Wertschätzende Kommunikation

Der indische Philosoph Krishnamurti sagte zum Thema Wertschätzung: „Die höchste Form der menschlichen Intelligenz ist es, zu beobachten ohne zu bewerten.“

In der Regel sind wir es gewohnt, eine trennende Sprache zu sprechen – wir urteilen über Menschen, wir beurteilen ein Verhalten. Sehr oft richtet sich unsere kommunikative Aufmerksamkeit auf ein Fehlverhalten, auf das Negative, auf das Nichterreichen eines Ziels usw, anstatt das Positive anzusprechen und die Stärken eines Menschen zu stärken.

Eine verbindende Sprache hingegen beobachtet ein Verhalten und beschreibt es ohne Bewertung. Eine verbindende Sprache oder eine wertschätzende Kommunikation zeigt Gefühl, berücksichtigt Bedürfnisse und beinhaltet eine Bitte statt einer Forderung.

 

 

Wertschätzung ausdrücken

Lob und Wertschätzung ausdrücken

Viele Menschen verwechseln Wertschätzung mit Lob. In meinen Trainings und Einzel-Coaching erlebe ich immer wieder Führungspersönlichkeiten, die davon überzeugt sind, dass sie Wertschätzung ausgedrückt haben zum Beispiel mit dem Satz „Ihre Präsentation war super!“ Dahinter aber steckt Hierarchie. Das kommt von oben herab. Es bewertet zwischen gut und schlecht ohne konkret darauf hinzuweisen, was gut war. Der entscheidende Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung ist die Absicht, die dahinter steckt. Statt schulterklopfend zu sagen, dass die Präsentation super war, könnte die Führungskraft mit einer konkreten Ich-Botschaft das Lob ausdrücken: „Wenn ich an Ihre Präsentation von gestern denke, bin ich guten Mutes, dass wir den Kunden gewinnen. Mir hat sehr gut gefallen, dass Sie so viele Alternativen aufgezeigt und das Umfeld miteinbezogen haben.“

 

Wertschätzende Kommunikation in vier Schritten

Beobachtung – Gefühl – Bedürfnis – Bitte

Ich möchte Ihnen gerne die vier Schritte der Wertschätzenden Kommunikation anhand eines Beispiels aufzeigen.

Herr M. arbeitet in einem mittelständischen Unternehmen und hat ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten, das mit folgenden Worten beginnt: „Sie sind unzuverlässig. Schon wieder habe ich Ihre Unterlagen nicht zeitgerecht erhalten. Außerdem kommen Sie immer zu spät zu unserem Team-Meeting.“ Herr Müller wird getadelt. Wir haben es mit einer trennenden Sprache zu tun, die Beobachtung wird mit einer Bewertung vermischt. Stattdessen könnte der Vorgesetzte das Gespräch folgendermaßen beginnen: „Wir hatten bei unserem letzten Mitarbeitergespräch festgelegt, dass Sie auf Pünktlichkeit achten und dass Sie Ihre Präsentationen jeweils am Tag vor dem Team-Meeting fertigstellen. Ich bin irritiert, weil mir die Einhaltung von Abmachungen wichtig ist.  Es ärgert mich, dass ich Ihre Unterlagen immer noch nicht erhalten habe und dass Sie bei dem wichtigen Termin gestern 15 Minuten zu spät gekommen sind. Ich bin frustriert, wenn der Zeitplan nicht eingehalten wird und die KollegInnen auf eine Person warten müssen .“ Mit diesen Worten beschreibt der Vorgesetzte seine Beobachtung verbunden mit Gefühl, das ausgelöst wird, wenn sein Bedürfnis nicht erfüllt wurde. Im vierten Schritt der Wertschätzenden Kommunikation geht es dann darum, eine konkrete Bitte zu äußern, damit die Situation verbessert wird. Denn wenn Sie sagen, was Sie möchten, ist die Bitte erfolgsversprechender als wenn Sie beschreiben, was Sie nicht wollen. Statt „Bitte kommen Sie kommenden Montag nicht wieder zu spät.“ können Sie es konkret so ausdrücken: Ich bitte Sie um Ihre verbindliche Zusage, dass Sie mir Ihre Unterlagen bis Montag um 15.00 Uhr schicken und dass Sie am Dienstag pünktlich um 09,00 Uhr zum Meeting kommen.“

