Tipps aus dem Business Mental Training für mentale Stärke

Eine rote Leiter reicht bis zu einer großen rot-weißen Zielscheibe auf blaugrünem Hintergrund und erinnert so an das Setzen neuer Ziele beim Jahreswechsel, während an ihrem Fuß mehrere andere weiße Leitern verstreut liegen.

Standortbestimmung: In 15 Fragen zur nächsten Zielphase

Die meisten Menschen ziehen nur an einem einzigen Tag im Jahr Bilanz – am 31. Dezember, unter Zeitdruck, zwischen zwei Gläsern Sekt. Dabei ist eine gute Standortbestimmung an keinen Kalender gebunden. Der richtige Moment ist immer dann, wenn ein Projekt endet, eine Veränderung ansteht oder sich einfach das Gefühl einstellt: Irgendetwas stimmt gerade nicht mehr zwischen dem, was ich tue, und dem, was ich eigentlich will.

 Was ist eine Standortbestimmung?

Eine Standortbestimmung ist eine strukturierte Rückschau auf eine abgeschlossene Phase – beruflich wie persönlich –, die den aktuellen Status klärt, bevor neue Ziele formuliert werden. Sie beantwortet zwei Fragen: Wo stehe ich wirklich? Und wohin will ich als Nächstes? Ohne diesen Schritt werden neue Ziele oft auf einem unklaren Fundament gebaut – und verlieren genau deshalb an Kraft.

Warum Bilanz ziehen wichtiger ist als Ziele setzen

Zielarbeit ist der erste und wichtigste Schritt im Mentaltraining – aber sie funktioniert nur, wenn die Bestandsaufnahme davor stimmt. Wer direkt zu neuen Vorsätzen springt, ohne ehrlich hinzuschauen, was tatsächlich passiert ist, wiederholt oft dieselben Muster. Ohne Ziele gibt es kein Wachstum. Aber ohne Rückschau gibt es keine Richtung.

 15 Fragen für Ihre nächste Standortbestimmung

**Rückschau**
1. Was habe ich in dieser Phase tatsächlich erreicht – unabhängig davon, was ich mir vorgenommen hatte?
2. Welche Entscheidung hat sich im Rückblick als besonders richtig erwiesen?
3. Wo habe ich mich selbst überrascht?
4. Was habe ich vermieden, obwohl ich wusste, dass es wichtig gewesen wäre?
5. Welches Muster taucht in dieser Phase wieder auf – zum wiederholten Mal?

**Standortbestimmung**
6. Womit verbringe ich aktuell die meiste Energie – und deckt sich das mit meinen Prioritäten?
7. Was würde jemand, der mich gut kennt, über meinen aktuellen Zustand sagen?
8. Welche Beziehung – beruflich oder privat – verdient mehr Aufmerksamkeit, als sie gerade bekommt?
9. Wo sage ich Ja, obwohl ich Nein meine?
10. Was fühlt sich gerade schwerer an, als es sein müsste?

**Ausrichtung**
11. Wenn ich nur ein einziges Ziel für die nächste Phase wählen dürfte – welches wäre es?
12. Was müsste ich loslassen, um Platz für dieses Ziel zu schaffen?
13. Woran werde ich merken, dass ich auf dem richtigen Weg bin – bevor das Ergebnis feststeht?
14. Wer oder was unterstützt mich dabei, dieses Ziel auch dann zu verfolgen, wenn Selbstzweifel auftauchen?
15. Was ist der erste konkrete Schritt – nicht in einer Woche, sondern morgen?

 Wie Sie diese Fragen nutzen

Nehmen Sie sich bewusst Zeit und Ruhe – ein Notizbuch, kein Bildschirm. Beantworten Sie die Fragen schriftlich, nicht im Kopf: Schreiben zwingt zur Präzision, die reines Nachdenken nicht liefert. Sie müssen nicht alle 15 Fragen auf einmal bearbeiten. Oft reicht eine einzige Frage, die wirklich trifft, um eine ganze Ausrichtung zu verändern.

Die wichtigsten Erkenntnisse

– Eine Standortbestimmung braucht keinen Jahreswechsel – jeder natürliche Wendepunkt eignet sich.
– Rückschau kommt vor Zielsetzung, nicht umgekehrt.
– Schriftliches Reflektieren schafft Klarheit, die reines Nachdenken nicht liefert.
– Ein Ziel, das wirklich trägt, braucht einen ehrlichen Blick auf das, was war.

