#1 Eine unbequeme Wahrheit: Was hat Executive Presence eigentlich mit Haltung zu tun?

Executive Presence wird häufig mit Auftreten verwechselt: mit Wirkung, Präsenz im Raum, Souveränität.
Das greift zu kurz.

Aus meiner Erfahrung ist Executive Presence kein Performance-Thema. Sie beginnt vor dem ersten Wort – in der inneren Haltung. In der Klarheit darüber, wofür man steht. In der Fähigkeit, klar, ehrlich und wertschätzend zu kommunizieren. Empathisch, ohne gefällig zu werden. Auf Augenhöhe, unabhängig von Hierarchie.

Das ist anspruchsvoll.
Denn es verlangt Selbstreflexion.
Und den Mut, sich nicht hinter Rollen, Techniken oder Status zu verstecken.

„Authentic leadership is grounded in self-awareness and self-regulation.“
So beschreibt u. a. Bill George wirksame Führung. Menschen folgen nicht der lautesten Stimme, sondern Führungspersönlichkeiten, die als klar, glaubwürdig und menschlich wahrgenommen werden.

➡️ Die unbequeme Wahrheit:
Executive Presence ist kein äußerer Ausdruck. Sie ist eine innere Entscheidung. Haltung entsteht im Kopf – und zeigt sich im Handeln.