Wertschätzende Kommunikation ist ein wunderbares Tool zu einer bewussten Handlungssprache. Das Ergebnis ist eine klare und positive Kommunikation verbunden mit einer Kultur der Offenheit, der Akzeptanz und der gegenseitigen Wertschätzung.

In meinem firmeninternen Training Wertschätzende Kommunikation ich Menschen und Unternehmen dabei, durch eine positive Sprache und mit einer wertschätzenden Kommunikation das Miteinander zu verbessern. Erzielen Sie mit klaren Worten eine große Wirkung, stärken Sie Ihre rhetorischen Fähigkeiten und begeistern Sie mit Authentizität und Empathie. In der Sprache liegt die Kraft, gerade im digitalen Zeitalter gewinnt das persönliche Gespräch an Bedeutung.

Möchten auch Sie lernen, wie man Wertschätzung ausdrückt? Sehr gerne biete ich Ihnen dazu auch ein individuelles Business-Mental-Coaching an.

 

 

Die meisten von uns kennen das: der Schreibtisch ist voll, das Telefon klingt, der Email-Postkosten geht über, der Chef wartet auf eine Präsentation. Wir sind unter Stress und leider steigt bei vielen Menschen unter Anspannung auch die Fehlerquote. Aus dem Mentaltraining kennen wir verschiedene Methoden, die uns helfen, besser mit stressigen Situationen umzugehen.

Mein persönlicher Tipp: In der Ruhe liegt die Kraft.

Meine 5 Strategien gegen Stress am Arbeitsplatz

 

1. Realistische Ziele setzen

Ein Ziel ist ein Ort oder ein Zustand, den wir erreichen möchten. Sich ein Ziel zu setzen, ist erst der Anfang. Wie man richtig Ziele setzt, kann man lernen:

1. Setzen Sie sich ein konkretes Ziel. Es reicht nicht, wenn Sie beispielsweise denken: „Ich möchte erfolgreicher sein.“ Gehen Sie ins Detail und beschreiben Sie für sich selbst, was Erfolg ausmacht, woran Sie konkret den Erfolg messen. Bleiben Sie dabei realistisch. Wenn Sie bisher noch nie gelaufen sind, werden Sie nicht gleich mit einem Marathon starten.

2. Formulieren Sie Ihr Ziel schriftlich.

3. Machen Sie sich bewusst: Warum will ich das? Was motiviert mich? Was ist meine intrinsische Motivation?

4. Setzen Sie sich einen Zeitrahmen und nutzen Sie die Möglichkeit, neben einem langfristigen Ziel auch kurzfristige Ziele zu formulieren, damit erhöht sich die Erfolgschance.

5. Formulieren Sie ihr Ziel positiv: Sie wollen nicht weg von etwas, sondern hin zu etwas Neuem. Also sagen Sie nicht: Ich will nicht mehr übergewichtig sein. Sondern: Ich ernähre mich gesund und wiege in einem halben Jahr soundsoviel Kilo.

2. Prioritäten setzen

Prioritäten schaffen Ordnung. Nützen Sie Begriffe wie dringend, sehr wichtig, wichtig, weniger wichtig, nützlich… und schreiben Sie ein Übersichtsliste mit allen Aufgaben. Ich persönlich mache das jede Woche – handschriftlich und hebe die wichtigsten Aufgaben mit einem Marker hervor. Was nicht geschafft wurde, wandert auf die Liste der kommenden Woche.