Klarheit entsteht selten allein

In meinem 1:1 Coaching begleite ich Menschen genau an diesen Wendepunkten – wenn eine Standortbestimmung ansteht, aber der ehrliche Blick von außen fehlt. Gemeinsam entwickeln wir aus der Bestandsaufnahme eine Zielformulierung, die wirklich trägt.

Mehr dazu in meinem 1:1 Coaching] oder in meinem Beitrag Ziele positiv formulieren.

Kontakt: angela@pr-com.at

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Mentaltraining

„Niemand kann dir die Brücke bauen, auf der gerade du über den Fluss des Lebens schreiten musst, niemand außer dir allein.“

Friedrich Nietzsche

Mentale Stärke: Das Fundament von Executive Presence im KI-Zeitalter

Warum Führung, die wirkt, immer im Kopf beginnt – gerade jetzt.

Je mehr Entscheidungen an Algorithmen delegiert werden, desto wichtiger wird eine Ressource, die keine Maschine ersetzen kann: mentale Stärke. Führungskräfte, die heute Präsenz zeigen sollen – in Meetings, auf der Bühne, im Krisengespräch –, tun das unter einer Informationsdichte und einem Entscheidungsdruck, die es vor zehn Jahren so nicht gab. Genau deshalb gehört Mentaltraining für mich nicht in die Wellness-Ecke, sondern ins Zentrum jeder Executive-Presence-Arbeit.

Was Mentaltraining tatsächlich ist

Unter Mentaltraining verstehe ich die systematische Anwendung von Entspannungs- und Imaginationsmethoden mit einem klaren Ziel: Denken, Gefühle und Handeln nachhaltig zu verändern. Die wissenschaftliche Basis dafür ist die Neuroplastizität – die Fähigkeit unseres Gehirns, sich durch wiederholte Erfahrung und Übung strukturell zu verändern. Jeder Mensch kann seine Wahrnehmungsmuster und daraus resultierenden Denk- und Verhaltensweisen aktiv umgestalten.

Zwei Mechanismen macht sich Mentaltraining dabei zunutze:

  • Das Gehirn unterscheidet kaum zwischen real Erlebtem und intensiv Vorgestelltem. Wer eine Situation mental durchspielt, aktiviert ähnliche neuronale Muster wie im tatsächlichen Erleben.
  • Körper und Gedanken stehen in ständiger Wechselwirkung. Negative Gedanken erzeugen messbare körperliche Anspannung, Zuversicht erzeugt eine Körpersprache, die Vertrauen auslöst – bei Ihnen selbst und bei Ihrem Gegenüber.

Der österreichische Gehirnforscher Dr. Marcus Täuber, bei dem ich meine Ausbildung zur Mentaltrainerin absolviert habe, bringt es auf den Punkt: „Was sich das Gehirn denkt, versucht es im Körper auch umzusetzen.“

Die Brücke zur Souveränität: PARIS-Methode®

In meiner PARIS-Methode® ist Souveränität der Baustein, der über Präsenz, Autorität, Relevanz und Inszenierung entscheidet, ob eine Führungskraft in kritischen Momenten trägt oder kippt. Souveränität ist kein Charakterzug, den man hat oder nicht hat – sie ist trainierbar, und genau hier setzt Mentaltraining an:

  • Sie lernen, Ihren Fokus gezielt zu steuern, statt sich von Reizen treiben zu lassen.
  • Sie visualisieren herausfordernde Situationen im Vorfeld – wie im Flugsimulator – und entwickeln Lösungsstrategien, bevor der Ernstfall eintritt.
  • Sie bauen die Fähigkeit auf, unter Druck ruhig zu bleiben, weil Ihr Nervensystem die Situation bereits „kennt“.

Das Ergebnis ist keine aufgesetzte Gelassenheit, sondern eine, die sich in Körpersprache, Stimme und Entscheidungsverhalten niederschlägt – also genau dort, wo Executive Presence sichtbar wird.

Warum das gerade jetzt zählt

Meine These für die Führung im KI-Zeitalter ist klar: Je digitaler unsere Arbeitswelt wird, desto menschlicher muss Führung werden. KI kann Optionen durchrechnen, Daten verdichten, Entscheidungsvorlagen liefern – aber sie trägt keine Verantwortung, spürt keinen Raum und kann Mitarbeitenden keine Sicherheit vermitteln. Diese Aufgaben bleiben bei Ihnen. Und dafür brauchen Sie einen Kopf, der auch unter Informationsüberflutung klar bleibt.

