewinnen und starke zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Eine authentische und einfühlsame Körpersprache kann dazu beitragen, Konflikte zu vermeiden, Missverständnisse zu klären und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern.
Einladung zur Reflexion und zum Experimentieren mit den besprochenen Techniken
Abschließend möchte ich Sie dazu einladen, über Ihre eigene Körpersprache nachzudenken und zu reflektieren, wie Sie sie im beruflichen Kontext einsetzen. Experimentieren Sie mit den besprochenen Techniken und beobachten Sie, wie sich Ihre Interaktionen und Beziehungen verbessern. Denken Sie daran, dass die bewusste Nutzung der Körpersprache eine kontinuierliche Übung ist und dass Sie durch regelmäßiges Training Ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können.
Nutzen Sie sie daher bewusst und effektiv, um Ihre Ziele zu erreichen und Ihre Karriere voranzutreiben. Indem Sie sich der Macht Ihrer Körpersprache bewusst werden und lernen, sie gezielt einzusetzen, können Sie im Beruf einen entscheidenden Vorteil erlangen. Beginnen Sie noch heute damit, Ihre Körpersprache zu optimieren, und beobachten Sie, wie sich Ihre beruflichen Beziehungen und Erfolge verbessern! Sehr gerne stehe ich Ihnen als Auftritts-Coach dabei zur Seite.
** Dieser Blog-Beitrag wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt, um Recherche und Inhaltserstellung zu erleichtern. **
Die Macht der positiven Zielformulierung

Wie Sie Ihre Träume in greifbare Erfolge verwandeln
Das Setzen von Zielen ist der Schlüssel zum Erfolg, sei es im Beruf, persönlichen Wachstum oder sportlichen Leistungen. Leider scheitern viele Menschen daran, ihre Ziele zu erreichen, oft aufgrund unklarer oder negativer Formulierungen. In diesem Blogbeitrag werden wir die transformative Kraft der positiven Zielformulierung erkunden und wie sie uns dabei unterstützt, unser volles Potenzial zu entfalten und greifbare Erfolge zu erzielen. Ich möchte Ihnen die Macht der positiven Zielformulierung aufzeigen und wie sie uns dabei unterstützt, das Beste aus uns herauszuholen. Egal ob im Beruf oder privat.
Klare Vision schaffen
Der erste Schritt zur erfolgreichen Zielformulierung ist eine klare und lebendige Vision. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Ziel aussieht und fühlt, visualisieren Sie es bis ins kleinste Detail. Eine lebhafte Vision macht es einfacher, sie in die Realität umzusetzen und motiviert uns, hart für ihre Verwirklichung zu arbeiten.
Die Kunst der positiven Formulierung
Ein entscheidender Aspekt bei der Zielformulierung ist die Verwendung positiver Sprache. Das bedeutet, dass Sie sich darauf konzentrieren, was Sie erreichen möchten, anstatt sich auf das zu konzentrieren, was Sie vermeiden möchten. Ein gutes Ziel ist ein Annäherungsziel. Es wird schon aus der Formulierung heraus klar, dass Sie etwas erreichen möchten. Setzen Sie den Fokus auf das Gewünschte, um eine positive Motivation zu entwickeln, die Sie auch antreibt.
Ein negativ formuliertes Ziel wäre zum Beispiel: „Ich möchte nicht mehr übergewichtig sein.“ Dabei arbeitet unser Gehirn im Vermeidungsmodus. Im Annährungsmodus hingegen richten wir den Fokus auf das was wir erreichen wollen, zum Beispiel auf eine Verhaltensänderung. Positiv formuliert könnte das Ziel dann lauten: „Ich möchte mich gesünder ernähren und bis Jahresende mein Idealgewicht von Kilo XY erreichen.“ Ein positives Ziel gibt uns eine klare Richtung und motiviert uns, unser Bestes zu geben.
Hindernisse als Chancen sehen
Auf dem Weg zu Ihrem Ziel werden Sie möglicherweise auf Hindernisse stoßen. Anstatt uns von Rückschlägen entmutigen zu lassen, sollten wir sie als Chancen zum Wachsen und Lernen betrachten. Positive Zielformulierungen helfen uns dabei, den Fokus auf Lösungen zu legen und uns von unseren Zielen nicht abbringen zu lassen.