3. Nein sagen

In meinen Trainings formuliere ich gerne: „Nein ist ein Satz“. Vielen von uns fällt es schwer, diese vier Buchstaben auszusprechen, weil wir Angst vor den Konsequenzen haben und sie verlieren sich in langen Erklärungen. Nein sagen kann man lernen. Meine wichtigste Erkenntnis zu diesem Thema: Es genügt das Nein. Höflich, aber bestimmt. Auch eine Absage lässt sich freundlich formulieren. Beispiel: Danke, dass Du mit diesem Problem auf mich zukommst. Ich arbeite gerade an einem wichtigen Projekt. Bitte suche Dir Unterstützung bei einem anderen Kollegen.

4. Fokus auf Lösungen

Gerade wenn wir Stress haben, verfallen wir gerne ins Jammern. Wir sehen den Berg an Arbeit, wir ärgern uns, wir zerbrechen uns den Kopf über Probleme, statt uns auf die Suche nach Lösungen zu begeben. Wenn wir uns auf das Ziel fokussieren und in unserer Haltung positiv bleiben, kommen wir schneller zu einer Lösung.

5. Ruhe und bewusste Pausen

Gerade wenn wir viel zu tun haben, braucht unser Gehirn dazwischen immer wieder eine kleine Auszeit. Kurze Ruhephasen wirken wie ein Wunder. Regeneration ist wichtig – auch zwischendurch. Wie im Sport sollte nach jeder anstrengenden Phase eine Zeit der Entspannung folgen. Aufstehen, ein paar Schritte gehen, sich ein Glas Wasser aus der Küche holen oder vielleicht ein paar Schritte im Park spazieren gehen, frische Luft einatmen, jedenfalls weg vom Bildschirm. Kleine Auszeiten erhöhen die Konzentrationsfähigkeit. Nach einer kurzen Pause sind wir wieder leistungsfähiger und haben einen freien Kopf.

 

 

In unserer Gesellschaft werden Fehler gerne als Manko gesehen statt als Chance. Manche von uns erinnern sich nicht so gerne an die Schulzeit. Aus unterschiedlichen Gründen. Einer dieser Gründe ist der Umgang mit Fehlern, den unser Schulsystem praktiziert. Fehler und Schwächen sind in unserer Gesellschaft ein Ausdruck von Scheitern.  Jeder Fehler wird rot markiert und je mehr Fehler ein Kind macht, desto schlechter werden die Noten. Sehr oft überwiegen zwischen Lehrer und Schüler die Gespräche über die Fehler, anstatt auch die positiven Aspekte einer Arbeit oder die Stärken einer Person hervorzuheben oder das Scheitern als Teil eines Lernprozesses am Weg zum Ziel zu betrachten.  Daher steht in der Schule die Fehlervermeidung im Vordergrund. Diese Taktik ist schädlich, denn unser Gehirn lernt aus Fehlern. Wer versucht, Fehler zu vermeiden, traut sich weniger zu, verliert sowohl an Selbstbewusstsein und als auch an Eigeninitiative, Neues auszuprobieren.

Aus Fehlern wird man klug, heißt es so schön. Wir alle können lernen, mit Fehlern positiv umzugehen, anstatt bei jeder kleinsten Kleinigkeit gleich die Katastrophe auszurufen. Eine positive Fehlerkultur bedeutet zunächst die Akzeptanz des Fehlers. Fehler sind nichts, wofür man sich schämen muss. Der Fehler ist ein Appell, etwas besser zu machen oder zu verbessern. Wir können den Fehler als Teil eines Weges betrachten, der zum Ziel führt. Entlang dieses Weges haben wir verschiedene Aufgaben zu erledigen, die wir weiter verbessern und optimieren können. So machen es auch die Japaner mit ihrer Kaizen-Philosophie. Kaizen ist eine Denkweise, es ist die grundlegende Einstellung jedes Mitarbeiters zu seiner Arbeit und wer Kaizen lebt, ist felsenfest davon überzeugt, dass es immer etwas zu verbessern, zu vereinfachen oder zu optimieren gibt.