Mentale Stärke ist damit kein Nice-to-have für Führungskräfte, die es sich leisten können – sie ist die Voraussetzung dafür, dass Sie in der Beschleunigung nicht zur Getriebenen werden, sondern die Richtung vorgeben.

Mehr als positives Denken

Mentaltraining ersetzt keine Strategie, keine Fachkompetenz und keine klare Haltung. Es liefert das Fundament, auf dem beides erst wirken kann:

  • Veränderung beginnt im Kopf – nicht in der nächsten To-do-Liste.
  • Mit gezielter mentaler Vorstellungskraft beeinflussen Sie Gelassenheit, Leistungsfähigkeit und Ihre Reaktion auf Rückschläge.
  • Führungskräfte mit mentaler Stärke agieren zielgerichteter und wirken auch dann souverän, wenn die Lage es nicht ist.
  • Menschen mit mentaler Stärke können besser mit Nervosität und Lampenfieber umgehen.

Mein Angebot für Sie

Als diplomierte Mentaltrainerin  und Business Mental Coach (Ausbildung bei Dr. Marcus Täuber und Mag. Heidi Haberl-Glantschnig) integriere ich Mentaltraining heute gezielt in meine Executive-Presence-Arbeit und in die PARIS-Methode®. Gemeinsam machen wir Ihre mentalen Ressourcen bewusst zugänglich – nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug für Führung, die auch dann trägt, wenn Tempo und Komplexität weiter zunehmen.


Reflexionsfrage: In welcher Situation der letzten Wochen hätte mentale Vorbereitung Ihre Wirkung verändert – und was hätten Sie dafür im Vorfeld trainieren müssen?

Interesse an einem Erstgespräch zu Executive Presence Coaching? Ich freue mich auf den Austausch. Vereinbaren Sie gerne einen Termin hier!

Die Macht der positiven Zielformulierung

Ziele positiv formulieren

Wie Sie Ihre Träume in greifbare Erfolge verwandeln

 

Das Setzen von Zielen ist der Schlüssel zum Erfolg, sei es im Beruf, persönlichen Wachstum oder sportlichen Leistungen. Leider scheitern viele Menschen daran, ihre Ziele zu erreichen, oft aufgrund unklarer oder negativer Formulierungen. In diesem Blogbeitrag werden wir die transformative Kraft der positiven Zielformulierung erkunden und wie sie uns dabei unterstützt, unser volles Potenzial zu entfalten und greifbare Erfolge zu erzielen. Ich möchte Ihnen die Macht der positiven Zielformulierung  aufzeigen und wie sie uns dabei unterstützt, das Beste aus uns herauszuholen. Egal ob im Beruf oder privat.

Klare Vision schaffen

Der erste Schritt zur erfolgreichen Zielformulierung ist eine klare und lebendige Vision. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Ziel aussieht und fühlt, visualisieren Sie es bis ins kleinste Detail. Eine lebhafte Vision macht es einfacher, sie in die Realität umzusetzen und motiviert uns, hart für ihre Verwirklichung zu arbeiten.

Die Kunst der positiven Formulierung

Ein entscheidender Aspekt bei der Zielformulierung ist die Verwendung positiver Sprache. Das bedeutet, dass Sie sich darauf konzentrieren, was Sie erreichen möchten, anstatt sich auf das zu konzentrieren, was Sie vermeiden möchten. Ein gutes Ziel ist ein Annäherungsziel. Es wird schon aus der Formulierung heraus klar, dass Sie etwas erreichen möchten. Setzen Sie den Fokus auf das Gewünschte, um eine positive Motivation zu entwickeln, die Sie auch antreibt.

Ein negativ formuliertes Ziel wäre zum Beispiel: „Ich möchte nicht mehr übergewichtig sein.“ Dabei arbeitet unser Gehirn im Vermeidungsmodus. Im Annährungsmodus hingegen richten wir den Fokus auf das was wir erreichen wollen, zum Beispiel auf eine Verhaltensänderung. Positiv formuliert könnte das Ziel dann lauten: „Ich möchte mich gesünder ernähren und bis Jahresende mein Idealgewicht von Kilo XY erreichen.“ Ein positives Ziel gibt uns eine klare Richtung und motiviert uns, unser Bestes zu geben.