SMARTe Ziele und mehr
Viele von Ihnen kennen wahrscheinlich die SMART Methode, um realistische Ziele zu setzen. SMART steht für Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant und Terminiert. Diese Methode ist ein einfaches Werkzeug zur Zielformulierung und sehr populär. Ich persönlich schätze auch eine Methode aus der Positiven Psychologie, den positiven Zielrahmen von Daniela Blickhan (c) Positive Psychologie und Coaching. Von der Lösungs- zur Wachstumsorientierung. Jungfernmann Verlag 2021). Dabei geht es um das Entwickeln einer konkreten Zielvorstellung in Verbindung mit einer Vision.
Die POSITIV Formel für Ihre Ziele
(Quelle: Daniela Blickhan)
Die Kriterien dieser Art der Zielformulierung lassen sich mit dem Akronym POSITIV zusammenfassen
Positiv: Wie schon oben beschrieben, formulieren Sie Ihr Ziel positiv, prägnant, ohne sprachliche Verneinung und in der Gegenwart.
Oekologisch: Hier geht es um den Kontext oder die Kosten. Welchen Preis sind Sie bereit, für dieses Ziel zu bezahlen im übertragenen Sinne? Wie wird Ihr Umfeld reagieren, wenn Sie das Ziel erreicht haben?
Sinnspezifisch: Formulieren Sie das Ziel so konkret, dass Sie es mit allen Sinnen wahrnehmen können. Was hören Sie, was sehen Sie, was fühlen Sie, was riechen Sie, was schmecken Sie in Ihrem Ziel?
Individuell: Formulieren Sie Ihr Ziel so, dass die Erreichung in ihrer eigenen Kontrolle liegt.
Testbar: Formulieren Sie das Ziel so konkret, dass es überprüfbar ist. Woran werden Sie merken, dass Sie ihr Ziel erreicht haben?
Interessant: Was bedeutet das Ziel für Sie persönlich?
Visionär: Was ist die Vision hinter Ihrem Ziel? Betrachten Sie Ihr Ziel im Zusammenhang mit einer übergeordneten Vision oder einem größeren Zweck.
Fazit
Die Kunst der positiven Zielformulierung ist ein mächtiges Werkzeug, um unsere Träume in greifbare Erfolge zu verwandeln. Indem wir klare Visionen entwickeln, positive Sprache verwenden und Hindernisse als Chancen betrachten, können wir SMARTe Ziele setzen und uns kontinuierlich weiterentwickeln. Mit der POSITIV-Formel können wir sicherstellen, dass unsere Ziele nicht nur erreicht werden, sondern auch einen tiefen persönlichen Sinn haben und zu unserer persönlichen Entwicklung beitragen.
** Dieser Blog-Beitrag wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt, um Recherche und Inhaltserstellung zu erleichtern. **
5 wertvolle Tipps für gelungene Gespräche

In meinen Kommunikations-Seminaren kommt häufig die Frage: Wie geht Smalltalk? Kürzlich habe ich für das Magazin News dazu einen Beitrag verfasst. Hier lesen Sie eine Kurzversion: Die Kunst des Smalltalks:
Tipp 1: Ein gelungener Einstieg
Der erste Eindruck zählt. Starten Sie das Gespräch mit einer interessanten und offenen Frage, die den Gesprächspartner dazu ermutigt, aktiv am Austausch teilzunehmen. Vermeiden Sie dabei banale Phrasen und zeigen Sie echtes Interesse an der Person. Eine gelungene Einstiegsfrage könnte zum Beispiel lauten: „Was hat Sie dazu bewogen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen?“ oder „Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Thema gemacht?“ Indem Sie den richtigen Einstieg wählen, legen Sie den Grundstein für eine angenehme Konversation.
Tipp 2: Aktives Zuhören
Beim Smalltalk ist aktives Zuhören eine unverzichtbare Fertigkeit. Schenken Sie Ihrem Gesprächspartner Ihre volle Aufmerksamkeit und zeigen Sie durch Gestik und Mimik, dass Sie wirklich interessiert sind. Stellen Sie gezielte Nachfragen, um den anderen dazu zu ermutigen, mehr über seine Ansichten und Erfahrungen zu berichten. Auf diese Weise entsteht eine angenehme Gesprächsatmosphäre, in der eine tiefere Verbindung möglich ist.
Tipp 3: Passende Themen wählen
Wählen Sie Themen, die für beide Gesprächspartner interessant sein könnten. Sprechen Sie über aktuelle Ereignisse, Hobbys, Reisen oder gemeinsame Interessen. Meiden Sie kontroverse Themen wie Politik oder Religion, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass Ihr Gegenüber daran interessiert ist. Durch die Wahl passender Themen schaffen Sie eine angenehme Gesprächsatmosphäre, in der sich beide Gesprächspartner wohl fühlen.