Weiters betrachtet eine positive Fehlerkultur Fehlbarkeit mit der nötigen Sachlichkeit und trennt zwischen Person und Sache. Niemand ist perfekt, daher können Fehler passieren. Es geht nicht darum, wer den Fehler gemacht hat, sondern wie es zu einem Fehler gekommen ist. Und um das Bewusstsein, dass aus Irrtümern und Fehlern neue Ideen und Entwicklungen entstehen können.Beginnen Sie als Führungskraft als Vorbild für Ihre MitarbeiterInnen. Wagen Sie es Fehler einzugestehen, und das daraus mögliche Lernpotential sichtbar werden zu lassen. Seien Sie ehrlich und menschlich. Damit ermutigen Sie Ihre Mitarbeitenden Ihnen zu folgen, und Fehler rascher zuzugeben. Alleine dadurch kann oft schon viel Schaden abgewendet werden.

Merkmale einer positiven Fehlerkultur

  • Offener Umgang mit Fehlern
  • Respekt für Fehlereingeständnisse
  • Fokus auf Sachebene und Zukunft

Zur positiven Fehlerkultur gehört auch eine entsprechende Feedback-Kultur und Kommunikation. Durch eine offene, sanktionsfreie Kommunikation werden Mitarbeiter animiert, Fehler zuzugeben, was wiederum die Chance auf eine zeitnahe Behebung des Schadens erhöht bzw den monetären Schaden begrenzt. Eine positive Fehler- und Feedback-Kultur erhöht auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter, fördert deren Weiterentwicklung und steigert die Motivation. Zudem ist das Totschweigen von Fehlern ein regelrechter Bremser, es hemmt Weiterentwicklung, es verhindert Lösungen und Innovationen. Nur wer fehlbar ist, entwickelt sich weiter!

Für Führungskräfte bedeutet das zunächst einmal Selbst-Reflexion. Wer als Vorbild vorangehen möchte, muss seinen Kommunikations-Stil und seine eigene Fehlerkultur überdenken. Kritisches Hinterfragen des eigenen Handelns sind die Grundlagen für den erfolgreichen Umgang mit Misserfolgen. Wer mit einer positiven Einstellung zur Fehlerkultur vorangeht und mit Fehlern konstruktiv umgeht, läuft auch nicht Gefahr, dass sich die Mitarbeiter hinter Rechtfertigungen verstecken oder Fehler vertuschen wollen. Eine wertschätzende Kommunikation und ein lösungsorientiertes Handeln ersetzen in der positiven Fehlerkultur Vorwürfe und emotionale Reaktionen. Wenn ein Mitarbeiter einen Fehler eingesteht, sollte man das als Vorgesetzter wertschätzend anerkennen und gemeinsam Strategien entwickeln, damit künftig solche Fehler vermieden werden können. Gemäss dem Motto von Henry Ford:

Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen!

Sie möchten Ihren Umgang mit Fehlern analysieren und vom Problemdenken hin zu Lösungen kommen, sehr gerne berate ich Sie. Schreiben Sie mir genre Ihr Anliegen!

Selbstmotivation

Gerade in schwierigen, energieraubenden Zeiten brauchen wir alle nicht nur Lob und Ausgleich zur Arbeit, sondern vor allem auch Selbstmotivation. Jeder Mensch kann eigenverantwortlich Wege finden, um in einer positiven Grundeinstellung zu bleiben. Wer gerade als Manager oder Führungskraft ein produktives Arbeitsumfeld schaffen möchte, muss  selbst mit Begeisterung und Leidenschaft dabei sein. Viele Führungskräfte unterschätzen, wie die eigene Performance, das eigene Mindset die Leistung und Produktivität im Team beeinflussen. Die Stärke und Effizienz eines Teams hängt sehr stark von der Einstellung der Führungskraft ab – und von der Bereitschaft, eine positive Grundhaltung im Team zu schaffen. Das gilt in allen Arbeitssettings, analog wie online – in der virtuellen Arbeitswelt bekommt es wahrscheinlich eine noch größere Bedeutung.