Hindernisse als Chancen sehen

Auf dem Weg zu Ihrem Ziel werden Sie möglicherweise auf Hindernisse stoßen. Anstatt uns von Rückschlägen entmutigen zu lassen, sollten wir sie als Chancen zum Wachsen und Lernen betrachten. Positive Zielformulierungen helfen uns dabei, den Fokus auf Lösungen zu legen und uns von unseren Zielen nicht abbringen zu lassen.

SMARTe Ziele und mehr

Viele von Ihnen kennen wahrscheinlich die SMART Methode, um realistische Ziele zu setzen. SMART steht für Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant und Terminiert. Diese Methode ist ein einfaches Werkzeug zur Zielformulierung und sehr populär. Ich persönlich schätze auch eine Methode aus der Positiven Psychologie, den positiven Zielrahmen von Daniela Blickhan (c) Positive Psychologie und Coaching. Von der Lösungs- zur Wachstumsorientierung. Jungfernmann Verlag 2021). Dabei geht es um das Entwickeln einer konkreten Zielvorstellung  in Verbindung mit einer Vision.

Die POSITIV Formel für Ihre Ziele

(Quelle: Daniela Blickhan)

Die Kriterien dieser Art der Zielformulierung lassen sich mit dem Akronym POSITIV zusammenfassen

Positiv: Wie schon oben beschrieben, formulieren Sie Ihr Ziel positiv, prägnant, ohne sprachliche Verneinung und in der Gegenwart.

Oekologisch: Hier geht es um den Kontext oder die Kosten. Welchen Preis sind Sie bereit, für dieses Ziel zu bezahlen im übertragenen Sinne? Wie wird Ihr Umfeld reagieren, wenn Sie das Ziel erreicht haben?

Sinnspezifisch: Formulieren Sie das Ziel so konkret, dass Sie es mit allen Sinnen wahrnehmen können. Was hören Sie, was sehen Sie, was fühlen Sie, was riechen Sie, was schmecken Sie in Ihrem Ziel?

Individuell: Formulieren Sie Ihr Ziel so, dass die Erreichung in ihrer eigenen Kontrolle liegt.

Testbar: Formulieren Sie das Ziel so konkret, dass es überprüfbar ist. Woran werden Sie merken, dass Sie ihr Ziel erreicht haben?

Interessant: Was bedeutet das Ziel für Sie persönlich?

Visionär: Was ist die Vision hinter Ihrem Ziel? Betrachten Sie Ihr Ziel im Zusammenhang mit einer übergeordneten Vision oder einem größeren Zweck.

Fazit

Die Kunst der positiven Zielformulierung ist ein mächtiges Werkzeug, um unsere Träume in greifbare Erfolge zu verwandeln. Indem wir klare Visionen entwickeln, positive Sprache verwenden und Hindernisse als Chancen betrachten, können wir SMARTe Ziele setzen und uns kontinuierlich weiterentwickeln. Mit der POSITIV-Formel können wir sicherstellen, dass unsere Ziele nicht nur erreicht werden, sondern auch einen tiefen persönlichen Sinn haben und zu unserer persönlichen Entwicklung beitragen.

Schreiben Sie mir ein Email und ich sende Ihnen gerne meine Checkliste zur positiven Zielformulierung zu!

 

** Dieser Blog-Beitrag wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt, um Recherche und Inhaltserstellung zu erleichtern. **

Vor kurzem habe ich das spannende Buch „Die Kunst der Selbstachtung“ von Christophe André und Francois Lelord (Aufbau Verlag Berlin, 8. Auflage 20214) wieder einmal zur Hand genommen. Schließlich beschäftige ich mich in meinen Trainings und Einzel-Coachings sehr oft mit dem Thema Selbstvertrauen. Das Selbstvertrauen (der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen und die Überzeugung, Fehlschläge einstecken zu können) ist nach den Autoren aber nur eine der drei Zutaten, die unsere Selbstachtung nährt.

Selbstachtung entsteht aus

  • Selbstvertrauen
  • der Sicht auf das eigene Ich
  • Selbstliebe

Personen mit hoher Selbstachtung haben demnach eine klare Vorstellung von ihrer eigenen Persönlichkeit,  verstehen es, auf positive Art und Weise von sich selbst und ihren Stärken zu sprechen (gute Selbstpräsentation), haben ein stabiles Urteil über sich selbst und treffen leicht Entscheidungen.