Tipp 4: Körpersprache und Sympathie
Ihre Körpersprache spielt eine entscheidende Rolle beim Smalltalk. Lächeln Sie, halten Sie Blickkontakt und zeigen Sie ein offenes und freundliches Auftreten. Durch positive Körpersignale vermitteln Sie Sympathie und Offenheit, was zu einer angenehmen Interaktion beiträgt. Zeigen Sie auch Verständnis und Empathie für die Aussagen Ihres Gesprächspartners und ermutigen Sie ihn, seine Gedanken und Gefühle zu teilen.
Tipp 5: Übung macht den Meister
Wie bei jeder Fertigkeit ist Übung der Schlüssel zum Erfolg. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um Smalltalk zu üben und Ihre Fähigkeiten zu verbessern. Seien Sie mutig und sprechen Sie mit verschiedenen Menschen, sei es bei beruflichen Veranstaltungen, im Alltag oder bei gesellschaftlichen Anlässen. Je öfter Sie sich in Smalltalk-Situationen begeben, desto selbstbewusster und geschickter werden Sie darin.
** Dieser Blog-Beitrag wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt, um Recherche und Inhaltserstellung zu erleichtern. **
Netzwerken – aber richtig!
Wer erfolgreich sein will, braucht meist auch ein gutes Netzwerk. Menschen, die gut vernetzt sind, können ihre Karriere schneller vorantreiben oder haben größere unternehmerische und gesellschaftliche Chancen. Networking ist ein Door-Opener für die berufliche Weiterentwicklung. Hier meine Tipps für gutes Netzwerken.
Wer erfolgreich Netzwerken möchte, sollte authentisch sein und echtes Interesse an anderen Menschen zeigen. Stellen Sie offene Fragen und hören Sie aufmerksam zu, um ein tieferes Verständnis für ihre Bedürfnisse und Ziele des Gegenübers zu bekommen. Bieten Sie Ihre Hilfe und Unterstützung an, wo immer möglich, und bleiben Sie in Kontakt, indem Sie regelmäßig Follow-up-E-Mails oder Telefonanrufe machen. Denken Sie daran, dass Networking ein langfristiger Prozess ist, der auf gegenseitigem Nutzen beruht, also seien Sie geduldig und investieren Sie Zeit und Mühe in den Aufbau von Beziehungen.
Um ein gutes Netzwerk aufzubauen, gibt es viele Möglichkeiten wie Netzwerkveranstaltungen oder Online-Plattformen wie LinkedIn. Eine wichtige Frage ist, welche Kontakte für einen selbst wichtig sind. Ein gutes Netzwerk besteht aus Menschen mit ähnlichen Zielen sowie aus Personen, die bereits das Karrierelevel erreicht haben, das man selbst anstrebt. Diese Personen können als Mentoren fungieren und wertvolle Ratschläge geben.
Ein gutes Netzwerk hat drei Vorteile: regelmäßige soziale, inhaltliche und wirtschaftliche Interaktionen. Beim Networking geht es nicht darum, möglichst viele Visitenkarten zu sammeln, sondern um qualitative Beziehungen. Dazu ist persönlicher Austausch notwendig, der regelmäßig stattfinden sollte. Eine wichtige Grundlage des Networkings ist Vertrauen, das durch Ehrlichkeit und regelmäßigen Kontakt aufgebaut wird.
Beim Networking sollte der Austausch auf gegenseitigem Nutzen beruhen und nicht einseitig sein. Gute Vorbereitung ist bei persönlichen Gesprächen wichtig. Man sollte sich über den Gesprächspartner und dessen Werdegang informieren und überlegen, welche Gemeinsamkeiten es gibt. Eine klare Zielsetzung für das Gespräch ist ebenfalls wichtig.
Bei der eigenen Vorstellung sollte man sich eine interessante Geschichte aus der eigenen Vita überlegen, die zum Beispiel ein Hobby mit dem Beruf verknüpft. Respektvoller Umgang, ein offenes und positives Auftreten sowie eine zugewandte Körpersprache sind wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Networking.
Meinen Gastkommentar mit Tipps zum Netzwerken lesen Sie in NEWS!