1. Positive Emotionen

Schon Shakespeare sagte: „Was Ihr nicht mit Lust tut, gedeiht auch nicht.“ Und um es in die moderne Welt zu transferieren, zitiere ich gerne Steve Jobs: „Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, besteht darin, zu lieben, was man tut.“ Aus vielen Studien wissen wir, dass Arbeit viel leichter von der Hand geht, wenn man sie mit Freude macht. Es geht dabei um die eigene Grundhaltung. Sein eigenes Mindset! Der berühmte Kommunikations-Wissenschafter Paul Watzlwick hat in seinem Buch Wie wirklich ist die Wirklichkeit bereits in den 60er Jahren diese positive Grundeinstellung beschrieben – nämlich als selbsterfüllende Prophezeiung. Egal, ob Du denkst, Du kannst etwas oder Du kannst es nicht, Du wirst in jedem Fall recht behalten.

Was heisst das? Unsere Gedanken bilden unsere Welt. Das, was wir denken, versucht unser Körper umzusetzen. Emotionen beeinflussen, was wir wahrnehmen und wie wir diese Wahrnehmung interpretieren. Unser Denken, hat Einfluss auf unser tägliches Tun und auf unsere Wirkung bei anderen Menschen. Eine positive Grundeinstellung ist der Schlüssel für erfolgreiche Beziehungen in allen Lebenslagen.

2.  Umgang mit den eigenen Ressourcen

Stärken, Skills, Ressourcen, mit denen sich ein Mensch identifiziert, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Idenität. Leider konzentrieren wir uns im Leben, in der Schule, im Job viel zu lange mit Schwächen und lenken unsere Aufmerksamkeit auf negative Reize. Soziale Normen und Glaubenssätze verhindern oft, dass wir frei über unsere Stärken sprechen. Viele von uns haben den Spruch „Eigenlob stinkt“ tief verankert. Und seien wir einmal ehrlich! Wann haben Sie sich das letzte Mal gefragt, welche Stärken oder Ressourcen Sie auszeichnen?

  • Was ich besonders gut?
  • Was habe ich zuletzt gelernt?
  • Was hilft mir weiter?
  • Was begeistert mich?
  • Welche Fähigkeiten unterstützen mich in meinem Job?

Das Wissen um die eigenen Ressourcen, das Vertrauen in das eigene Können ermöglicht Wachstum. Stärken geben Energie und ermöglichen die beste Leistung. Nützen Sie Ihr Stärken – das führt nicht nur zu Erfolg, sondern auch zu positiven Emotionen und Selbstmotivation.

3. Erweiterung der eigenen Komfortzone

Lernen macht high. Lernen ist eine Superkompetenz. Menschen mit einem dynamischen Selbstbild möchten sich weiterentwickeln und wachsen. Neugier, Interesse an Neuem macht Lust auf mehr.

Stellen Sie sich jeden Tag die Frage:

  • Was habe ich heute gelernt?
  • Wo habe ich mich weiterentwickelt?
  • Hatte ich heute mit anderen Menschen zu tun, die mich inspirieren und von denen ich etwas Positives mitnehmen kann?

4. Tägliche Selbstreflexion

Erfolgreiche Menschen haben nicht nur einen vorbildlichen Zugang zu ihren eigenen Ressourcen und ein auf Erfolg programmiertes Mindset, sondern praktizieren auch verschiedenste Techniken aus dem Mentaltraining wie Meditation und Selbstreflexion. Gerade die Selbstreflexion und das tägliche Niederschreiben der eigenen Erfolge lege ich meinen Coachees gerne ans Herz. Stellen Sie sich am Abend vor dem Schlafengehen oder nach dem Büro folgende Fragen und notieren Sie in einem kleinen Büchlein (Erfolgstagebuch) die Antworten.