Selbstachtung ist eine ziemlich dynamische Dimension unserer Persönlichkeit und lässt sich wie ein Muskel trainieren. Die Selbstachtung muss immer wieder genährt werden. Nahrung für die Selbstachtung sind

  • das Gefühl, geliebt (geschätzt, begehrt, angenommen…) zu werden
  • das Gefühl kompetent (leistungsfähig, begabt…) zu sein

Menschen mit hoher Selbstachtung möchten erfolgreich sein, haben eine positive Bewertung ihrer eigenen Qualitäten, richten den Blick nach vorne, sind lernwillig und möchten sich weiterentwickeln. Sie streben nach Erfolg und orientieren sich an anderen erfolgreichen Menschen, um sich für Fortschritte in ihrem eigenen Leben zu motivieren. Im Falle von Rückschlägen oder Misserfolgen setzen sie schnell die Krone auf und habenwieder  ihr Ziel vor Augen. Und letztendlich können Menschen mit hoher Selbstachtung auch Lob und Komplimente annehmen und sind dankbar im Leben.

Und damit komme ich wieder zum Selbstvertrauen, denn auch das kann man trainieren, etwa indem man seinen Blick auf das Positive im Leben schärft, indem man sich an positiven Vorbildern orientiert, sich seiner eigenen Ressourcen und Fähigkeiten bewusst macht, indem man den Fokus weg von den Problemen hin zu dem lenkt, was das Leben lebenswert macht. Dabei hilft zum Beispiel ein Erfolgstagebuch oder täglich aufschreiben, wofür man dankbar ist. Gerne arbeite ich in einem Einzel-Training auch mit Ihnen am Thema Ressourcen und Selbstvertrauen.

 

 

Glück ist kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht innerer Einstellung„, wird der Psychoanalytiker  und Philosoph Erich Fromm zitiert. Im Zuge meiner Ausbildung zur Mentaltrainerin bin ich auch der Frage nachgegangen, was mich selbst und was andere Menschen glücklich macht. Es gibt dazu tausende Antworten und auch gefühlt so viel Literatur. Ich bin überzeugt davon, dass Glück und Zufriedenheit – ebenso wie Erfolg – zu einem großen Teil im Kopf entstehen. Es ist eine Frage der inneren Einstellung, der Gedankenkontrolle, der Dankbarkeit und der Achtsamkeit.

Beeindruckt hat mich der Ansatz der Psychologin Emily Esfahani Smith. In Ihrem Buch „Glück allein macht keinen Sinn: Die vier Säulen eines erfüllten Lebens“  verdeutlicht sie, dass wir oft den falschen Zielen hinterher jagen. Nicht Glück macht das Leben lebenswert, sondern ein tieferer Sinn. Gestützt auf Erkenntnisse aus Psychologie, Philosophie und Literatur sowie Geschichten von Menschen, die ein erfülltes Leben führen, beschreibt sie die vier Säulen des Sinns:

Das Gefühl der Zugehörigkeit: dabei geht es um die Verbindung zu anderen Menschen. Bei einem starken Gefühl der Zugehörigkeit werden Sie für das geschätzt, wer Sie sind und Sie umgeben sich mit Menschen, die Sie schätzen und lieben, weil sie sind, wer sie sind. Wer sich zugehörig fühlt, hat auch das Gefühl bedeutsam zu sein.

• Die eigene Bestimmung  – den Lebenszweck finden: Es geht nicht darum, was ein Mensch gerne macht oder arbeitet, sondern was Sie anderen Menschen mitgeben können. Lebenszweck ist, Ihre Stärken so einzusetzen, dass Sie anderen Menschen mit Ihren Fähigkeiten helfen. Dadurch fühlen Sie sich gebraucht. Sie müssen nicht unbedingt in Ihrer Arbeit einen Sinn finden, aber der Sinn liefert Ihnen das Warum, das Sie antreibt. Der Sinnfrage ging auch der österreichische Psychologe Viktor Frankl nach. Der Auschwitz-Überlebende und Begründer der Logotherapie kommt in seinem Buch „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ zu dem Schluss, dass der Mensch unter allen Lebensbedingungen in der Lage ist, einen Sinn im Leben zu finden. Auch andere Psychoanalytiker geben dem Sinn eine große Bedeutung,  der Lebenssinn sei ein menschliches Bedürfnis, gleichzusetzen mit der Liebe.