Lebendige Meetings gestalten
3 beliebte Methoden, um Meetings und Workshops
zum Leben zu erwecken
Haben Sie schon einmal in einem Meeting gesessen, wo ein neues Projekt diskutiert wurde und alle schwiegen? Das Flipchart blieb leer, die Uhr tickte, und kreative Ideen schienen in weiter Ferne zu sein. In solchen Momenten kann die Stille drückend sein. Doch es gibt Wege, um die Kreativität in Gruppendiskussionen zu entfachen. In meinen Moderationsseminaren und Workshops habe ich drei besonders wirkungsvolle Kreativitätsmethoden identifiziert, die Meetings und Workshops beleben können: Brainwriting, Kopfstand und die Walt Disney Methode.
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1. Brainwriting
Brainstorming ist eine bewährte Methode, um kreative Ideen zu generieren. Dabei werden zu einer Frage oder Problemstellung mündlich Ideen gesammelt und auf einem Medium festgehalten. Beim Brainwriting hingegen schreiben die Teilnehmer ihre Ideen nieder. Jeder bringt spontan Gedanken zu Papier, ohne sich von anderen beeinflussen zu lassen. In einer Gruppe von beispielsweise sechs Personen schreibt jeder auf drei Blättern je sechs Ideen. Die Blätter werden dann weitergereicht, bis alle Felder gefüllt sind. Anschließend werden die Ideen gemischt und anonymisiert vorgelesen. Dies fördert eine offene Diskussion und verhindert, dass Ideen nach dem Absender bewertet werden.
2. Der Kopfstand oder die paradoxe Frage
Beim Kopfstand wird die Aufgabenstellung auf den Kopf gestellt oder eine paradox klingende Frage gestellt. Zum Beispiel: „Was müssen wir tun, damit unsere Kunden das Produkt auf keinen Fall kaufen?“ Durch diese Umkehrung werden neue Perspektiven eröffnet und festgefahrene Denkmuster aufgebrochen. Diese Methode eignet sich besonders für die Ideenfindung in festgefahrenen Situationen und kleinen Gruppen bis zu 20 Personen. Nach dem Brainstorming werden die Antworten auf die umgekehrte Frage analysiert und Ideen abgeleitet, um das ursprüngliche Problem zu lösen.
3. Walt-Disney-Methode
Die Walt Disney Methode ist eine weitere effektive Technik, um auf neue Ideen zu kommen und Denkblockaden zu überwinden. Dabei nimmt das Team verschiedene Perspektiven ein, wie die von Politikern, Superhelden, Wissenschaftlern oder Innovatoren, und führt das Brainstorming aus dieser Rolle heraus. Eine andere Variante dieser Methode ist die Rollenverteilung nach Walt Disneys Ansatz: Träumer, Realist und Kritiker. Jede Rolle betrachtet das Problem aus einer bestimmten Perspektive und trägt so zur Ideenfindung bei. Diese Methode fördert die Konkretisierung von Ideen und ihre Alltagstauglichkeit.
- Träumer*in: Denkt groß und visionär, es gibt keine Grenzen. Motto: „Alles ist möglich.“
- Realist*in: Macher*in, hat praktische und realistische Denkansätze, soll die träumerischen Ideen umsetzen. Motto: „Legen wir los.“
- Kritiker*in: Sucht Stolpersteinen und Widersprüche, soll Fehlerquellen frühzeitig identifizieren. Motto: „Warte mal…“
Indem Sie diese Kreativitätstechniken in Ihre Meetings und Workshops integrieren, können Sie die Teilnehmer aktivieren, neue Ideen generieren und innovative Lösungsansätze entwickeln. Probieren Sie es aus und beobachten Sie, wie Ihre Meetings zu kreativen und produktiven Arbeitsrunden werden!
Weitere Kreativitäts-Methoden für Meetings und Workshops

Weitere Methoden und Techniken für die Moderation von Workshops und Meetings habe ich in meinem E-Book Werkzeugkoffer Moderation beschrieben. Das E-Book können Sie bequem hier bestellen.
** Dieser Blog-Beitrag wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt, um Recherche und Inhaltserstellung zu erleichtern. **
10 Tipps für eine gute Kommunikation im Beruf und privat – für mehr Kommunikationserfolg
Überarbeitet am 03.05.2024

Die Kunst des respektvollen Austauschs
Der indische Philosoph Krishnamurti brachte es auf den Punkt: „Die höchste Form der menschlichen Intelligenz ist es, zu beobachten ohne zu bewerten.“
In der heutigen Welt, in der wir oft in trennender Sprache kommunizieren, ist es entscheidend, die Kunst der Wertschätzung zu beherrschen. Anstatt uns auf Fehler zu konzentrieren und Negatives zu betonen, sollten wir lernen, das Positive anzuerkennen und die Stärken anderer zu fördern.