  • Was hat mir heute Freude gemacht?
  • Was habe ich erfolgreich umgesetzt und was war mein Beitrag dazu?
  • Wofür bin ich heute dankbar?
  • Worauf bin ich stolz?

Die Technik der Selbstreflexion trägt in vielen Lebensbereichen zur Motivation bei – und sie hat einen riesigen Vorteil. Man kann sie jederzeit einsetzen, nicht nur am Abend. Beim Warten auf die U-Bahn, in der Warteschlange im Supermarkt oder am Weg ins Büro können Gedanken an die Erfolge der letzten Tage sehr motivierend wirken.

5. In der Ruhe liegt die Kraft

Wir alle sind getrieben von unserem Job, von Emails, von Terminen, von privaten Verpflichtungen. Wer aber leistungsstark sein möchte, braucht Pausen. Gerade in Zeiten, wo virtuelle Termine und Online-Meetings überhand nehmen, tun kleine Pausen gut, um bei sich anzukommen und das Gehirn dabei zu unterstützen, alle Reize des Tages zu verarbeiten. Ein kurzer Spaziergang in der frischen Luft, ein Mini-Büro-Workout, ein Power-Napp – was auch immer zu Ihrer Entspannung beiträgt, planen Sie mindestens ein bis zwei Mal am Tag eine kleine Pause ein. Vielleicht gemeinsam mit einem Kollegen und mit dem Team. Was ich persönlich gerne mag in stressigen Zeiten ist ein kleiner Zielspaziergang. Ich gehe hinaus aus dem Büro in einen nahegelegenen Park, denke an ein Ziel, das ich mir gesetzt habe und lasse mich von den Bildern der Natur inspirieren. Wieder zurück am Schreibtisch, hole ich mir diese Bilder, die ich verankert habe, ins Gedächtnis und komme sofort in den Flow beim Arbeiten.

6.  Mit Affirmationen arbeiten

Auch positive Glaubenssätzen können uns unterstützen, unsere Ziele zu erreichen und motiviert zu bleiben. Wer seine Gedanken durch Affirmationen dauerhaft verändert, der ändert mit der Zeit auch sein Verhalten und seine Emotionen. Suchen Sie sich positive Emotionen – das unterstützt Sie auch, Herausforderungen leichter zu bestehen – schreiben Sie diese auf und lesen Sie diese Affirmationen immer wieder laut beziehungsweise lernen Sie die Glaubenssätze auswendig. Hier einige Beispiele

  • Ich konzentriere mich auf das Positive in meinem Leben
  • Meine Arbeit macht mir Freude
  • Ich bin lernfähig und offen für neue Herausforderungen
  • Ich bin motiviert und begeistert und werde mein Ziel erreichen
  • Ich bin stark und kann mit dieser Situation umgehen

Wenn Sie Unterstützung benötigen und die Techniken der Selbstmotivation beziehungsweise andere Interventionen aus dem Mental Coaching kennenlernen möchten, biete ich Ihnen gerne in individuelles Coaching an. Für Firmenkunden habe ich einen Workshop zum Thema Virtuelle Führung, in dem auch das Thema Motivation einen großen Part einnimmt, am Programm. Kontaktieren Sie mich gerne für ein unverbindliches Gespräch.

Wenn sich das Jahr zu Ende neigt, ist es Zeit zum Innehalten, für eine Rückschau, für ein Status Update.
Für die letzten Stunden des Jahres 2021 habe ich ein paar Inspirationen aufgeschrieben, nämlich 15 Fragen, die gut zum Jahreswechsel passen und sich für eine Jahresbilanz ebenso eignen wie für eine Vorschau, für neue Ziele, für neue Perspektiven.