Transzendenz: Die dritte Säule basiert auf der Verbindung zu etwas Größerem als dem eigenen Selbst. Das kann Spiritualität oder auch die Natur sein. Es sind Erfahrungen, die uns Menschen das Gefühl geben, mit etwas Größerem verbunden zu sein. Es ist das unbeschreibliche Gefühl, Zeit und Ort zu vergessen und einfach im Hier und Jetzt, im Moment zu sein.

• Die Welt durch Geschichten verstehen: Das Erzählen der eigenen  Geschichte und die Reflexion über den eigenen Lebensweg hilft einem Menschen dabei, eine tiefere Bedeutung des Lebens zu erkennen. Es verschafft Klarheit, warum Sie zu dem Menschen geworden sind, der Sie heute sind. Wenn Sie Ihren Platz in der Welt gefunden und gesehen haben, wie Sie damit Menschen beeinflussen, bekommen Sie ein starkes Identitätsgefühl.  Menschen, die ein für sich sinnvolles Leben führen, erzählen oft Geschichten über ihr Leben, die zeigen, wie sie sich weiterentwickelt haben und wie sie gewachsen sind.

Auch der Autor John Strelecky, der mit seinen Büchern und dem Konzept „Big Five for Live“ Millionen Menschen inspiriert, geht der Sinnfrage nach. Die Idee der großen Fünf ist Strelecky in Afrika gekommen. Der Erfolg von Safaris wird oftmals daran gemessen, wie viele der Big Five jemand gesehen hat. Umgelegt auf unser Leben, sollten wir fünf Dinge sehen, tun oder erleben, bevor wir sterben.“ Knapp zusammengefasst gibt er uns den alltäglichen Rat: „Tue, was Dich glücklich macht.

Erfüllung finden

Glückliche Menschen lachen viel, sind dankbar, freuen sich über Kleinigkeiten, lernen täglich etwas Neues, sind begeisterungsfähig und helfen gerne anderen Menschen. Man sagt ja auch „Helfen macht high“, „Schenken vermittelt Fülle“  und „Dankbarkeit öffnet das Herz“. Meiner Ansicht nach gehören auch Entspannung und Achtsamkeit, eine bewusste Hygiene der Gedanken und ein klarer Fokus zu einem erfüllten Leben. Und ich stelle immer wieder fest, dass ab der Lebensmitte bei vielen Menschen die Sinnfrage sehr intensiv gestellt wird. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist oft auch mit Zielen verbunden. Mit kleinen Zielen, mit großen Lebenszielen, mit persönlichen Zielen, mit Zielen, die die Gesellschaft betreffen. Gerade wenn es darum geht, sich seiner Ziele klarer zu werden, gibt uns Mentaltraining wunderbare Tools und Werkzeuge an die Hand, die uns bei der Zielfindung unterstützen können. Gerne begleite ich Sie bei diesem Prozess.

 

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Jeder Mensch hat Ziele, berufliche Ziele, private Ziele. Wer seine Ziele visualisiert, ist erfolgreicher bei der Umsetzung der Ziele! Lesen Sie in meinem Blog-Beitrag, warum das Visualisieren von Zielen ein wichtiges Tool für Erfolg ist.

Zielarbeit ist der erste und ein äußerst wichtiger Schritt im Mentaltraining. Ohne Ziele gibt es kein Wachstum und keine Veränderung. Ein gutes Ziel sieht man dem Menschen an. Es zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Ziele sollen erreichbar und messbar sein (SMART: Spezifisch – Messbar – Aktiv – Realistisch – Terminiert), können aber auch KRAFTvoll sein (Konkret – Realistisch – Attraktiv – Fähigkeiten – Termine). Generell müssen Ziele motivieren! Wir unterscheiden zwischen Ergebnis- und Handlungszielen. Ein Ergebnisziel wäre zum Beispiel: „Ich möchte gerne bis August 5 Kilo abnehmen.“ Ein Handlungsziel wäre: „Ich achte ab sofort auf eine gesunde Ernährung, treibe 3x die Woche Sport und gehe täglich 20 Minuten zu Fuß.“ Im Mentaltraining sprechen wir von Zustandszielen. Das Ziel ist ein Gefühl, das ich spüren kann.

