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Medientraining

Kompetenz im Umgang mit Medien ist für Führungskräfte, Unternehmer:innen und Selbstständige ein entscheidender Erfolgsfaktor.

 

Besonders vor laufender Kamera oder am Mikrofon fürs Radio fühlen sich viele Menschen unter Druck gesetzt. Ein Interview ist eben kein normales Gespräch – es verlangt selbst medienerfahrenen Menschen ein gehöriges Maß an Fingerspitzengefühl und Vorbereitungszeit ab.

Was macht ein Interview erfolgreich?

Ein erfolgreiches Interview ist eines, bei dem Ihre Kernbotschaft ankommt, ohne dass Sie an Glaubwürdigkeit verlieren. Das gelingt selten spontan – sondern durch gezielte Vorbereitung, eine klare Haltung und die Fähigkeit, auch unter Druck bei der eigenen Botschaft zu bleiben.

Tipp 1: Seien Sie Botschafter:in für Ihr Unternehmen

Überzeugt, höflich, zuvorkommend – und mit sichtbarer Freude an der eigenen Arbeit. Journalist:innen und Publikum spüren, ob jemand hinter dem steht, was er oder sie sagt. Diese Grundhaltung trägt ein Interview mehr als jede rhetorische Technik.

Tipp 2: Bereiten Sie sich gezielt vor

Klären Sie im Vorfeld: Was ist meine Kernbotschaft – was möchte ich dem Journalisten oder der Journalistin sagen? Welche Fragen könnten gestellt werden? Wer das vorab durchdenkt, wirkt im Gespräch spürbar sicherer.

Tipp 3: Schaffen Sie eine gute Gesprächsbasis

Glaubwürdigkeit entsteht nicht erst bei der ersten Antwort, sondern schon im Umgang miteinander davor. Nehmen Sie sich die Zeit für ein kurzes persönliches Wort, bevor es inhaltlich losgeht – das schafft eine Basis, auf der auch kritische Fragen fair bleiben.

Tipp 4: KISS – Keep it short and simple

Klar und deutlich sprechen, Nebensächlichkeiten weglassen, Fachbegriffe erklären. Wer im eigenen Fachjargon bleibt, verliert die Botschaft, bevor sie beim Publikum ankommt.

Tipp 5: Bleiben Sie bei unangenehmen Fragen ruhig

Nicht jede Frage ist wohlwollend gemeint. Wichtig ist, nicht in Rechtfertigung zu verfallen, sondern ruhig zur eigenen Kernbotschaft zurückzuführen: „Das ist ein wichtiger Punkt – und genau deshalb ist mir wichtig zu betonen, dass …“ Diese Brückentechnik gibt Ihnen Kontrolle über das Gespräch zurück, ohne die Frage zu ignorieren.

Tipp 6: Vergessen Sie die Nachbereitung nicht

Nach dem Interview ist vor der Veröffentlichung. Fragen Sie höflich nach dem voraussichtlichen Erscheinungstermin und bieten Sie an, bei Fachbegriffen oder Zahlen für Rückfragen zur Verfügung zu stehen. Das zeigt Professionalität – und reduziert das Risiko von Missverständnissen im fertigen Beitrag.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Haltung wirkt stärker als Technik: Wer überzeugt ist, überzeugt auch.
  • Vorbereitung entscheidet, wie sicher Sie im Gespräch wirken.
  • KISS schützt vor dem häufigsten Fehler: zu viel, zu kompliziert.
  • Eine Brückentechnik hält Sie auch bei kritischen Fragen bei Ihrer Botschaft.
  • Nachbereitung ist Teil des Interviews, nicht optional.

Medienkompetenz ist trainierbar

In meinem Medientraining üben wir genau diese Situationen mit echten Interviewsimulationen und direktem Feedback – für Führungskräfte, Wissenschaftler:innen und Unternehmer:innen, die vor Mikrofon und Kamera souverän auftreten wollen.

Mehr dazu in meinem Interview-Training.

Kontakt: angela@pr-com.at

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