 

Wenn wir einen Menschen zum ersten Mal sehen, machen wir uns sofort ein Bild von ihm, und das in Bruchteilen von Sekunden. Zwischen 150 Millisekunden und 90 Sekunden dauert dieser Check. Dann steht unser erstes Urteil über einen Menschen. Oft bleiben der erste Eindruck und der letzte Eindruck länger im Gedächtnis als alles andere. Daher ist es besser, wenn wir uns von Beginn an um einen guten ersten Eindruck bemühen.

Erfahren Sie in meinem Blog-Beitrag, welche Faktoren den Eindruck, den wir von einer Person haben, beeinflussen und wie es gelingt, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Denn Sie bekommen nie eine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck!

Zum ersten Eindruck, zur Wirkung auf andere Menschen, tragen folgende optische und akustische Signale bei:

  • Gesichtsaudruck
  • Gestik
  • Körperhaltung
  • Kleidung und Accessoires
  • Stimme
  • Die Art und Weise, wie wir sprechen

Körpersprache gilt als die älteste Form der Kommunikation. Gestik, Mimik, Blickkontakt und Haltung bilden die wichtigsten natürlichen Elemente der Körpersprache. Dazu kommen weitere Aspekte, sozusagen unsere „soziale Haut“ wie Kleidung, Frisur, Kosmetik, Schmuck. Die Wirkung anderer Menschen auf uns basiert zu einem überwiegenden Teil auf der Körpersprache.

Die zuerst wahrgenommenen Kriterien sind das Alter, das Geschlecht und die Attraktivität. Lachen interpretieren wir als Freundlichkeit, einen festen Blickkontakt als Selbstsicherheit.

Negative Emotionen werden von uns instinktiv schneller wahrgenommen als positive. Die wichtigsten positiven Faktoren des ersten Eindrucks sind jene der Offenheit. Offenheit zeigen wir durch Körperhaltung und Blickkontakt. Eine entspannte Körperhaltung lädt andere zum Kontakt ein, ebenso stark wirkt ein Lächeln. Menschen mit einer gefühlsmäßig warmen, angenehmen Ausstrahlung sind uns lieber als eisige Typen.

Die Gestik sind alle Hand- und Fußzeichen, die Art, wie wir stehen, wie wir die Arme halten, welche Bewegungen wir mit den Händen machen. Gesten sind besonders gut geeignet, unsere Darstellung zu unterstreichen, wichtige Elemente zu betonen. Ausgewählte Gesten zur Betonung können Sie gezielt einsetzen bei:

  • Aufzählungen
  • einer abwägenden Gegenüberstellung
  • einem Hinweis auf einen bestimmten Punkt

Eine besondere Rolle im Gesicht spielen die Augen. Je öfter und länger uns jemand ansieht, desto mehr Aufmerksamkeit und Akzeptanz setzen wir voraus. Zu wenig Augenkontakt interpretieren wir meist mit zu wenig Interesse oder als Ablehnung. Sie wirken auf andere Menschen freundlicher und angenehmer, wenn Sie den Blickkontakt länger aufrecht erhalten.

Neben den Augen ist das Lächeln fast das wichtigste Wirkelement der Mimik. Denn wer lächelt, wirkt positiv. Lächeln ist der beste Weg, andere freundlich zu stimmen. Lächeln ist ein wichtiger Puffer gegen Missstimmung und Aggression, Lächeln löst freundliche Antworten aus, und Lächeln stimmt sie selbst auch froh. Und Unverschämtheit, lächelnd vorgetragen, wirkt gleich weniger harsch.

Der erste Eindruck ist sehr hartnäckig. Einfach, schnell und sicher ein Bild von einem anderen Menschen zu bekommen, ist unser aller Wunsch. Wir neigen alle dazu, Menschen in Kategorien einzuordnen, sie zu klassifizieren.  Wir assoziieren beispielsweise Körpergröße mit Führungsstärke, etc. Weit verbreitet sind die Stereotypen über Geschlechter – wie zum Beispiel ‚Frauen können schlechter einparken als Männer‘ oder ‚Frauen sind teamfähiger als Männer‘.