Wenn man abnimmt, möchte man gut aussehen und ein positives Körpergefühl haben. Diesen Zustand, dieses Zielgefühl von einem attraktiven Körper wollen wir erreichen. Denn Gefühle sind der Motor für Veränderung. Und eine Visualisierung, eine bildhafte Vorstellung des Ziels und des Zielgefühls unterstützen uns dabei. Hirnforscher sind sich einig, dass die Visualisierung der eigenen Ziele wesentlich zu deren Erreichung beiträgt. Je intensiver diese inneren Bilder, je stärker sie mit Emotionen verbunden sind, desto wirkungsvoller ist die Zielarbeit.

Visualisierung ist eine der erfolgreichsten Methoden des Mentaltrainings und insbesondere bei Spitzensportlern und Athleten sehr beliebt. Skifahrer, Golf- und Tennisspieler visualisieren vorab Bewegungsabläufe, um im Wettkampf die beste Leistung abrufen zu können. Sportler nützen ihre geistige Vorstellungskraft vor allem für folgende Zwecke: für die Optimierung der Bewegungsvorstellung, das Abrufen eines Erfolgserlebnisses („Moment of excellence“) zur Motivation und um das Lampenfieber vor einem sportlichen Wettkampf in den Griff zu bekommen. Hinter dem Ziel, beim Wettkampf eine Goldmedaille zu gewinnen, steht der Wunsch nach Anerkennung, nach Lob, nach Ruhm, nach Bekanntheit, nach Freiheit … Das Ziel ist ein Gefühl, das ich spüren kann. Daher ist es in der Zielabklärung wichtig, sich die Frage zu stellen: Welchen Zustand hätte ich gerne?

Ziele visualisieren heisst das Kopfkino programmieren

Im Mentaltraining lernen Sie, Siege im Kopf durchzuspielen, in dem Sie das Ziel visualisieren. Dabei wird im Gehirn Dopamin produziert, was uns antreibt und motiviert. „Ich habe Wimbledon schon 10.000 Mal im Kopf gewonnen.“, wird der Tennisstar und achtfache Grand Slam Sieger André Agassi zitiert.

Visualisierung ist Denken in Bildern, diese bildhafte Vorstellung im Kopf beeinflusst unser Unterbewusstsein. Bei diesem Kopfkino programmieren wir unser Gehirn mit positiven Bildern auf ein bestimmtes Ziel. „Unsere bewussten und unbewussten Vorstellungen haben erhebliche Konsequenzen auf unser Verhalten, unser Selbstvertrauen, unsere Gefühle, unser Wohlbefinden, unser Handeln, unsere innere Einstellung, unseren Körper, die Körperhaltung und unsere gesamte Körperchemie.“, erklärt die deutsche Mentaltrainerin und Keynote Speaterin Antje Heimsoeth in Ihrem Buch „Kopf gewinnt“.

Visualisierungs-Training arbeitet nach dem Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiung. Vor Ihrem inneren Auge absolvieren Sie eine grandiose Rede vor hunderten Zuhörern und ernten tosenden Applaus. Durch die Visualisierung werden positive Gefühle in Gang gesetzt und Zweifel und Ängste reduziert. Sie spüren mit allen Sinnen, wie gut es sich anfühlt, auf der Bühne zu stehen, Sie genießen diesen Augenblick im Kopf. Je realistischer Sie sich die Situation im Kopf vorstellen, desto effektiver lässt die Visualisierung in der Realität einsetzen. Die positive Vorstellung überdeckt schließlich die Präsentationsangst. Sie lernen, mit der Stress-Situation umzugehen und können sich voll auf das Ziel konzentrieren, wenn Sie dann tatsächlich auf der Bühne performen müssen. „Das Training der eigenen Vorstellungskraft verleiht innere Sicherheit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.“, ist Antje Heimset überzeugt.
Zusätzlich werden Denkvermögen und Kreativität angeregt.

Gerne unterstütze ich Sie dabei, Ihre Ziele klar zu formulieren und zeige Ihnen Methoden und Techniken, um Ihre Ziele zu erreichen. Kontaktieren Sie mich jederzeit gerne für ein unverbindliches Kennenlerngespräch! Ihre Angela Pengl-Böhm

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