Die Bedeutung einer verbindenden Sprache: Eine verbindende Sprache beobachtet und beschreibt Verhalten ohne Wertung. Sie zeigt Gefühl, berücksichtigt Bedürfnisse und formuliert Bitten statt Forderungen. Wertschätzende Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil eines respektvollen Austauschs, der Beziehungen stärkt und eine positive Atmosphäre schafft. Eine verbindende Sprache ist frei von Urteilen und zeigt Respekt gegenüber anderen. Sie drückt Gefühle aus, berücksichtigt Bedürfnisse und formuliert Bitten statt Forderungen. Diese Art der Kommunikation fördert Verständnis und Zusammenarbeit.
Lob und Wertschätzung ausdrücken
Häufig wird Wertschätzung mit Lob verwechselt. Doch während Lob oft oberflächlich ist, geht es bei Wertschätzung um eine tiefere Anerkennung. Statt einfach zu sagen „Ihre Präsentation war großartig!“, kann eine Führungskraft durch eine persönliche Nachricht echte Wertschätzung ausdrücken. Zum Beispiel: „Ich bin beeindruckt von Ihrer Präsentation gestern. Ihre Fähigkeit, Alternativen aufzuzeigen und das Umfeld einzubeziehen, hat mich besonders beeindruckt.“
Beobachtung – Gefühl – Bedürfnis – Bitte: Die Schritte zur Wertschätzenden Kommunikation
Um die Wirksamkeit Wertschätzender Kommunikation zu verdeutlichen, möchte ich Ihnen die vier Schritte anhand eines Beispiels näherbringen.
Herr M. hat ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten, das mit den Worten beginnt: „Sie sind unzuverlässig. Schon wieder habe ich Ihre Unterlagen nicht zeitgerecht erhalten. Außerdem kommen Sie immer zu spät zu unserem Team-Meeting.“ In dieser Situation wird Herr Müller getadelt, was eine trennende Sprache zeigt, in der Beobachtung und Bewertung miteinander vermischt sind. Eine alternative Herangehensweise könnte wie folgt aussehen: „Wir hatten bei unserem letzten Mitarbeitergespräch vereinbart, dass Sie auf Pünktlichkeit achten und Ihre Präsentationen jeweils am Tag vor dem Team-Meeting fertigstellen. Ich bin irritiert, weil mir die Einhaltung von Abmachungen wichtig ist. Es ärgert mich, dass ich Ihre Unterlagen immer noch nicht erhalten habe und dass Sie gestern bei dem wichtigen Termin 15 Minuten zu spät gekommen sind. Ich bin frustriert, wenn der Zeitplan nicht eingehalten wird und die Kollegen auf eine Person warten müssen.“ Hier wird die Beobachtung mit Gefühlen verbunden, die entstehen, wenn ein Bedürfnis nicht erfüllt wird. Im vierten Schritt der Wertschätzenden Kommunikation wird dann eine konkrete Bitte geäußert, um die Situation zu verbessern. Denn es ist erfolgversprechender, zu sagen, was man möchte, anstatt zu beschreiben, was man nicht möchte. Statt „Bitte kommen Sie nächsten Montag nicht wieder zu spät.“ könnte es konkret so ausgedrückt werden: „Ich bitte Sie um Ihre verbindliche Zusage, dass Sie mir Ihre Unterlagen bis Montag um 15:00 Uhr schicken und dass Sie am Dienstag pünktlich um 09:00 Uhr zum Meeting kommen.“
Wertschätzende Kommunikation ist ein wunderbares Werkzeug für bewusstes Sprechen. Das Ergebnis ist eine klare und positive Kommunikation, verbunden mit einer Kultur der Offenheit, Akzeptanz und gegenseitigen Wertschätzung.
In meinem firmeninternen Seminar Verbal Power: Die Macht der wertschätzenden Kommunikation unterstütze ich Menschen und Unternehmen dabei, durch eine positive Sprache und mit einer wertschätzenden Kommunikation das Miteinander zu verbessern. Erzielen Sie mit klaren Worten eine große Wirkung, stärken Sie Ihre rhetorischen Fähigkeiten und begeistern Sie mit Authentizität und Empathie. In der Sprache liegt die Kraft, gerade im digitalen Zeitalter gewinnt das persönliche Gespräch an Bedeutung.







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Dorelies Hofer