 

Bei Auftreten und Wirkung sind die äußeren Merkmale wichtiger als alles andere – in meinem Power-Training „Der perfekte Auftritt“ erfahren Sie, wie Sie sicher auftreten und professionell wirken! In meinen  maßgeschneiderten Einzel-Coachings zeige ich Ihnen, wie Sie einen guten ersten Eindruck hinterlassen, nicht nur bei Reden, Vorträgen und Präsentationen, sondern auch in Online-Meetings und virtuellen Settings. Gerne stehe ich Ihnen für ein Erstgespräch zur Verfügung.

Wirkungskompetenz

Wie sich jemand gibt, wie er auftritt, wie er sich bewegt, wie groß er ist, welche Kleidung er trägt, ob er seinen Mund verzieht, ob er auffällige Accessoires trägt, wohin er blickt, was er mit seinen Händen tut, das alles prägt unsere Meinung über diesen Menschen so stark, dass die Worte, die er spricht, zweitrangig sind. Wenn Ihr Gegenüber oder Ihr Publikum Ihren Worten glauben soll, müssen Sie zuerst glaubwürdig sein. In diesem Blog-Beitrag lesen Sie über die Macht der Wirkung.

Der erste Eindruck ist eine Entscheidung, die ein jeder von uns innerhalb von Millisekunden fällt: Will ich mich auf diese Person einlassen oder nicht, ist sie mir sympathisch oder nicht?

Bei dieser ersten Einschätzung des Gegenübers kommen folgende Aspekte zum Tragen:

  • Wie geht die Person auf mich zu?
  • Wie dynamisch ist ihr Gang?
  • Was machen die Arme beim Gehen?
  • Wann nimmt der Mensch mit mir Blickkontakt auf?
  • Wie groß ist die Körperspannung?
  • Wie viel Raum nimmt die Person ein?
  • Wo platziert sie/er sich?
  • Wie nahe kommt sie/er mir?
  • Wie reicht die Person mir die Hand?

Bereits die ersten 30 Sekunden hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Diesen ersten Eindruck können wir zwar nie mehr ganz auslöschen, allerdings können wir ihn überlagern, wir können ihn revidieren. Denn der Mensch ist ja im Gegensatz zum Tier mit einem bewussten Verstand ausgestattet, der uns erlaubt, uns zu hinterfragen und auch einen zweiten Eindruck wirken zu lassen. Nichtsdestotrotz ist Körpersprache immer sichtbar, unser Körper spricht immer. Empfindungen, Gefühle, Gedanken spiegeln sich ebenso in der Körpersprache wie Unsicherheit, Antriebslosigkeit, Offenheit oder Ehrlichkeit etc.

Wirkung kommt vor Wort

Daher beschäftige ich mich in den Trainings und Coachings zum Thema Kommunikation auch immer mit Körperhaltung, Mimik und Gestik und versuche meine Klienten zu sensibilisieren, dass neben Rhetorik und Körpersprache auch die innere Einstellung für ein gutes Gespräch, eine Präsentation oder eine Rede entscheidend ist. (Körper-)Haltung hat auch etwas mit Geisteshaltung zu tun!

Eine positive Grundeinstellung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor beim Sprechen oder Präsentieren. Über die Macht des ersten Eindrucks, die Macht der Wirkung wusste schon der italienische Philosoph Niccolò Machiavelli Bescheid: „Sie müssen nicht gut sein, Sie müssen nur gut wirken.“

Möchten Sie Ihre Wirkungskompetenz steigern und Ihre Auftritte verbessern, buchen Sie ein individuelles Auftritts-Coaching!

Gemeinsam arbeiten wir Ihren perfekten Auftritt!